Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte

Kultursensibilität im Gesundheitswesen (Studie für das MAGS NRW)

Abschluss: März 2018

Entwicklung eines Modulhandbuches für eine kompetenzorientierte, wissenschaftsbasierte und multiprofessionelle Aus-, Fort- und Weiterbildung in den therapeutischen und pflegerischen Gesundheitsberufen

 

Forschungsbeiträge u.a. Wissenschaftliche Begleitung im DIP

(Deutsches Institut für angewandte Pflege):

Projektzeitraum 2017 - 2019:

PAKT

Präventive Bedarfseinschätzung und Entwicklung eines Beratungs- und Schulungs- und Trainingskonzeptes

STuDI - Smart Home Technik und Dienstleistungen für ein bestimmtes Leben zu Hause. Förderprojekt der MSAGD Rheinland-Pfalz/ Schwerpunkt Beratung

Projektzeitraum 2015 - 2018:

Gemeindeschwester plus

Beratungsintensives Vernetzungskonzept in den Kommunen von Rheinland-Pfalz: Schwerpunkt: Pflegebedarfsermittlung, Gemeindeschwesterliche Aktivierung und Vernetzung sowie Beratung. Systemische Schulung von Pflegefachkräften im aufsuchenden Kontext der häuslichen Pflege in Rheinland-Pfalz.

 Projekt: Ede II. Minden

  • 2009 - 2011
  • Beratungsangebote bei Demenz
  • Entlastungsprogramm bei Demenz - EDe II

Optimierung der Unterstützung für nicht erheblich pflegebedürftige Demenzkranke und ihre Angehörigen im Kreis Minden-Lübbecke mit besonderer Berücksichtigung pflegepräventiver Ansätze Die Bedeutung präventiver Unterstützungsstrategien für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ist unumstritten. Nach bisherigem Leistungsrecht war das Vorliegen der Pflegestufe 1, II oder III Vorraussetzung um Leistungen nach SGB XI beanspruchen zu können. Durch das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung haben erstmalig Personen der Pflegestufe 0 mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz einen Anspruch auf Leistungen nach § 45b SGB XI.

Ziel des Modellvorhabens EDe II ist eine frühzeitige Unterstützung von demenzerkrankten Menschen der Pflegestufe 0 und Entlastung der pflegenden Angehörigen. Zudem sollen Aussagen zur Akzeptanz und zur Ausgestaltung der Leistungen nach § 45b SGB XI für die genannnte Zielgruppe gemacht werden.

EDe II schließt damit mit veränderter Zielgruppe konzeptionell an das Modellvorhaben EDe 1an. Die unterstützenden und entlastenden Maßnahmen müssen in EDe II neben den pflegenden Angehörigen auch direkt die demenzerkrankten Menschen selbst in den Blick nehmen. Das macht zusätzliche Beratungsschwerpunkte hinsichtlich Ressourcenorientierung, Partizipation und Bewältigung erforderlich.

Optimierung der Unterstützung für Demenzkranke und ihre Angehörigen im Kreis Minden-Lübbecke mit besonderer Berücksichtigung pflegepräventiver Ansätze.

Trotz hoher Belastungen pflegender Angehöriger demenzerkrankter Menschen werden die Mittel, die durch die Pflegeversicherung zu deren Entlastung zur Verfügung stehen, nur in geringem Maße genutzt. Ziel des Projekts „Entlastungsprogramm bei Demenz" ist ein effektiver Einsatz dieser Mittel zur Unterstützung und Entlastung demenzerkrankter Menschen und ihrer Angehörigen.

Für die Teilnahme am Projekt konnten 320 Familien gewonnen werden, in denen demenzerkrankte Menschen gepflegt werden. Sie werden von September 2007 bis Januar 2009 beraten, geschult und begleitet. Im Zentrum der praktischen Projektarbeit stehen dafür neun Gesundheitsberaterinnen, Pflegefachkräfte, die für ihre Aufgaben speziell qualifiziert wurden.

