Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

„Menschenbilder wir sehen uns“ (13.06.2019, Paderborn)

v.l.: Prof. Kilz, Johanna Solfen, Theresa Longo, Maike Siemensmeyer, Monique Hoffmann, Lea Breitkopf, Matthias Neermann, Prof. Böning. Es fehlt: Charlotte Köhler.

Johanna Solfen: Joanne – 2019 – Acryl auf Leinwand.

Theresa Longo: „Eyes of Ice“ – 2019 – Fotografie auf Papier.

Lea Breitkopf: Schneeglöckchen mit Tropfen – 2019 – Fotografie auf Papier.

 

ist der Titel der Kunstaustellung in der Katholischen Hochschule, die vom 12.06.2019 bis 2.07.2019 gezeigt wird. Die Ausstellung, findet im Rahmen des langjährigen Ausstellungskonzepts des Fachbereichs Sozialwesen mit dem Fokus auf künstlerischem Ausdruck des Menschen statt und wird nun der Öffentlichkeit sowie den Gästen und Angehörigen der Hochschule präsentiert.

Die Bildwerke von Studierenden aus den Gegenstandsbereichen der Malerei und der Fotografie geben Auskunft über künstlerische Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten.

Die malerischen und fotografischen Werke dokumentieren und präsentieren ästhetische Phänomene als aufschlussreichen Spiegel künstlerischer und kommunikativer Konstellationen. Dabei stehen der Mensch und die Spuren seines schöpferischen und kulturellen Schaffens thematisch im Mittelpunkt der Gestaltungen.

Johanna Solfen, Monique Hoffmann und Charlotte Köhler haben in ihren malerischen Arbeiten ein elementares Bedürfnis sich künstlerisch mitzuteilen und ihre Individualität auszudrücken. Dies geschieht jeweils mit den Mitteln der Malerei auf  kraftvolle Weise und mit intuitiv ästhetischem Gespür für differenzierte  Gestaltung. In den Werken befassen sich die Künstlerinnen thematisch mit Menschlichkeit und Menschsein. Im Vordergrund stehen dabei Portraits und Selbstportraits als Hinterfragung erlebter Wirklichkeit.

Die Bildwerke von Theresa Longo, Maike Siemensmeyer und Lea Breitkopf geben hingegen sehr detailliert Auskünfte über die Entwicklung des individuellen Kunstwollens mittels der Fotografie. Dabei wird ebenso beachtliche künstlerische Identität dokumentiert. Die Befähigung der jungen Künstlerinnen, ihre Lebenswelt bewusster wahrzunehmen und sich mit ihren Lebenssituationen künstlerisch zu befassen, offenbaren die Exponate dabei nachweisbar kräftig auf kreative Art und Weise. Die Portraits und Dokumentationen als ästhetische und referenzielle Fotografie vergegenwärtigen wie die jeweiligen malerischen Standpunkte ein hohes Potenzial an bildkompetentem Ausdruck und künstlerischer Verdichtung.

Der Musikschaffende Matthias Neermann umrahmte die Eröffnungsfeier mit musikalischen Improvisationen, inspiriert von musikalischen Zitaten, Soundtracks und Erinnerungen. Die Bilder wurden förmlich mit Melancholie, besonderem Sound und Atmosphäre zum Klingen gebracht.

Für die Ausstellungsräume in der KatHO auf der Ebene 3 hat Prof. Hermann Böning die fotografischen und malerischen Arbeiten mit Betonung auf künstlerisch-kommunikativem Ausdruck des Menschen und sozialkritischem Blick in der Weise konzipiert, dass sowohl die Perspektiven der Fotokünstlerinnen und Malerinnen mit ihren Werken einerseits aussagekräftig herausgestellt sowie die ganz elementare Wahrnehmung von ästhetischen Gestaltungen hervorgehoben wird. Die visuelle Kraft der Bilder vermag dabei zusätzlich einen Selbstbespiegelungsprozess der Betrachtenden in Gang zu setzen.

In der Ausstellungsebene 3 sollen die dreißig Exponate zu stiller Betrachtung, Dialog und Diskurs anregen.

Zum Besuch der Ausstellung sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Kontakt: Prof. Hermann Böning

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2019