Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Glossar

Praktikumsinformationen von A bis Z

Im Folgenden finden Sie zahlreiche Hinweise zu den verschiedensten Aspekten der Praktika im Studiengang Religionspädagogik B.A.

Dieses Glossar befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt bzw. aktualisiert. Sollten Sie bestimmte Stichworte vermissen oder Fehler entdecken, melden Sie diese bitte an: praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de

Anerkennung der Praktikumsplätze: Praktikumsplätze und Mentor/inn/en werden in der Regel von den ↗ Ausbildungsleitungen organisiert und von dem in der Hochschule für die Praktika ↗ Verantwortlichen bestätigt. Für die Praktikumsstellen in den Schulen braucht es vor Praktikumsbeginn eine Einverständniserklärung der Schulleitung. Wo örtliche Regelungen dies verlangen, meldet das ↗ Praktikumsamt der KatHO den zuständigen Schulbehörden die betreffenden Praktikant/innen. [27.11.2017]

Anerkennung des Praktikums: Ein absolviertes Praktikum kann von der KatHO nur dann anerkannt werden, wenn trotz eventueller (begründeter!) Ausfallzeiten wenigstens 75% des jeweiligen ↗ Praktikumszeitraumes in Gemeinde und Schule auch gearbeitet wurden. Eine Bescheinigung hierüber erfolgt im Rahmen der schriftlichen ↗ Stellungnahme der Mentor/inn/en. [27.11.2017]

Anerkennung früherer Praktika: Hat ein Studierender vor Beginn ihres/seines Studiums an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) bereits ein Praktikum oder eine vergleichbare Praxistätigkeit im Handlungsfeld Gemeinde und/oder Schule absolviert, dann besteht unter Umständen die Möglichkeit der Anerkennung als Studien- und/oder Prüfungsleistung. Näheres ist frühzeitig, d.h. vor dem im jeweiligen Studienjahr gesetzten Stichtag zur ↗ Anmeldung zum Praktikum mit dem ↗ Praktikumsverantwortlichen und ggf. dem Prüfungsausschuss der KatHO zu klären. [27.11.2017]

Anmeldung zum Praktikum: Die/der Studierende meldet im Studienjahr 2017/2018 bis zum 31.10.2017 der KatHO (↗ Praktikumsverantwortlicher) und dem Heimatbistum (↗ Ausbildungsleitung) ihr/sein Interesse an einem Praktikum und ggf. notwendigen Sonderregelungsbedarf z.B. bei ↗ flexibel Studierenden oder bei Interesse an einem ↗ Auslandspraktikum. Nach Ablauf dieser Frist gleichen KatHO und Ausbildungsleitungen ihre Anmeldelisten ab. [27.11.2017]

Arbeitszeit: Die Wochenarbeitszeit während des Praktikums orientiert sich an den im jeweiligen Bistum geltenden Arbeitszeitregelungen für pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeweils 50 % dieser Arbeitszeit entfallen auf den Bereich Gemeinde und den Bereich Schule. Arbeitszeitliche Besonderheiten im Handlungsfeld Gemeinde und Schule kennenzulernen und einen verantwortlichen Umgang damit sowie mit den eigenen Zeitressourcen bzw. denen der Mitbeteiligten einzuüben, gehört zu den besonderen Herausforderungen eines Praktikums. Die konkrete Koordination der jeweiligen Arbeitszeiten in Gemeinde und Schule sollte in Abstimmung der beiden Mentor/inn/en und des Studierenden erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass die Vor- und Nachbereitung von Hospitationen und eigenen Projektinitiativen sowie das Protokollieren von Erfahrungen und die schriftliche Praxisreflexion in der Arbeitszeit des Praktikums realisierbar sein sollten. [27.11.2017]

Ausbildungsleitung: Die Ausbildungsleitungen benennen im Studienjahr 2017/2018 bis spätestens zum 15.12.2017 die Praktikumsstellen und Mentor/inn/en in Gemeinde und Schule der/dem Studierenden und gegenüber dem Praktikumsamt (Post- und Mail-Adressen bitte an: praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de). Sollte es Aufgabe des/der Gemeinde-Mentors/in sein, einen Praktikumsplatz in der Schule zu organisieren, dann sollte dies spätestens bis zu den Weihnachtsferien erfolgen und die entsprechenden Kontaktdaten an Student/in und Praktikumsamt gemeldet werden. [27.11.2017]

Auslandspraktikum: Es besteht die Möglichkeit, das OPGS oder GSPS im Ausland zu absolvieren. Voraussetzung hierfür ist das Einverständnis der zuständigen Ausbildungsleitung und des Praktikumsverantwortlichen an der KatHO. Dieses ist frühzeitig zu erfragen. Die Arbeitsfelder in einem solchen Auslandspraktikum sollten in der Regel vergleichbar mit denen im Heimatbistum sein. [27.11.2017]

Bezahlung: Abhängig von der jeweiligen diözesanen Regelung erhalten die Studierenden für den Praktikumszeitraum eine finanzielle Unterstützung bzw. Entlohnung. [27.11.2017]

Curriculare Integration der Praktika: Ein Praktikum unterbricht nicht das Studium, sondern stellt einen Wechsel vom Lernort Hochschule zum ↗ Lernort Praxis dar. Damit dieser Orts- und Perspektivwechsel gelingen und für das Studium genutzt werden kann, beziehen sich die Lehrveranstaltungen immer wieder auf die Praktika. [27.11.2017]

