Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Angebote


Schreib-Coaching
(für Bachelor)

Viele Studierende glauben, wissenschftliches Arbeiten sei sehr schwer zu erlernen, entweder man könne direkt druckreif schreiben oder man könne es eben nicht. Die Erfahrung der Beraterin mit ihrem Anbegot eines Schreib-Coachings zeigt jedoch, dass es sehr wohl möglich ist, diese Fähigkeiten in Einzelschritten wie ein Handwerk zu erlernen. Dies gilt sowohl für das Verständnis wissenschaftlicher Texte wie auch für das Verfassen eigener wissenschaftlicher Arbeiten.

  • Die Augabenstellung beim Schreiben einer Haus-, Bachelor- oder Diplomarbeit ist unklar (typische Frage: "Was soll ich denn da noch schreiben? Es gibt doch bereits genug Literatur zu diesem Thema."). Die nicht seltene Folge ist, dass das Projekt aufgeschoben und gar nicht erst angefangen wird.
  • Die Literatursuche wird unsystematisch angegangen und kommt vielfach zu keinem Ende. Darüber hinaus können viele Studierende die Ergebnisse ihrer Suche nicht optimal verwenden: Sie können die gefundenen Texte nicht in den jeweiligen Forschungskontext einordnen und negative Forschungsergebnisse nicht als solche bewerten.

Es gibt oft keine klaren Vorstellungen, wie man sich dem Thema nähern und ein Schreibprojekt beginnen soll. Es fehlt an pragmatischen Kriterien, wie ein wissenschaftliches Thema zu recherchieren und auf ein leistbares Maß einzuschränken ist. So verzettelt man sich leicht und verliert wertvolle Zeit.

Praktisch sieht das dann so aus, dass man mit dem ersten Satz anfängt, ihn streicht, wieder anfängt, erneut unzufrieden mit ihm ist und letztlich über diesen ersten Satz nicht hinauskommt.

Die "Angst vor dem leeren Blatt" kann sich zu einer Studienkrise auswachsen und führt oft dazu, dass Studierende ihr Studium in die Länge ziehen, überlegen, es abzubrechen und dies manchmal sogar tun.

Ähnliche Schwierigkeiten bereitet das Beenden einer Arbeit. Es werden immer neue wissenschaftliche Texte gesucht und gelesen, anstatt sich eine sinnvolle Grenze zu setzen. Außerdem fehlt häufig die Kenntnis, wie der recherchierte Stoff zu strukturieren und in das Schreibprojekt umzusetzen ist.

Ein weiteres Problem ist der - unbewußte - Vergleich der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Wissens mit den Fähigkeiten und dem Wissen der Wissenschaftler, die sich seit Jahren mit dem Thema befassen. Diese destruktive (und zudem unrealistische) Perspektive lähmt die Arbeitsmotivation und trägt ebenfalls dazu bei, das Schreiben vor sich her zu schieben.

Als letzter Punkt sei die hohe Verletzlichkeit genannt. Manche Studierende identifizieren sich mit dem eigenen Schreibprojekt derart, dass sie Kritik an ihrer Arbeit kaum ertragen können. Die hat zur Konsequenz, dass sie ihr schriftliches Werk im Laufe der Entstehung nicht zur Korrektur aus der Hand geben können. Sie geben es - wenn überhaupt - erst nach Fertigstellung jemandem zum Lesen. Meist bleibt dann jedoch bis zum Abgabetermin zu wenig Zeit, um noch etwas Grundlegendes zu ändern.

Um die wissenschaftliche Lese- und Schreibkompetenz zu lernen, bietet die Beratungsstelle ein auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenes Programm an. Thematisiert werden neben einzelnen Lese- und Schreibtechniken auch psychische Faktoren, wie z.B. der eigene zu hohe Anspruch, so dass kein schriftliches Produkt vor ihm Bestand haben kann, oder auch die Selbstdestruktivität, mit der das eigene Schreibergebnis verworfen und verurteilt wird.

Das Schreib-Coaching soll einen Schonraum bieten, in dem man sich trauen kann, Fragen zu stellen und Unsicherheiten zu benennen, ohne gleich das Gefühl zu haben, das Gesicht zu verlieren.

Termine:
16. Mai oder 13. Juni, jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Anmeldung: 
per Email

 
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"Auf
geschoben ist nicht aufgehoben" oder "Wenn nicht jetzt, wann denn dann?"

Schieben Sie gerne Arbeit vor sich her, bis es gar nicht mehr anders geht? Suchen Sie nach Möglichkeiten, diesen Mechanismus zu verändern?
Die Veranstaltung beschreibt das Phänomen des auf-die-lange-Bank-Schiebens und zeigt Ansätze, wie man besser umsetzen kann, was man sich vorgenommen hat.
Das Umsetzen soll in kleinen Schritten geschehen und wird gemeinsam besprochen.

Vorgesehen sind vier Termine zu je zwei Zeitstunden; die genauen Termine werden gemeinsam abgesprochen.

Anmeldung:
per Email bis zum 29. April

 
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Mut zu konstruktiven Entscheidungen

Fällt es Ihnen schwer, sich zu entscheiden? Würden Sie gerne über einige Ihrer Entscheidungen einmal genauer nachdenken? Wie können Sie zu einer Entscheidung kommen, mit der es sich leben lässt?
Ziel der Gruppe soll sein, den Radius der eigenen Entscheidungsmöglichkeiten zu vergrößern und die Entscheidungsintuition zu verbessern.

Vorgesehen sind vier Termine zu je zwei Zeitstunden. Die genauen Termine werden gemeinsam festgesetzt.

Anmeldung:
per Email bis zum 8. April

 
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Prüfungen souverän und entspannt bewältigen

Sind Sie schon mehrere Tage vor einer Prüfung aufgeregt? Geraten Sie ins Schwitzen, wenn Sie an die vor Ihnen liegende Prüfung denken? Haben Sie Angst vor einem black-out?
In der Gruppe wird ein Verfahren vorgestellt, dass die Prüfungsangst deutlich reduziert. Es stärkt die eigenen Ressourcen und hebt negative Denkmuster auf.
Außerdem wird eine Entspannungsmethode gezeigt und eingeübt.

Vorgesehen sind vier Termine zu je zwei Zeitstunden. Die genauen Termine werden gemeinsam festgesetzt.

Anmeldung:
per Email bis zum 15. April

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014