Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

FAQs zum Masterstudiengang

Allgemeine Fragen

  •   An wen richtet sich der Studiengang?

Der Studiengang richtet sich an Absolvent_innen von Bachelor- und Diplomstudiengängen der Fachrichtungen Soziale Arbeit oder vergleichbarer human- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge. Insbesondere sind auch Studierende angesprochen, die Interesse an einer Promotion haben.
 

  • Welche Möglichkeiten und Tätigkeitsfelder eröffnen sich mit dem Masterabschluss?

Der Masterstudiengang bereitet spezialisierend und vertiefend zum einen generell auf Tätigkeiten und Leitungsfunktionen innerhalb der Sozialen Arbeit und ihrer Einrichtungen vor, die einen hohen Planungs-, Entwicklungs-, Forschungs- und Projektleitungsanteil haben. Zum anderen erfolgt durch die Wahl eines Schwerpunktthemas eine zusätzliche Qualifizierung für eine Tätigkeit im Handlungsfeld „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ oder im Handlungsfeld „Klinische Sozialarbeit“.
 

  • Erhalten fachfremde Absolvent_innen des Masterstudienganges die staatliche Anerkennung als Sozialpädagog_innen/Sozialarbeiter_innen?

Fachfremde Studierende, das heißt Studierende, die zuvor keinen Bachelor- oder Diplomabschluss in Soziale Arbeit erworben haben, erhalten im Rahmen unseres Masterstudienganges NICHT die staatliche Anerkennung als Sozialpädagog_innen/Sozialarbeiter_innen. Die staatliche Anerkennung ist Zugangsvoraussetzung zu einigen Berufsfeldern der Sozialen Arbeit. Unsere Masterabsolvent_innen dürfen den Titel "Sozialpädagog_in/Sozialarbeiter_in M.A“ führen.

Fragen zur Studienorganisation

  • Wie hoch sind die Kosten für den Masterstudiengang?

Es werden außer dem Semesterbeitrag (für AStA, Semesterticket etc.) keine Studiengebühren erhoben.
 

  • Wie viele Studierende werden pro Jahr aufgenommen, und wie hoch sind die Bewerberzahlen?

Um eine möglichst persönliche Studienatmosphäre und einen intensiven Austausch zwischen Dozent_innen und Studierenden zu gewährleisten, werden pro Jahr in der Regel maximal 36 Studierende (jeweils 18 Studierende pro Studienschwerpunkt) aufgenommen.
 

  • Ist es möglich den Masterstudiengang berufsbegleitend zu studieren?

Der Masterstudiengang ist als viersemestriges Vollzeitstudium konzipiert, aber so aufgebaut, dass studienbegleitend eine Praxistätigkeit in Teilzeit möglich ist. Denn die Präsenzphasen des Studiums sind auf Dienstag und Mittwoch und einige Blockveranstaltungen konzentriert.
 

  • Wie gestaltet sich der Studienumfang pro Woche?

Die Präsenzphasen des Studiums sind auf Dienstag und Mittwoch und einige Blockveranstaltungen konzentriert. In der Regel finden eine Blockwoche zu Semesterbeginn ("Einführungswoche"), eine dreitätige Kurs-Tagung in Altenberg (im Oktober) und ca. drei Blockseminare pro Semester an festgelegten und rechtzeitig terminlich kommunizierten Wochenenden statt. Über die Woche verteilt müssen ca. acht laufende Seminare besucht werden.

 

Fragen zu den Zugangskriterien und zur Bewerbung

  • Bis wann müssen die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden?

Der Studiengang beginnt jeweils zum Wintersemester. Die Online-Bewerbung  muss bis zum 15. Mai eines Jahres erfolgt sein. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen zusätzlich postalisch bis zum 31. Mai bei der Hochschule eingegangen sein.
 

  • Mit welchen Unterlagen erfolgt die Bewerbung?

Auf der Online-Plattform können alle nötigen Unterlagen ausgefüllt und anschließend downgeloaded und ausgedruckt werden. Die ausgedruckten
Bewerbungsunterlagen müssen inklusive 

  • eines Anschreibens,
  • eines tabellarischen Lebenslaufes,
  • der Bestätigung der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen (bei Bachelor-Studierenden, die noch im Studium sind, genügt die aktuelle Notenabschrift mit Angabe der Durchschnittsnote),
  • des Nachweises der Schulbildung;
  • eines Lichtbildes,
  • ggf. des Nachweises deutscher Sprachkenntnisse für ausländische Bewerber_innen: Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) oder Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) oder Prüfungsteil Deutsch der Feststellungsprüfung zur Aufnahme eines Hochschulstudiums ,
  • des ausgefüllten Profilbogens,
  • des Kurzexposés der geplanten oder Zusammenfassung der abgeschlossenen BA-Thesis oder Diplomarbeit,
  • der beglaubigten Schul- und Studienzeugnisse, und
  • ggf. der Kopien von Referenzen,


bis zum 31. Mai postalisch an die Hochschule geschickt werden. Die Bewerbung ist erst ab dem postalischen Eingang der schriftlichen Unterlagen gültig.   
 

  • Müssen alle Unterlagen beglaubigt werden oder reichen normale Kopien?

Reichen Sie bitte Ihre Hochschulzugangsberechtigung und Ihr Hochschulabschlusszeugnis bzw. einen aktuellen Notenspiegel als beglaubigte Kopie ein - nicht als einfache Kopie oder im Original. Für alle weiteren Unterlagen reicht vorerst eine einfache Kopie. Bei der Einschreibung können dann ggf. die Kopien durch Vorlage der Originale belegt werden.
 

  • Ist eine Bewerbung ohne feststehende Abschlussnote oder bei einem Notendurchschnitt schlechter als 2,0 möglich?

Bei Bachelorstudierenden, die in ihrem letzten Semester noch an ihrer Abschlussarbeit schreiben, muss der Bewerbung der aktuell verfügbare Notenspiegel beigelegt werden, aus dem dann die derzeitige Durchschnittsnote errechnet wird. Im begründeten Ausnahmefall (z.B. bei internationalen Studierenden, nicht-deutscher Muttersprache oder bei anderweitig besonders qualifizierten Bewerberinnen oder Bewerbern) können auch Bewerbungen mit einem schlechteren Notendurchschnitt berücksichtigt werden. Das Abschlusszeugnis muss spätestens zur Immatrikulation (Mitte September) vorgelegt werden.
 

  • Wie gut sollen die geforderten Englischkenntnisse sein und wie müssen diese nachgewiesen werden?

V.a. für das Literaturstudium werden Englischkenntnisse benötigt. Im Bewerbungsanschreiben müssen Angaben zum Stand der Englischkenntnisse gemacht werden, die ggf. in Rahmen eines möglichen Bewerbungsgespräches überprüft werden können. Weitere Fremdsprachen sind erwünscht.
 

  • Warum werden Referenzen erbeten und wer wird zum Bewerbungsgespräch eingeladen?

In der Regel erfolgt die Bewerberauswahl aufgrund der eingereichten Unterlagen. Insbesondere bei Bewerber_innen, die nicht an der Kölner Abteilung der KatHO NRW ihr Bachelorstudium abgeschlossen haben oder dann, wenn sich die Auswahlkommission in der Beurteilung einer Bewerbung unsicher ist, werden ggf. Referenzen über die Bewerber_innen telefonisch oder per Email erfragt. Darüber hinaus können Bewerber_innen zum persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen werden.

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