Einverständniserklärung der Schulleitung: Vor Beginn des OPGS und des GSPS braucht es für die schulischen Praktikumsteile eine Einverständniserklärung der betreffenden Schulleitung. Diese wird vom ↗ Praktikumsamt der KatHO eingeholt. [27.11.2017]

Evaluation: Das Praktikumskonzept sowie die konkrete Durchführung des ↗ Orientierungspraktikums Gemeinde und Schule (OPGS) sowie des Gemeinde- und Schulpraktischen Studiums (GSPS) wird regelmäßig evaluiert. Dazu dienen u.a. die am Ende der Praktikumsphasen in Modul 11 (OPGS) bzw. Modul 19 (GSPS) stattfindenden Feedback-Gespräche zwischen Studierenden und dem ↗ Praktikumsverantwortlichen. Auch die im Rahmen der Studiengangsentwicklung eingesetzten qualitativen und quantitativen Evaluationsverfahren befördern die Entwicklung des Praktikumskonzeptes. Dieses wird regelmäßig auch mit den diözesanen Ausbildungsleitungen im Rahmen der ↗ Kontaktkonferenz und im ↗ Praxisausschuss reflektiert. Last not least sind die ↗ Mentor/inn/en eingeladen, dem ↗ Praktikumsverantwortlichen Rückmeldungen und Anregungen zu geben. [27.11.2017]

Feedback: Die Mentor/innen sind aufgefordert, der/dem von ihnen im Praktikum begleiteten Studierenden regelmäßig konstruktive Rückmeldungen zu geben. Zu einer professionellen Feedback-Kultur gehört es auch, dass die Studierenden eingeladen sind, Rückmeldungen zu den Arbeitsbedingungen am Praktikumsort und zur Praktikumsbegleitung durch die/den Mentor/in zu geben. [27.11.2017]

Flexibel Studierende: Alle an der Katholischen Hochschule (KatHO) „flexibel Studierende“ können ihre Praktika auch individuell planen. Dazu vereinbaren sie mit der zuständigen Ausbildungsleitung und dem ↗ Praktikumsverantwortlichen der KatHO, wann der Gemeinde- und wann der Schulteil des Praktikums stattfinden soll. Auch wenn die Praktikumsteile „Gemeinde“ und „Schule“ nicht in einem Praktikum absolviert, sondern über mehrere Semester aufgeteilt werden, wird im Modul 11 (OPGS) bzw. 19 (GSPS) nur jeweils eine Hausarbeit verfasst. Es wird an mindestens einer Praktikumssupervision teilgenommen. [27.11.2017]

Fokussierungsaufgaben im OPGS: Das ↗ Orientierungspraktikum Gemeinde und Schule (OPGS) ist ein Hospitationspraktikum. Um es zielgerichtet zu gestalten und die Vielzahl der Eindrücke und Erlebnisse im Hinblick auf die angestrebte Theorie-Praxis-Reflexion zu fokussieren, gilt es möglichst bereits im Vorfeld konkrete Beobachtungs- und Reflexionsaufgaben zu formulieren. Fokussierungen in Religionspädagogik, Pastoraltheologie und Liturgiewissenschaft vorzunehmen, dient der Verknüpfung des im bisherigen Studium Gelernten mit dem im Praktikum Erlebten und seiner fachwissenschaftlichen Reflexion in der ↗ Hausarbeit, die nach dem Praktikum zu schreiben ist. Die Fokussierungen sollen den Beobachtungshorizont der Studierenden im OPGS nicht einengen, sondern deren Wahrnehmung unterstützen.

Um das Fokussieren zu erleichtern, legen die beteiligten Dozierenden für ihr jeweiliges Fach einen ↗ Auswahlkatalog von möglichen Fokussierungen (Religionspädagogik und Pastoraltheologie) bzw. eine konkrete Aufgabenstellung (Liturgiewissenschaft) vor. Die Studierenden sind aufgefordert, möglichst frühzeitig Kontakt mit ihren Mentor/innen aufzunehmen und auszuloten, welche Fokussierungen sich vor Ort anbieten. Jeder Studierende teilt im Studienjahr 2017/2018 dem ↗ Praktikumsverantwortlichen die Fokussierungsauswahl auf dem entsprechenden ↗ Formular schriftlich bis zum 26.1.2018 mit (Einwurf in das KatHO-Postfach). Zusätzlich sendet sie/er zum selben Stichtag eine Kopie an die jeweilige Ausbildungsleitung und an die Mentor/inn/en.

