Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Berufliche Perspektiven

Tätigkeitsfelder

Die Einsatzmöglichkeit von Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Heilpädagogik umfasst eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern. Sie reicht über die gesamte Lebensspanne (von der Frühförderung bis zur Unterstützung von Menschen im Alter) und ist in verschiedenen Lebensbereichen verortet (z.B. Wohnangebote, Arbeit und berufliche Teilhabe, Freizeit und Bildung). In der Kinder- und Jugendhilfe sind Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in Heilpädagogischen Tagesgruppen oder Heimen, in der Beratung und der Familienhilfe tätig. In vielen Einrichtungen arbeiten Heilpädagoginnen und Heilpädagogen mit Hochschulabschluss auch in Leitungsfunktionen wie Gruppen-, Team-, Bereichs- oder Einrichtungsleitung.

Berufsperspektive

Pauschale Aussagen zur Berufsperspektive für Absolventinnen und Absolventen der Heilpädagogik sind schwer möglich. Die Statistik für das Berufsfeld „Sozial- und Erziehungsberufe“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass die Zahl der Sozialversicherungsbeschäftigten in diesen Bereichen in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen ist und dass die Arbeitslosenzahl in dem Berufsfeld sinkt.

Eine genauere Einschätzung kann die so genannte Verbleibstudie geben, die die KatHO NRW 2012 durchgeführt hat: In dieser hat sie untersucht, wie der Berufseinstieg bzw. der berufliche Werdegang der Absolventinnen und Absolventen der KatHO NRW aussieht. Etwa ein bis zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss wurden diejenigen Absolventinnen und Absolventen befragt, die – nach der Umstellung der Studiengänge von Diplom auf Bachelor/Master – als erste an der KatHO NRW einen Bachelor-Abschluss ablegten – und zwar in den Fächern Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Bildung und Erziehung im Kindesalter und Religionspädagogik. Rund 40 Prozent der knapp 500 Befragten hatte sich an der Studie beteiligt.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie können Sie hier nachlesen.

 

 

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014