„Es ist geschafft“ - Masterstudierende präsentierten ihre Forschungsergebnisse (27.01.2021, Münster)

Studierende der konsekutiven Masterstudiengänge „Teilhabeorientierte Netzwerke in der Heilpädagogik“ und „Netzwerkmanagement in der Sozialen Arbeit“ präsentierten zum ersten Mal im digitalen Format am 19. und 20. Januar die Ergebnisse aus ihren einjährigen Forschungsprojekten, die einen Schwerpunkt innerhalb der Masterstudiengänge darstellen. In Kleingruppen aus zwei bis vier Personen erwarben die Studierenden Forschungskompetenzen und gingen aktuellen Fragestellungen der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik in Kooperation mit Praxisvertreter_innen und Vereinen aus der Region nach. Besondere Bedeutung kam dabei der Auswahl geeigneter qualitativer und quantitativer Erhebungsinstrumente zu, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit zeitweiliger Schließung von Einrichtungen und weitreichenden Kontaktbeschränkungen umsetzbar waren. Mit der Durchführung von Telefoninterviews und Onlinebefragungen stellten sich Studierende infolgedessen digitalen Erhebungsmöglichkeiten.

Die Präsentation der Forschungsergebnisse, an der Kooperationspartner_innen, Dozierende sowie Studierende teilnahmen, fand entsprechend der aktuellen Situation im Onlineformat statt. Im Anschluss ergab sich per Videokonferenz ein lebhafter Austausch im virtuellen Raum. Insgesamt wurden Projekte in Bezug auf verschiedene Adressat_innengruppen durchgeführt. Zwei Studierende gingen in ihrem Forschungsprojekt beispielsweise der Frage nach, welche Bedarfe Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen in NRW haben und führten dazu eine Onlinebefragung durch. Wie sich die Lebenssituationen von jungen Menschen nach einem Auszug aus der stationären Jugendhilfe gestalten, wurde mittels bundesweiter Onlinebefragung von einer weiteren Forschungsgruppe in Kooperation mit dem Verein „Careleaver e.V. Deutschland“ erforscht. Im Bereich von Kindern und Jugendlichen beschäftigten sich Studierende im Rahmen ihrer Forschungsprojekte zudem mit Wohnformen der Eingliederungshilfe und den Lebenswelten von Jugendlichen. Darüber hinaus stand das Älterwerden in Projekten zu Altersbildern und teilhabeorientiertem Wohnen im Fokus. Inklusive Freizeitangebote, die Arbeitssicherung von Menschen nach erworbener Hirnschädigung sowie eine Instrumentenentwicklung zur Arbeitszufriedenheit in einer WfbM waren weitere Forschungsschwerpunkte.

Alle Lehrforschungsprojekte lieferten wichtige Beiträge für die spezifischen Fachdiskurse in der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik. Die Ergebnisse werden den Kooperationspartner_innen zur Verfügung gestellt und können in konkrete Weiterentwicklungsprozesse der beteiligten Träger und Initiativen einfließen.



Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2021