Änderungen an dieser Fokussierungsauswahl (d.h. die Wahl einer anderen von den Dozierenden angebotenen Fokussierungsmöglichkeiten) sind innerhalb der ersten drei Praktikumswochen möglich und per Mail an praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de sowie an Ausbildungsleitung und Mentor/inn/en zu melden. [27.11.2017]

Gemeinde- und Schulpraktische Studium: Das Gemeinde- und Schulpraktische Studium (GSPS) ist nach dem ↗ Orientierungspraktikum Gemeinde und Schule (OPGS) das zweite Blockpraktikum im Rahmen des Studiengangs Religionspädagogik B.A. und wird in der Regel im Übergang vom dritten zum vierten Fachsemester und damit in der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr absolviert. Im Rahmen der allgemeinen ↗ Ziele der Praktika setzt das Gemeinde- und Schulpraktische Studium (GSPS) den Schwerpunkt auf das aktive Mitwirken der Studierenden und ihr eigenständiges Tun, ohne damit die im OPGS eingeübte Herausforderung der ↗ Hospitation damit aufzugeben. [27.11.2017]

Gemeinde: Im Bereich Gemeinde gilt es während des OPGS und des GSPS im weiten Feld pastoralen Tuns in ausgewählten seelsorglichen, katechetischen und liturgischen Handlungsfeldern zu hospitieren, sich an Veranstaltungen und Aktivitäten zu beteiligen und dabei Sozial- wie Pastoralraum bzw. -räume kennenzulernen. Von besonderer Bedeutung sind die Wahrnehmung und gedanklichen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Transformationsprozessen, welche die kirchliche Sozialgestalt „Gemeinde“ gegenwärtig prägen und verändern.

Insbesondere im GSPS sollen die Studierenden ihre im bisherigen Studienverlauf erworbenen Kompetenzen unter Anleitung erfahrener Mentorinnen und Mentoren in pastoralen Handlungsfeldern erproben, reflektieren und ausbauen. Erwartet wird die Planung, Durchführung und Auswertung eines eigenen Pastoralprojektes in angemessenem Umfang (als Richtwert hierfür gilt ein Viertel der in der Gemeinde absolvierten Arbeitszeit) und einer Wortgottesfeier. Sollte eine Wortgottesfeier am Praktikumsort nicht möglich sein, tritt eine andere nicht-eucharistische Gottesdienstform wie eine Andacht oder Tagzeitenliturgie o.ä. an deren Stelle. [27.11.2017]

GSPS ↗ Gemeinde- und Schulpraktische Studium

Hausarbeit im Anschluss an das OPGS bzw. GSPS: Während bzw. im direkten Anschluss an das OPGS bzw. GSPS ist eine schriftliche Hausarbeit anzufertigen. In ihr stellt die/der Studierende ihre/seine praktisch-theologische Reflexionskompetenz unter Beweis. Damit ist eine solche Hausarbeit kein bloßer Erlebnis- oder Tätigkeitsbericht, sondern eine wissenschaftliche Arbeit mit konkreten Erfahrungsbezügen. Sie beschreibt pointiert ausgewählte Situationen und Herausforderungen in Gemeinde und Schule, reflektiert diese vor dem Hintergrund passender pastoraltheologischer, liturgiewissenschaftlicher und religionspädagogischer Theorieansätze und resümiert wesentliche persönliche Lernerfahrungen. Die ↗ Note im Modul 11 (OPGS) bzw. Modul 19 (GSPS) bezieht sich auf diese Hausarbeit (und nicht auf die Güte des Praktikums selbst).

Hinweise zu Form und Inhalt dieser Hausarbeiten sowie zu den Maßstäben ihrer Benotung werden den Studierenden in den das OPGS bzw. GSPS vorbereitenden Lehrveranstaltungen des Moduls 9 bzw. Moduls 18 gegeben und erläutert.

Die Abgabe der Hausarbeit erfolgt im Studienjahr 2017/2018 bis zum Stichtag 20.4.2018 in Form einer PDF-Datei, die im entsprechenden ILIAS-Kurs des Moduls 11 (OPGS) bzw. des Moduls 19 (GSPS) fristgerecht hochzuladen ist. Ein gedrucktes und geheftetes Exemplar wird vom Studierenden zusätzlich zeitnah beim Praktikumsamt eingereicht.

Den Studierenden wird seitens der KatHO empfohlen, auch ihren Mentor/inn/en und ihrer Ausbildungsleitung ein Exemplar dieser Hausarbeit zur Verfügung zu stellen und darüber mit diesen ins Gespräch zu kommen. [6.12.2017]

Hospitation: Das erste der beiden Blockpraktika im Rahmen des Studiengangs Religionspädagogik B.A., das sog. Orientierungspraktikum Gemeinde und Schule (OPGS), ist in erster Linie ein Hospitationspraktikum. Dagegen setzt das Gemeinde- und Schulpraktische Studium (GSPS) den Schwerpunkt auf das aktive Mitwirken der Studierenden. Selbstverständlich gilt es für die Studierenden auch im GSPS zu praktizieren, was es heißt, „zu Gast zu sein“, also zu hospitieren: höflich sich in die mehr oder weniger fremde Situation einzufügen, neugierig-interessiert zu sein, aufmerksam zu beobachten, Eindrücke auszutauschen, das Erfahrene in die bisherigen Theorie- und Praxiskenntnisse von Gemeinde und Schule sowie vom Beruf der/des Gemeindereferent/in einzuordnen. [27.11.2017]

Konflikte: Bei Fragen oder Konflikten, die nicht von den Beteiligten vor Ort geklärt werden können, sind der ↗ Praktikumsverantwortliche der KatHO und die ↗ Ausbildungsleitung zeitnah zu kontaktieren. Diese entscheiden gemeinsam, wer die Konsultation mit den Konfliktparteien führt. Das Ergebnis der Konsultation wird von der jeweils anderen Einrichtung akzeptiert. [27.11.2017]

