Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

„Herausfordernd, spannend und erkenntnisreich“ – das war Herzblut 2019! (22.11.2019, Münster)

Die Veranstalter_innen der KatHO und der FH Münster eröffneten die Veranstaltung gemeinsam

Die Begleitdozent_innen bekamen zum Dank für ihre Unterstützung Blumen überreicht

Über 100 Besucher_innen folgten der Einladung zu "Herzblut 2019"

Am Dienstag, dem 19.11.2019 fand in der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster die zweite Auflage des jungen und innovativen Formates „Herzblut“ statt. Nachdem letztes Jahr die Vertreter_innen des AStA die Veranstaltung noch „KatHO-intern“ organisierten, fand „Herzblut 2019“ in Kooperation mit Fachschaftsvertreterinnen der FH Münster, Soziale Arbeit, statt.

Im Rahmen des Formates erhalten Absolvent_innen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten vorzustellen und anschließend mit den Zuhörer_innen zu diskutieren. Unterstützt werden sie dabei auch von ihrem/ihrer Erstgutachter_in. Ziel der Veranstaltung ist die Förderung des Diskurses in der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik sowie die Stärkung des Dialoges zwischen Hochschule und Praxis.

Im Rahmen einer kurzen Eröffnungsansprache wiesen die beiden Co-Organisatoren Timo Adiek und Benedikt Paus nochmal auf den Hintergrund der Idee hin: „Viele der Erkenntnisse aus den Arbeiten sind viel zu gut, um im Regal zu verstauben. Wir wollen daher einen Rahmen anbieten, innerhalb dem auch andere interessierte Personen daran teilhaben können.“

Im Anschluss durften die vier Hauptprotagonist_innen des Abends zunächst in kurzen Statements ihr Thema vorstellen. Im Anschluss daran lag die Wahl bei den Besucher_innen, sich für ein Thema ihrer Wahl zu entscheiden und den Vortragenden in den jeweiligen Seminarraum zu folgen.

Tamara Kräwer („Diskriminierung von Roma in Bulgarien“), Lena Ursprung („Die Bedeutung der Resonanztheorie von Hartmut Rosa für Heilpädagogisches Denken und Handeln“), Christian Franke („Gewohnheitsrecht“) und Christina Loboda („Die psychosoziale Situation pädophiler Männer“) ergriffen dort dann zunächst die Möglichkeit, etwa 45 Minuten ihr Thema und die Ergebnisse ihrer Arbeit vorzustellen. Im Anschluss daran war so noch genug Zeit zur Nachfrage und Diskussion. Von dieser Möglichkeit wurde seitens der Besucher_innen auch eifrig Gebrauch gemacht.

Es herrschte unter den gut 100 Besucherinnen und Besuchern große Übereinstimmung darin, dass nach dem erfolgreichen Start im vergangen Jahr auch dieses Mal wieder ein gelungener Abend mit vielseitig interessanten Themen von den Veranstaltern organisiert werden konnte. Ein Zuhörer fasste es so auf den Punkt: „Es wurden herausfordernde Themen auf spannende Art und Weise präsentiert und man geht mit einem deutlichen Erkenntniszugewinn nach Hause.“

Nun richten sich bei den Veranstaltern die Augen schon auf das nächste Jahr, wenn dann die dritte Auflage erfolgen soll.

„Herzblut“ wird unterstützt durch die Darlehenskasse Münster (DKM), das Transfernetzwerk Soziale Innovation, die FH Münster und die Katholische Hochschule NRW Abteilung Münster.

Text: Timo Adiek, Johannes Nathschläger

 

 

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