Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Kulturabend an der KatHO NRW (06.12.2016, Münster)

Der KatHO-Chor unter Leitung von Leo Wichmann eröffnete den Abend

Prof. Dr. Thomas Hülshoff führte frei nach Wilhelm Busch augenzwinkernd ins KatHO-Leben ein

Die Studierenden spendeten allen Akteuren beim Kulturabend Riesenapplaus

Die Band "Prism Effect" und ihr Lead-Sänger Marius Jansen rockten den Saal

Das Publikum war von diesem Kulturabend rundum begeistert

Schon bevor die Band "Prism Effect" mehrere hundert Studentinnen und Studenten im Großen Hörsaal der Katholischen Hochschule (KatHO) Abt. Münster begeistert mitrocken ließ, gab es beim diesjährigen KatHO-Kulturabend neben vorzüglichem Glühwein auch einen vorweihnachtlichen Augen- und Ohrenschmaus.
Zu der bei den Lehrenden ebenfalls beliebten Veranstaltung hatten wieder das Studierendenparlament (StuPa), der AStA sowie die Fachschaft Heilpädagogik eingeladen. Andreas Heiter, Ann-Kathrin Kleine-Besten, Bastian Kemme, Daniel Michaelis, Dennis Rolletschek, Florian Diestelhorst, Hannah Steinmann, Till Bley und Alexandra Knurbein hatten für ihre Mitstudierenden einen tollen Abend auf die Beine gestellt. "Wir sind seit gut neun Wochen dabei", so Knurbein rückblickend über die Organisation der Veranstaltung.
Kemme und Michaelis eröffneten als Moderatoren den Abend mit Mut zum immergrünen Kalauer: "Wir heißen nicht nur Bastian und Daniel, sondern euch alle herzlich willkommen!" Und angesichts der aus dem Foyer hereinströmenden Studierendenschar gaben die beiden auch gleich den Kurs vor: "Das Wichtigste ist heute Spaß zu haben - und Ruhe zu bewahren!"
Dann bewies der erst seit zwei Monaten in dieser Form bestehende KatHO-Chor unter Leitung von Leo Wichmann, dass man gefühlvolle Lieder auch ganz schmalzfrei präsentieren kann, sogar den Weihnachts-Hit "Little Drummer Boy". Bei ihren vier Liedern zeigten sich die Sängerinnen und Sänger bestens aufgelegt. Das Publikum bedankte sich mit großem Beifall und rieb sich gleich danach verwundert die Augen. Was war das denn? Nathalie Schuppe fetzte zu einem blitzschnellen Hiphop-Tanzact nach vorne, bot im Sekundentakt eine perfekte Choreografie, verbeugte sich lächelnd und verschwand wieder unter den begeisterten Studierenden.
Prof. Dr. Thomas Hülshoff ließ es danach mit seinem launigen Vortrag "Was Sie schon immer über soziale Arbeit wissen wollten" ruhiger angehen, musste aber angesichts der Vielfalt dieses Themas augenzwinkernd schließlich auch ein wenig aufs Tempo drücken. "Jetzt gehen wir noch ein bisschen weiter und machen noch ein bisschen schneller" erklärte der Dozent, während er frei nach Wilhelm Busch - und durch dessen Werke auf der Leinwand unterstützt - Studierenden-Typen und Studienalltag an der KatHO auf die Schippe nahm. Applaus? Na klar!
In der ersten Konzertpause konnten sich die Gäste dann mit leckerem Kuchen eindecken sowie die Glühweinbecher neu befüllen. Der Erlös aus diesen Verkäufen wird für einen sozialen Zweck gespendet, so die Organisatoren des Abends.
Nach der Pause gewann dann Merlin Zimmerer mit seinen Songs zur Gitarre die Herzen des Publikums. Das gelang auch Miriam Weweler ganz locker. Sie präsentierte beim Poetry Slam ihre Wortkunst. Carolin Schlesiger nahm dann das inzwischen tiefenentspannte Publikum mit auf ihre "Traumreise" an einen fernen Strand. Die Studierenden streckten sich dabei aus und lagen ihr im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen. Wenig später lag allerdings niemand mehr. Es wurde getanzt, denn "Prism Effect" legte los. Die Gruppe um Lead-Sänger Marius Jansen bot bei ihrer Bühnen-Premiere lupenreinen Rock und als Zugabe dann das eigene Stück "Escape". "Wir kennen uns erst seit zehn Wochen", rief Jansen den überraschten Studierenden zu.
Neue Pause, neuer Glühwein. Bevor Jano (Jäkel) und Flo(rian Diestelhorst) dann im dritten Veranstaltungsblock mit ruhigen Songs zu Gitarre begeisterten, luden die Organisatoren das Publikum auf eine pantomimische Mitmachtour ein. Klares Ziel: den Geräuschpegel ein wenig dämpfen, damit Jano und Flo überhaupt zu hören und zu beklatschen waren. Den soundstarken Schlussakkord des Kulturabends legte dann die Gruppe "The Late Night Call" tatsächlich in tiefer Nacht hin. Sängerin und KatHO-Studentin Frederike Kerner hatte hier ein umjubeltes Heimspiel mit allerbestem Pop-Rock. Und dann war alles vorbei? Noch lange nicht. Nachdem Organisatoren und Helfer den Großen Hörsaal durch Heranschleppen der Bestuhlung wieder akademisch präpariert hatten, traf man sich zur After-Show-Party im "Cuba".

Text und Fotos: Jan Schneider

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014