Kontaktkonferenz: Einmal jährlich treffen sich die hauptamtlich Dozierenden des Fachbereichs Theologie an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) und die Ausbildungsverantwortlichen der mit der KatHO kooperierenden Diözesen zu einer Kontaktkonferenz. Hier werden u.a. die Praktikumserfahrungen und das Praktikumskonzept reflektiert. [27.11.2017]

Krankmeldungen im Praktikumszeitraum: Krankheitsbedingte Fehltage sind von den Studierenden durch ärztliches Attest, sonstige Fehltage durch eine schriftliche Begründung zeitnah den Mentor/innen sowie (in Kopie) der Ausbildungsleitung und dem Praktikumsamt (praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de) zu melden. Ein Praktikum kann von der KatHO nur dann ↗ anerkannt werden, wenn wenigstens 75% des jeweiligen Praktikumszeitraumes in Gemeinde und Schule auch absolviert wurden. Eine Bescheinigung hierüber erfolgt im Rahmen der schriftlichen ↗ Stellungnahme der Mentor/inn/en. [27.11.2017]

Leitlinien für das Abfassen der Hausarbeit im Anschluss an das Praktikum: Den Studierenden wird empfohlen, ihre im Anschluss an das Praktikum vorzulegende ↗ Hausarbeit gemäß folgender ↗ Leitlinien zu verfassen. [27.11.2017]

Lernort Praxis: Als „Lernort Praxis“ ergänzt und unterstützt ein Praktikum die kompetenzorientierte Lehre des Studiengangs Religionspädagogik B.A. dadurch, dass es den Studierenden konkrete Erfahrungs- und Reflexionsgelegenheiten bietet, in denen fachwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden angewendet und angemessene, fachlich geprägte Handlungsstrukturen zur Bewältigung situativer Aufgaben entwickelt, ausprobiert und eingeübt werden können. Die mit dem Praktikum verbundene Selbst- und Praxisreflexion soll ein existenziell bedeutsames Studieren und eine erfahrungsorientierte Theoriebildung „aus dem Leben“ und „für das Leben“ fördern. Von daher ist es zu begrüßen, wenn Praktikumserfahrungen von den Studierenden in die nachfolgenden Lehrveranstaltungen eingebracht und für die persönliche Lernbiografie genutzt werden. [27.11.2017]

Mentor/in: Die Mentor/inn/en werden von den ↗ Ausbildungsleitungen gewonnen und auf ihre Aufgabe hin vorbereitet (↗ Mentorenschulung). Darüber hinaus stellt das ↗ Praktikumsamt der KatHO allen Mentor/inn/en die hochschulseitig notwendigen Informationen zur Verfügung. Im Studienjahr 2017/2018 werden die Mentor/inn/en bis zum 15.12.2018 (bzw. im Schulbereich spätestens bis zum Beginn der Weihnachtsferien) benannt, so dass die Studierenden rechtzeitig vor Praktikumsbeginn Gelegenheit haben, mit ihren Mentor/inn/en Kontakt aufzunehmen.

Zum Aufgabenfeld der Mentor/inn/en gehören nach der Kontaktaufnahme seitens der/des Studierenden und dem Treffen erster Absprachen im Praktikumsvorfeld bzw. spätestens zu Praktikumsbeginn u.a. Hilfestellungen bei der Strukturierung des Praktikums sowie die Einführung in das gemeindliche bzw. schulische Handlungsfeld inkl. Vorstellung im Pastoralteam bzw. Lehrerkolleguium. Im OPGS ermöglichen die Mentor/inn/en möglichst vielfältige Hospitationen und Gelegenheiten des praktischen Handelns und unterstützen deren Reflexion vor dem Hintergrund des im Studium Gelernten. Im GSPS kommt die Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Projektaufgaben hinzu. Die Förderung und Auswertung des Lernprozesses, das Benennen der Stärken und Schwächen der Praktikantin bzw. des Praktikanten sowie die Begleitung bei der Klärung der Berufswahl gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Mentor/inn/en. Schließlich gilt es abschließend eine ↗ schriftliche Stellungnahme zu verfassen. [27.11.2017]

Mentorenschulung: Die ↗ Ausbildungsleitungen sorgen gemäß Praxisordnung ihrerseits und ggf. in Kooperation mit dem ↗ Praktikumsverantwortlichen der KatHO für die Vorbereitung bzw. Schulung der Mentor/inn/en. [27.11.2017]

Modulnote: Das Modul 11 (OPGS) bzw. Modul 19 (GSPS) schließt – sofern alle verlangten Schritte absolviert wurden und eine Online-Anmeldung zur Prüfung vorliegt – mit einer individuellen Nachbesprechung mit dem ↗ Praktikumsverantwortlichen und der Notenbekanntgabe. [27.11.2017]

Mutterschutz: Ab dem 1.1.2018 gilt der gesetzliche Mutterschutz auch für Praktikantinnen. [27.11.2017]

OPGS: ↗ Orientierungspraktikum Gemeinde und Schule

Orientierungspraktikum Gemeinde und Schule: Das Orientierungspraktikum in Gemeinde und Schule (OPGS) ist das erste von zwei Blockpraktika im Rahmen des Studiengangs Religionspädagogik B.A. und wird in der Regel im Übergang vom ersten zum zweiten Fachsemester und damit in der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr absolviert. Es wird, sofern nicht mit den für die Praktikumsorganisation und -begleitung zuständigen Personen an der Hochschule und im Heimatbistum anderweitig schriftlich vereinbart, im jeweiligen Heimatbistum und dort in etwa je zur Hälfte in gemeindlichen und in schulischen Handlungsfeldern absolviert. Welche Felder dies konkret sind, hängt von den situativen Gegebenheiten, den Begleitungs- und Anleitungsmöglichkeiten der Mentorinnen und Mentoren und nicht zuletzt von den Interessen der bzw. des jeweiligen Studierenden einerseits und den Ausbildungszielen des Heimatbistums andererseits ab. Die Hochschule empfiehlt von daher eine konkrete Einsatzvereinbarung im Vorfeld des Praktikums. [27.11.2017]

