Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Hinweise zur Praxisanleitung

Die Studierenden werden in den Praxisphasen von erfahrenen Berufsrollenvertreter/innen der Sozialen Arbeit fachlich begleitet und lernen Arbeitsaufträge, -konzepte und -abläufe der Einrichtung kennen. Die Praxiseinrichtungen schließen mit den Studierenden einen Vertrag und bescheinigen die Ableistung der Praxistage.

Die Praxisausbildung ist ein wichtiger Baustein zur Qualifizierung zukünftiger Sozialarbeiterinnen und -arbeiter, bzw. Sozialpädagoginnen und -pädagogen. Die Arbeit mit Studierenden bietet den beteiligten Institutionen die Möglichkeit, sich immer wieder aufs Neue mit aktuellen Fragen aus Theorie und Praxis auseinander zu setzen.
Sowohl die Hochschule als auch die Praxiseinrichtungen der Sozialen Arbeit sind stets gefordert, ihre Arbeit zu reflektieren. Sie erkennen den raschen gesellschaftlichen Wandel und entwickeln fachliche Standards zur Bewältigung aktueller Problemlagen. Gesellschaftliche Veränderungen und die Erschließung neuer Handlungskonzepte stellen hohe berufliche Anforderungen an die angehenden Fachkräfte. Deshalb ist es wichtig, den Studierenden fachlich qualifizierte Anleiterinnen und Anleiter zur Seite zu stellen, die am „Lernort Praxis“ Mitverantwortung für eine gelungene Ausbildung tragen.

Erwartungen an Praxisanleiter/innen

Die Praxisanleitung der Einrichtung verfügt in der Regel über ein abgeschlossenes Studium mit staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagog/in und mehrjährige (mindestens 2-jährige) Berufserfahrung in den relevanten Praxisfeldern. In Ausnahmefällen können auch Sozialwissenschaftler/innen, Psycholog/innen, und Pädagog/innen die Anleitung übernehmen, sofern eine Qualifikation zur Praxisanleitung vorliegt.

Von Praxisanleiter/innen wird weiterhin erwartet, dass er/sie
•    den Studierenden das Arbeitsfeld nahe bringt und deren Lernprozess begleitet
•    die/den Studierende/n bei der konzeptionellen Entwicklung und Umsetzung der eigenständigen Projekte innerhalb der unterschiedlichen Studienprojekte unterstützt
•    eine professionelle Beziehung zu den Studierenden aufbaut und diese so gestaltet, dass sich diese in fachlicher und persönlicher Hinsicht weiterentwickeln können
•    ein Modell für professionelles Handeln bietet

Die Betreuung sollte sich außerdem durch Kontinuität, Verlässlichkeit, Offenheit und einen partnerschaftlichen Umgang auszeichnen. Eine besondere Anforderung besteht dabei in einer klaren Rollen- und Aufgabengestaltung. Praxisanleitung fördert die Entwicklung beruflicher Kompetenzen und die Integration der gemachten Erfahrungen in das berufliche Handlungsrepertoire der Studierenden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Herr Philip Krüger, M.A.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2020