Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Forschungsinteressierte und Promotionswillige aufgepasst: (26.01.2017, Münster)

Neues Angebot zur „Forschungs- und Promotionsförderung“ an der KatHO Münster

Die Perspektive „Promotion“ gewinnt für FH-Absolventinnen und Absolventen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik zunehmend an Bedeutung. Durch die formale Gleichsetzung der Abschlussgrade zwischen Universitäten und Fachhochschulen im Zuge des Bologna-Prozesses konnte der Weg in ein solches Qualifizierungsverfahren vereinfacht werden – mit einem „Master of Arts“ in Sozialer Arbeit (FH) oder Heilpädagogik (FH) erwerben Sie die Berechtigung zur Promotion.

Damit entstehen Fragen: Welches sind die Theorietraditionen und Forschungsmöglichkeiten in dem jeweiligen Promotionsfach? Inwiefern unterscheidet sich deren Denke und Sprache möglicherweise von der, die Sie aus der Sozialen Arbeit oder aus der Heilpädagogik an der FH kennen? Und nicht zuletzt, wie kann ein aussagekräftiges, dem Fachbereich der Wahl angemessenes Exposé entwickelt/ein(e) Promotionsbetreuer*in gefunden werden?

Die Katholische Hochschule NRW, Abteilung Münster, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfahrungen in der Unterstützung von Doktorand*innen gesammelt. Durch die Etablierung eines umfangreichen wissenschaftlichen Mittelbaus (zuletzt durchlief Dr.‘in Anna Lena Rademaker - Abt. Paderborn -, FH-Abschluss in Sozialer Arbeit (M.A.), erfolgreich ihre Qualifizierungsphase) sowie durch die Gestaltung eines kooperativen Promotionskolloquiums mit dem Institut für Soziologie der WWU Münster u.v.m. Dazu gesellt sich nun ein weiteres Angebot, das konkret die, bisweilen „steinige“, erste Etappe bis zur Exposéreife (…und in Einzelfällen darüber hinaus) unterstützt:

Das ca. wöchentlich stattfindende Seminarformat wird geleitet von den Professor*innen Dr. Barbara Ortland, Dr. Angela Wernberger und Dr. Heinrich Greving und richtet sich an empirisch arbeitende Masterthesisschreibende und -alumni, für die eine Promotion eine mögliche Perspektive darstellt bzw. an solche, die sich bereits entschieden haben und ihr Dissertationsthema vorbereiten.

In der Runde werden Erkenntnisinteressen und Fragestellungen reflektiert und es kommt zur Auseinandersetzung mit (qualitativen und quantitativen) Auswertungsmethoden sowie mit Literatur und Theorien. Außerdem nutzen Promotionswillige den "geschützten" Rahmen des Seminars, um ihre Promotionsstrategien zu besprechen - in inhaltlich-fachlicher sowie in formaler Hinsicht (z. B. Hilfe bei der Kontaktanbahnung zu Universitäten und potenziellen Betreuer*innen).

Die erste Sitzung findet am 12.04.2017 (18:00 - 19:30 Uhr) im Raum 135 statt und soll dem gegenseitigen Kennenlernen und der Abklärung der wechselseitigen Erwartungen, Inhalte und der gemeinsamen Arbeitsweise dienen. Kommen Sie vorbei und machen Sie sich einen Eindruck von diesem Format!

Text und weitere Informationen: Kolja Heckes

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014