Paderborner Symposium zu pastoralen Lehr-Lern-Prozessen: Seit 2016 veranstaltet der Fachbereich Theologie der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) einmal im Jahr das ↗ Paderborner Symposium zu pastoralen Lehr-Lern-Prozessen, zu dem alle an der Praktikumsgestaltung und -durchführung Beteiligte herzlich eingeladen sind. [27.11.2017]

Praktikumsamt:

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Paderborn

Praktikumsamt des Fachbereichs Theologie

Eva-Maria Diekneite

Leostraße 19

33098 Paderborn

Tel.: 05251 1225-21

Fax: 05251 1225-62

E-Mail: praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de

Praktikumsbericht ↗ Hausarbeit im Anschluss an das OPGS bzw. GSPS

Praktikumsplätze: Sowohl das ↗ Orientierungspraktikum in Gemeinde und Schule (OPGS) als auch das ↗ Gemeinde- und Schulpraktische Studium (GSPS) werden sofern nicht mit den für die Praktikumsorganisation und -begleitung zuständigen Personen an der Hochschule und im Heimatbistum anderweitig schriftlich vereinbart, im jeweiligen Heimatbistum und dort in etwa je zur Hälfte in gemeindlichen und in schulischen Handlungsfeldern absolviert. Welche Felder dies konkret sind, hängt von den situativen Gegebenheiten, den Begleitungs- und Anleitungsmöglichkeiten der Mentorinnen und Mentoren und nicht zuletzt von den Interessen der bzw. des jeweiligen Studierenden einerseits und den Ausbildungszielen des Heimatbistums andererseits ab. Die Hochschule empfiehlt eine konkrete Einsatzvereinbarung im Vorfeld des Praktikums.

Praktikumsplätze und Mentor/inn/en werden in der Regel von den ↗ Ausbildungsleitungen organisiert und vom in der Hochschule für die Praktika ↗ Verantwortlichen anerkannt. Für die Praktikumsstellen in den Schulen braucht es vor Praktikumsbeginn eine Einverständniserklärung der Schulleitung. Wo örtliche Regelungen dies verlangen, meldet das ↗ Praktikumsamt der KatHO den zuständigen Schulbehörden die betreffenden Praktikant/innen. [27.11.2017]

Praktikumsverantwortlicher im Fachbereich Theologie der Katholischen Hochschule NRW:

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Paderborn

Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld

Professur für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Praxisforschung, Praxisbegleitung und Pastoralpsychologie

Leostraße 19

33098 Paderborn

Tel.: 05251 1225-30

E-Mail: praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de

Praktikumszeitraum: Das ↗ Orientierungspraktikum Gemeinde und Schule (OPGS) hat eine Dauer von fünf Wochen. Im Studienjahr 2017/2018 findet es vom 12.2. bis zum 16.3.2018 statt. Das ↗ Gemeinde- und Schulpraktische Studium (GSPS) hat eine Dauer von sieben Wochen. Im Studienjahr 2017/2018 ist hierfür der Zeitraum vom 5.2. bis zum 23.3.2018 vorgesehen. Im begründeten Einzelfall kann von diesen Vorgaben abgewichen werden. Dafür braucht es eine schriftliche Vereinbarung mit den für die Praktikumsorganisation und -begleitung zuständigen Personen an der Hochschule (↗ Praktikumsverantwortlicher) und im Heimatbistum (↗ Ausbildungsleitungen). [27.11.2017]

Praktikumszeugnis: ↗ Stellungnahme der Mentorin bzw. des Mentors

Praxisausschuss: Im Praxisausschuss der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) sitzen Vertreter/innen der diözesanen Ausbildungsleitungen aus den Bereichen Gemeinde und Schule, die mit den Praktika und dem Praxis-Lernen besonders befassten Dozierenden des Fachbereichs Theologie sowie Studierendenvertreter/innen. Sie beraten und evaluieren regelmäßig die Praxisbezüge der Studiengänge. [27.11.2017]

Praxisordnung: Die derzeit gültige Praxisordnung für den Bachelor-Studiengang Religionspädagogik wurde am 11. Oktober 2006 vom Fachbereichsrat der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) beschlossen. Sie beschreibt den umfassenden Praxisbezug des Studiums und schlüsselt die in den Praxisphasen zu erwerbenden bzw. zu vertiefenden Kompetenzen auf. [27.11.2017]

Projektaufgaben im GSPS: Das ↗ Gemeinde- und Schulpraktische Studium (GSPS) setzt den Schwerpunkt auf das aktive Mitwirken der Studierenden und ihr eigenständiges Tun. Unter Anleitung der Mentor/inn/en sollen die Studierenden ihre im bisherigen Studienverlauf erworbenen Kompetenzen erproben, reflektieren und ausbauen. Im Handlungsfeld „Gemeinde“ wird die Planung, Durchführung und Auswertung a) eines eigenen Pastoralprojektes in angemessenem Umfang (als Richtwert hierfür gilt ein Viertel der in der Gemeinde absolvierten Arbeitszeit) und b) einer Wortgottesfeier bzw. einer anderen nicht-eucharistischen Gottesdienstform wie eine Andacht oder Tagzeitenliturgie o.ä. erwartet. Im Handlungsfeld „Schule“ gilt es, ein eigenes Lernvorhaben im Umfang von ca. 5 Religionsunterrichtsstunden zu planen, durchzuführen und zu reflektieren.

