Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Helena Hahn

Helena Hahn studiert seit dem Wintersemester 2011 im Bachelorstudiengang Heilpädagogik der Abteilung Münster.

Warum studieren Sie Heilpädagogik?

„Ich studiere Heilpädagogik, weil mich die Inhalte und die Berufsmöglichkeiten der Heilpädagogik auf der Suche nach einem passenden Studiengang überzeugt haben. Nach meinem FSJ, das ich an einer Förderschule für geistige Entwicklung gemacht habe, stand die Zielgruppe, mit der ich später arbeiten möchte, für mich fest. Im Vergleich zur Sonderpädagogik bin ich jetzt allerdings nicht so festgelegt, sondern kann mal in unterschiedlichen Bereichen tätig sein. Dass dies für mich das Passende ist, ist mir im bisherigen Verlauf des Studiums immer wieder klar geworden.“

Warum haben Sie sich für ein Studium an der KatHO NRW entschieden?

„Ein Argument dafür, mich an der KatHO zu bewerben war, dass dort der Studiengang Heilpädagogik angeboten wird. Von verschiedenen Leuten, mit denen ich mich über meine Zukunft unterhalten habe, wurde mir auch empfohlen, mich dort zu bewerben. Außerdem wählt die KatHO die Studierenden nach einem alternativen Auswahlverfahren aus, d.h. hier ist nicht nur die Abiturnote relevant - das war für mich das Entscheidende.“

Wie würden Sie die Atmosphäre an der Hochschule beschreiben?

„Die Atmosphäre an der KatHO ist relativ entspannt. Dadurch, dass wir nicht so viele Studierende sind, ist es dort nicht besonders hektisch. Durch die geringe Teilnehmeranzahl in den meisten Seminaren können sich die Dozenten auf die meisten Fragen der Studierenden konzentrieren. Auch in den Sprechstunden kann man sich in der Regel auf gute Ratschläge in Bezug auf Hausarbeiten, Referate oder anderen Dinge verlassen. Es wird das Gefühl vermittelt, dass sich die Dozenten bei konkreten Anliegen Zeit für den Ratsuchenden nehmen.“

Was ist das Besondere an der KatHO?

„Im Vergleich zu anderen Hochschulen oder Universitäten, an denen wesentlich mehr Leute studieren, kennt man viele Mit-Studenten, auch aus anderen Studiengängen - mindestens vom Sehen oder aus studiengangübergreifenden Seminaren. Auch der eine oder andere Dozent, dessen Veranstaltung man besucht, kennt einen beim Namen und hat eine Idee davon, wer man ist. Dinge wie die Studienfahrt im vierten Semester verstärken das Ganze nochmal. Mit dem Sommerfest, dem Kulturabend oder anderen Feierlichkeiten bietet die KatHO noch andere Rahmen, in denen man die Kommilitonen oder Dozenten außerhalb von Veranstaltungen kennenlernen kann.“

Welche Tipps geben Sie Studienanfänger_innen mit auf den Weg?

„Nutzt das Studium als Anregung, Einblicke in verschiedene Theorien, Methoden und Felder zu bekommen und greift die Dinge, die Euch besonders interessieren nochmal auf. Ich denke für den gesamten Verlauf des Studiums ist es wichtig, dass man sich immer mal wieder die Frage stellt, wohin man mal möchte und was für Ziele man erreichen will. Abgesehen davon ist die Studienzeit mit ihren langen Semesterferien die Zeit, in der auch genügend Platz für andere Erlebnisse und Erfahrungen ist - diese kann man also wirklich genießen!“

Was sollte man am besten schon vor Beginn des Studiums alles regeln?

„In Bezug auf das Studium muss man vor Beginn nicht viel regeln; die Mentoren bieten einen guten und gut begleiteten Start in das Studium. Die meisten Fragen, die sich zu Beginn stellen, lassen sich in Einführungsveranstaltungen oder vor allem im Zusammenwirken mit den neuen Kommilitonen regeln - gerade in den ersten Tagen/Wochen ist man ja nicht alleine mit seinen Fragen und in vielen Aspekten geht es wahrscheinlich den meisten Erstis genauso wie einem selbst. Noch entspannter ist der Start in das Studium, wenn man zu Beginn eine Unterkunft am Studienort hat; so kann man alle Angebote in der Einführungswoche mitmachen und ist nicht an Fahrtzeiten von Bussen oder ähnlichem gebunden.“

Wie organisiert man Ihrer Meinung nach am besten seinen Studienalltag?

„Wichtig ist es meiner Meinung nach, dass man sich von den Wahlseminaren diejenigen aussucht, die den eigenen Interessen entsprechen, bzw. diesen am weitesten entgegen kommen. So ist die Motivation am größten, Dinge Zuhause zu erarbeiten bzw. zu vertiefen und sich nochmal mit kurz angesprochenen Themen auseinander zu setzen. Besonders für Veranstaltungen, in denen man eine Hausarbeit schreibt oder ein Referat hält, ist das bedeutsam. Dies widerspricht an manchen Stellen vielleicht der Verlockung, die Veranstaltungen auszuwählen, die zusammen den angenehmsten Stundenplan ergeben, aber im Endeffekt lohnt es sich, den Schwerpunkt der Wahl auf seine Interessen zu legen. Und der Stundenplan gilt ja nur für ein Semester, das ist auch schnell wieder rum ;-)“

Was ist das Schöne an der Stadt Münster? Was sollte man als Studentin bzw. Student hier nicht versäumen?

„In Münster begegnet man aufgrund der hohen Studentendichte immer vielen jungen Leuten. Der Hafen und das gesamte Hafenviertel, sowie verschiedene Kneipen und Cafés in der Alt- und Innenstadt sind ein guter Treffpunkt, um es sich schön zu machen und das Studentenleben zu genießen. Sobald die Sonne scheint, ist auch am Kanal und am Aasee viel los. Neben dem Fahrrad sind die meisten Orte auch (auch nachts) gut mit Bussen zu erreichen. Als gebürtige Münsteranerin muss ich sagen, dass Münster eine super schöne Stadt ist und auch von der Größe angenehm zum Leben ist - ein perfektes Mittelding.“

Welche Formen der Lehrveranstaltung gefallen Ihnen am besten und warum?

„Am besten gefallen haben mir bisher (Block-)Seminare und Übungen, weil man dort schon die Gelegenheit bekommt, die im Studium sehr überwiegende Theorie mit praktischen Übungen oder Anwendungen zu verknüpfen - das macht das Studium abwechslungsreich. Außerdem sind solche Praxisbeispiele für mich immer eine gute Hilfestellung theoretische Aspekte besonders zu verinnerlichen.“

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2018