Zugehende Beratungen auf der Basis eines edv-gestützen Assessments, ein zielgruppenspezifischer Beratungsansatz und begleitende Fallkonferenzen sind wesentliche Bestandteile des Projekts. Mit diesen innovativen Hilfen und am individuellen Bedarf orientiert werden regionale Unterstützungsangebote, Leistungen der Pflegeversicherung und informelle Hilfen miteinander verknüpft. Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Entlastung der Angehörigen durch zeitliche Freiräume und die Teilnahme an Pflegekursen.

  • Marte Meo: aus eigener Kraft: Forschungsprojekt der KH NRW „MarteMeo in Pflege und Betreuung"
  • 2006-2007

Die Verbesserung der Qualität von Betreuung und Pflege

Entwicklung eines Evaluations-Instrumentes und Implementierung von Marte

Meo in die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen in Betreuung und Pflege

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Haus St. Josef, Kerpen durchgeführt.

Für die Qualitätssteigerung in Pflege und Betreuung werden zunehmend neue Optimierungsstrategien notwendig. Invielen Untersuchungen kann nachgewiesen werden, wie wichtig die Lebenszufriedenheit des Bewohners/Patienten/Klienten für ihre Lebensqualität ihrer selbst und der Angehörigen ist. Im Bedürfnismanagement suchen Professionelle nach neuen Wegen; viele Strategien bieten sich an, die aber im Einzelnen selten auf ihre Wirksamkeit hin beforscht sind.

  • Eine auflnteraktion angelegte hoch differenzierte Methode der Steigerung der Lebenszufriedenheit und -qualität wurde mit multiprofessionellen Fachkräften erprobt und dabei auf die Wirksamkeit hin erforscht.
  • Der Beitrag zur Qualitätssteigerung ist dabei deutlich geworden und die Wirksamkeit der Methode als Beitrag zur Mitarbeiterschulung wurde evaluiert.
  • Konkret sollten Fachleute im Bereich Pflege/Betreuung und im Bereich der sozialpädagogischen Intervention und Begleitung eingeführt, geschult und begleitet werden.
  • Es galt ein Evaluationsinstrument zu entwickeln und dieses Instrument sowie die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Die MarteMeo-Methode ist ursprünglich in den 70er Jahren von Maria Aarts in den Niederlanden entwickelt und mittlerweile in 29 Ländern weltweit verbreitet. Bei uns in der BRD hat sie in die stationären und ambulanten Dienste als Video-Horne-Training an Bekanntheit gewonnen. Über die Wirkung dieses Instrumentes gibt es Vermutungen, Beobachtungen überwältigender Art, weniger aber finden wir im wissenschaftlichen Diskurs halt gebendes Material der Wirksamkeitsmessung. Im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens hat MarteMeo in die dänische Gesundheitsversorgung bereits in den 90er Jahren Eingang gefunden. Dort wird dieses Verfahren genutzt, um genauer zu beobachten, zu analysieren, zu intervenieren und um positive Entwicklungsprozesse anzuregen. Es geht um die präzise Beobachtung der Interaktion von Menschen in helfenden Beziehungen und die Analyse der Abläufe der Interaktionen mit Hilfe von Videoclips. MarteMeo unterstützt die Entwicklungen von menschlichen Beziehungen durch Kommunikation.

  • HOT: Forschung und Entwicklung des Haushaltsorganisationstrainings

Im Rahmen der Armutsprävention in Familienhaushalten unterstützte das Bundesfamilienministerium die Konzeptentwicklung zur Verbesserung der Lebenssituation von Familien in prekären Lebenssituationen. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein (Prof. Dr. Stefanie Bödeker) und dem Deutschen Caritasverband wurde HOT als systemisch-sozialarbeiterisches Interventionskonzept zwischen 1999 und 2002 beforscht und entwickelt.

Projektzeitraum 2006 - 2008:

MarteMeo© und die Chancen der Optimierung der Beziehungsgestaltung zwischen Pflegenden/Betreuenden und den Bewohnern

Projektzeitraum 2000 - 2001:

Entwicklung eines systemischen Handlungsansatzes im Fachdienst Familienpflege und für integrierte ambulante Dienste bei Familien

Projektzeitraum 2000 - 2001:

Weiterentwicklung der Kath. Kindertageseinrichtungen hinsichtlich ihrer Bedarfs- und Gemeinwesenorientierung

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2020