Die Dozierenden der beteiligten praktisch-theologischen Fächer (Pastoraltheologie, Liturgiewissenschaft, Religionspädagogik) beschreiben die Projektaufgaben auf einem entsprechenden ↗ Informationsblatt. Die Studierenden sind aufgefordert, möglichst frühzeitig Kontakt mit ihren Mentor/innen aufzunehmen und auszuloten, wie die gestellten Projektaufgaben vor Ort konkret umgesetzt werden können.

In der ↗ Hausarbeit, die im Anschluss an das GSPS zu schreiben ist, werden diese Projektaufgaben und ihre Bearbeitung dargestellt und fachwissenschaftlich reflektiert. Um dies zu erleichtern, werden die beteiligten Dozierenden zu beachtende ↗ Fragestellungen vorlegen. [27.11.2017]

Schule: Der schulpraktische Teil im OPGS und GSPS wird in Schulformen der Primar- und Sekundarstufe I durchgeführt; Näheres wird diözesan geregelt.

Von den für den schulischen Kontext in der Regel vorgesehenen 15-20 Arbeitsstunden pro Praktikumswoche sind im OPGS 6-8 Unterrichtsstunden für die Hospitation im Religionsunterricht vorgesehen, wobei auch eigene Unterrichtsversuche möglich sind. Weitere Tätigkeiten wie die Erkundung des vielgestaltigen „Lebensraums Schule“ inklusive der schulpastoralen Angebote, die Vor- und Nachbereitung von hospitiertem bzw. selbst erteiltem Unterricht sowie die Teilnahme an Konferenzen, schulischen Veranstaltungen, Ausflügen etc. nehmen den übrigen Teil der Arbeitszeit im Bereich Schule ein.

Das Schulpraktische Studium im GSPS soll den Studierenden die Gelegenheit geben, sich unter Anleitung erfahrener Lehrkräfte im Berufsfeld Schule, insbesondere im Religionsunterricht, zu erproben und bisher erworbene Wissensbestände und Fähigkeiten exemplarisch anzuwenden und zu reflektieren. Dabei sind die sozialen, kulturellen und religiösen Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern wahrzunehmen und ihre Bedeutung für die Planung und Begleitung von Erziehungsprozessen zu berücksichtigen. Es gilt die Kompetenz auszubauen, Religionsunterricht person-, system-, fach- und sachgerecht zu planen, anthropologisch-theologisch, religionsdidaktisch und methodisch zu begründen, durchzuführen und zu reflektieren. Die Praktikantin bzw. der Praktikant soll nach einer angemessenen Hospitationsphase, innerhalb derer der vielgestaltige „Lebensraum Schule“ erkundet, der hospitierte (Religions-)Unterricht vor- und nachbereitet sowie an Konferenzen, schulischen Veranstaltungen, Ausflügen etc. teilgenommen wird, ein eigenes Lernvorhaben im Umfang von ca. 5 Religionsunterrichtsstunden planen, durchführen und reflektieren (↗ Praktikumsaufgaben). Darüber hinaus sollen weitere einzelne (Religions-)Unterrichtsstunden oder Lehr-Lern-Sequenzen gestaltet und kann bei Schul(-Pastoral)-Projekten, Exkursionen, Fördermaßnahmen etc. mitgewirkt werden. [27.11.2017]

Sozialraum: Mit der Pastoralkonstitution hat das Zweite Vatikanische Konzil eine „Kirche in der Welt von heute“ beschrieben. Damit ist ein Verständnis von „Pastoral“ leitend geworden, das sich weder exklusiv auf bestimmte Akteursgruppen bezieht, noch mit Angebots- und Versorgungslogiken hinreichend beschreibbar ist – und vor allem: das sich nicht auf die „inneren Angelegenheiten“ der Kirche begrenzen lässt. Stattdessen gilt es, als Christinnen und Christen im Allgemeinen und für die in der Pastoral haupt- und ehrenamtlich Tätigen im Besonderen neugierig-interessiert und empathisch-solidarisch die Gemeinschaft der Menschen zu suchen und zu teilen. Eine „sozialraumorientierte Pastoral“ praktiziert diesen gebotenen Stil. Sozialraumorientierung richtet das professionelle Handeln aus an einen geografischen Raum, ist an den Interessen und am Willen der dort lebenden Menschen orientiert und unterstützt deren Eigeninitiative und Selbsthilfe. Sie sucht die Kooperation und Koordination der verschiedensten Initiativen, Träger, Dienste und Einrichtungen. Aus der Perspektive von Praktikant/inn/en und ihren Mentor/inn/en gilt es, die Menschen mit ihren existentiellen Erfahrungen zu suchen und dabei offen zu sein für Orte und Räume, an denen Gott, der ganz Andere, geheimnisvoll präsent ist.

