Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Vielfältig und kreativ: „Erstis“ präsentieren Ergebnisse ihrer Studieneingangsprojekte (22.01.2020, Münster)

Insgesamt 227 Studierende der ersten Fachsemester der Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und Heilpädagogik präsentierten am Mittwoch, dem 15. Januar, die vorläufigen Ergebnisse ihrer Studieneingangsprojekte, kurz: SteP. Die Organisation des Präsentationstages und die Moderation erfolgte – wie schon in den vergangenen Jahren - durch Prof‘in Dr. Christiane Rohleder für die Soziale Arbeit und Prof‘in Dr. Barbara Ortland für die Heilpädagogik.

In der Sozialen Arbeit forschten die Studierenden in den vergangenen Monaten zum Thema „Soziale Ungleichheit“ entlang selbstentwickelter Forschungsfragen. Die „Erstis“ der Heilpädagogik konnten zuvor am „Markttag“ konkrete Projektideen aus der Praxis wählen und diese in den ersten Wochen ihres Studiums seit Oktober bearbeiten.
Dabei zeigten sich die insgesamt 37 Projektgruppen der Studierenden der Sozialen Arbeit im Umgang mit dem Thema der Sozialen Ungleichheit kreativ und vielfältig: Prekäre Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie wurden da genauso unter die Lupe genommen, wie Diskriminierungserfahrungen transidenter Menschen. Und auch in der Wahl der Darstellung war man einfallsreich. Neben der klassischen Präsentation erregte beispielsweise unter dem Titel „Folgen der Nicht-Anerkennung von Bildungsabschlüssen – ein Migrationsdrama als szenische Lesung“ ein alternatives Format für Aufsehen.

In der Heilpädagogik zeigten sich die Vielfältigkeit der insgesamt 24 Projekte nicht nur anhand der unterschiedlichen beteiligten Institutionen - von der KiTa über die Förderschule zu Wohneinrichtungen, Freizeitanbietern als auch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen - sondern auch in der Unterschiedlichkeit der Forschungs- und Entwicklungsaufträge für die Studierenden. Exemplarisch seien hier aus den 24 realisierten Projekten Folgende genannt: Eine Willkommensmappe für neue Eltern einer KiTa erstellen, Videoclips zu sozialen Situationen für Menschen mit Autismus erstellen, gemeinsam mit Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt ihren Pausenbereich gestalten oder einen Erlebnisparcours für die heilpädagogi-sche Förderung mit dem Pferd theoriebasiert planen und gestalten.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung thematisierte im Hörsaal der Hochschule einmal mehr das Improtheater „Ratzfratz“ die vielfältigen Themen des Präsentationstages und bot somit einen gelungenen Abschluss der Veranstaltung.

Text: Timo Adiek / Prof. Dr. Johannes Nathschläger
Fotos: Timo Adiek

 

 

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