Von daher gehört es für die Studierenden soewohl im OPGS wie im GSPS, den/die jeweiligen Sozialraum/Sozialräume zu erkunden und ihre Beobachtungen im Rahmen der anzufertigenden Hausarbeit darzulegen. [27.11.2017]

Spiritualität: Spiritualität ist ein schillernder Begriff, der sich kaum definieren lässt. Und zugleich liegt er im „Megatrend Religiosität“. Die Frage, was über alle einfachen Lösungen und Antworten hinaus (keinen) Sinn macht und Sinn stiftet, beschäftigt die Menschen intensiv. Dies gilt selbstverständlich auch für alle, die sich in Kirche und Pastoral engagieren. Christliche Spiritualität umfasst eine Vielzahl konkreter Ausdrucksformen in der Korrelation und Konfrontation von Existenz und Evangelium, die sich biographisch und situativ hoch dynamisch entwickeln können. Im Rahmen eines Praktikums ist Gelegenheit, der eigenen Spiritualität unter den Bedingungen professioneller Tätigkeit in Gemeinde und Schule auf die Spur zu kommen. Die ↗ Mentor/inn/en begleiten die Studierenden bei dieser gewichtigen Herausforderung und können ihnen Vorbild in der Zeugenschaft des Glaubens. Vor allem aber gilt es den eigenen Spiritualitätsstil zu finden und diesen in die Gemeinschaft derjenigen hinein zu kommunizieren, die ebenfalls auf der Suche nach dem und in der Nachfolge dessen sind, der allen zusagt: „Ich bin da“. [27.11.2017]

Stellungnahme der Mentorin bzw. des Mentors: Als Nachweis über Art, Umfang und Qualität der Praktikumsaktivitäten sowie als zusätzliches Feedback für die Studierenden bittet die Hochschule alle Mentorinnen und Mentoren um eine schriftliche Stellungnahme am Ende des Praktikums (Praktikumszeugnis). Diese Stellungnahme ist im Studienjahr 2017/2018 in Form einer PDF-Datei per Mail bis zum 20.4.2018 an den/die Student/in, die Ausbildungsleitung und das Praktikumsamt (praktikumsamt.theologie(at)katho-nrw.de) zu senden.

Stil und Inhalt der Stellungnahme sollten das Gespür für die Situation eines Praktikums „zwischen“ Hochschule und potenziellem Arbeitgeber, den Mut zur Wahrhaftigkeit und die Haltung des Wohlwollens gegenüber der/dem Studentin bzw. Studenten zum Ausdruck bringen. Insbesondere die folgenden Angaben werden erbeten:

  • Praktikumszeitraum und Umfang der Arbeitszeit;
  • Einsatzorte, Einsatzfelder und Aufgaben im Praktikumsverlauf;
  • Kompetenzwahrnehmung im Hinblick auf das Erfassen der örtlichen Situation in Gemeinde und Schule, der Fähigkeit zum wechselseitig-kritischem Verknüpfen von Studieninhalten und Praxiserfahrungen sowie der Auseinandersetzung mit der Berufsrolle einer Gemeindereferentin bzw. eines Gemeindereferenten unter Einschluss der Befähigung zum Erteilen von Religionsunterricht in öffentlichen Schulen;
  • Feedback zur personal-sozialen und spirituellen Kompetenz des Praktikanten;
  • Gesamteindruck sowie Hinweise für das weitere Studium und die spätere Berufstätigkeit. [27.11.2017]

 

Supervision: Das Modul 11 (OPGS) und Modul 19 (GSPS) beinhalten eine Praktikumssupervision. Diese findet im Anschluss an das Praktikum, also im Sommersemester, in Form einer eintägigen Gruppensupervision mit Praxisbegleiterinnen und Praxisbegleitern bzw. Supervisorinnen und Supervisoren statt. Hier können die Studierenden im vertraulichen Rahmen und ohne Notendruck ihre Praktikumserfahrungen in einer Kleingruppe für die eigene Entwicklung berufsbezogener Identität und Kompetenz auswerten. Die Teilnahme an einem solchen Blocktag ist verpflichtend.

Die Praxisbegleiterinnen und Praxisbegleitern bzw. Supervisorinnen und Supervisoren sind ansonsten nicht am Praktikumsgeschehen beteiligt und nehmen auch keine Einsicht in die Hausarbeit und Mentoren-Stellungnahmen. Sie melden dem Praktikumsverantwortlichen (Feeser-Lichterfeld) lediglich die Teilnahme der/des Studierenden und anonymisiert ggf. solche Aspekte, die in der Supervision zur Sprache kamen und für die zukünftige Praktikagestaltung relevant sein können. [27.11.2017]

Vorbereitung des OPGS: Auf Ziele, Anforderungen und Ablauf des ↗ Orientierungspraktikums Gemeinde und Schule (OPGS) bereitet während des Wintersemesters insbesondere eine Übung im Modul 9 vor. Es werden dort Hinweise u.a. zu Vor-Ort-Kontakt- und Kontraktgesprächen, Sozialraumorientierung, Kommunikation in Teams und Gruppen, Feedback-Kultur sowie der Praktikumssupervision gegeben. Weiterhin werden auch gruppenpädagogische Grundkenntnisse (z.B. zu Gruppenphasen, zu Rolle und Auftrag der Gruppenleitung und zum Umgang mit Konflikten in Gruppen) vermittelt.

Hinzu kommen als explizite Praktikumsvorbereitungen das Modul 1 mit der Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten sowie in Zeitmanagement und Arbeitstechniken, das Modul 4 mit der Einführung in die Liturgiewissenschaft, das Modul 7 mit Lehrveranstaltungen zu pädagogischen Grundfragen bzw. zur religiösen Erziehung und Bildung sowie die Lehrveranstaltung „Pastoraltheologie I“ im Modul 8. Darüber hinaus will das gesamte Lehrangebot des Fachbereichs auf das Praktikum vorbereiten und dort genutzt werden.

Im November 2017 werden die an der Praktikumsvorbereitung direkt beteiligten Dozierenden eine für alle Studierende, die ein OPGS und GSPS absolvieren wollen, gemeinsame Informationsveranstaltung insbesondere zu Fragen rings um Fokussierungen (OPGS) und Projektaufgaben (GSPS) anbieten. [27.11.2017]

Vorbereitung des GSPS: Auf Ziele, Anforderungen und Ablauf des ↗ Gemeinde- und Schulpraktischen Studiums (GSPS) bereitet während des Wintersemesters eine Übung im Modul 18 vor. Es werden dort Hinweise u.a. zu Vor-Ort-Kontakt- und Kontraktgesprächen, Konflikt- und Feedback-Kultur sowie Projektplanung gegeben. Weiterhin werden auch Grundkenntnisse und Fertigkeiten zur Moderation von Gruppen und Gremien vermittelt.

Hinzu kommen als explizite Praktikumsvorbereitungen das liturgiewissenschaftliche Lehrangebot im Modul 14, die religionspädagogische Lehrveranstaltung „Religionsdidaktik I“ sowie „Methodik I“ im Modul 16 und die pastoraltheologische Lehrveranstaltung „Theologie und Praxis der Gemeinde und pastoraler Orte“ im Modul 17. Darüber hinaus will das gesamte Lehrangebot des Fachbereichs auf das Praktikum vorbereiten und dort genutzt werden.

Im November 2017 werden die an der Praktikumsvorbereitung direkt beteiligten Dozierenden eine für alle Studierende, die ein OPGS und GSPS absolvieren wollen, gemeinsame Informationsveranstaltung insbesondere zu Fragen rings um Fokussierungen (OPGS) und Projektaufgaben (GSPS) anbieten. [27.11.2017]

Wohnung: Ausbildungsleitung und Mentor/in organisieren für die/den Studierende/n eine angemessene Wohngelegenheit für den Praktikumszeitraum. [27.11.2017]

Wortgottesfeier: Im Kontext des Moduls 4 „Seine Wurzeln kennen“ wird im Fach Liturgiewissenschaft die Wortgottesfeier thematisiert. Im Praktikum stehen die Studierenden vor der Aufgabe, das theoretische Wissen reflektierend auf die Praxis anzuwenden. Dazu gilt es im ↗ OPGS eine Wortgottesfeier (wo dies nicht möglich ist, kann alternativ eine andere nicht-eucharistische Gottesdienstform und nur als letzte Möglichkeit eine Messfeier gewählt werden) zu beobachten und zu beschreiben. Diese Wahrnehmungen sind dann mit liturgietheologischen Grundaussagen zum Gottesdienst anzugleichen und Schlüsse für die (künftige) liturgische Praxis und demnach für das Studium zu ziehen. Weitere Hinweise finden sich hier.

Das ↗ GSPS baut auf dieser Aufgabenstellung auf und fordert die Studierenden dazu auf, sich in die denkbare Rolle der Gottesdienstleitung einzuüben. Konkret soll während des Praktikums ein Gottesdienst vorbereitet, mitgefeiert (möglichst geleitet) und anschließend ausgewertet werden. Hierfür bietet sich eine Wortgottesfeier an, alternativ auch eine andere nicht-eucharistische Gottesdienstform (Andacht, Tagzeitenliturgie etc.). Die Entscheidung, welcher Gottesdienst für diese Aufgabenstellung im Praktikumskontext sinnvoll und möglich ist, treffen die Studierenden in Absprache mit ihren Mentor/inn/en. Weitere Hinweise finden sich hier. [27.11.2017]

Ziele der Praktika: In den Praktika des Studiengangs sollen die Studierenden die Vielfalt kirchlicher Handlungsfelder in Gemeinde und Schule sowie die dort ablaufenden Transformationsprozesse (z.B. die zunehmende Sensibilität für unterschiedliche Sozialräume innerhalb weiter werdender Pastoralräume oder die mit einem Ganztagsschulbetrieb einhergehenden Veränderungen im Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen) kennenlernen und dabei die im Studium erworbenen Einsichten und Fähigkeiten einbringen und überprüfen können. Zusammen mit der Vor- und Nachbereitung an der Hochschule sowie der Begleitung im Praktikumszeitraum durch berufserfahrene Mentorinnen und Mentoren machen die Praktika mit kirchlichen und schulischen Einrichtungen vertraut, dienen der Einübung in pastorale und religionspädagogische Tätigkeiten und helfen, die künftige Berufsrolle als Gemeindereferentin bzw. Gemeindereferent unter Einschluss der Befähigung zum Erteilen von Religionsunterricht in öffentlichen Schulen verstehen und annehmen zu lernen.[27.11.2017]

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014