Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Studierende stellen Forschungsergebnisse auf DGP-Fachtagung vor (19.11.2018, Köln)

(v.l.n.r.): André Muesse B.Sc., Prof. Dr. Roland Brühe, Patrick Pfeufer M.A., Hannah Scholl M.A., Prof. Dr. Anke Helmbold, Esther Heumüller M.A., Petra Kowar M.A.

Unter dem Titel „Weitere Schritte zur Akademisierung der Pflege“ fand am 16. November der 9. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) in Bochum statt. Absolvent*innen des Fachbereichs Gesundheitswesen waren gemeinsam mit Lehrenden durch mehrere Beiträge vertreten, die von der Veranstalterin in einem Peer-Review-Verfahren ausgewählt wurden. Der DGP-Hochschultag dient der Förderung des pflegewissenschaftlichen Nachwuchses, indem er jungen Wissenschaftler*innen die Möglichkeit bietet, eigene erste Forschungsergebnisse einem größeren Publikum zu präsentieren.

Esther Heumüller stellte in einem Fachvortrag die Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor. Sie untersuchte die Perspektive von Angehörigen auf den Einzug eines Menschen mit Demenz in eine stationäre Pflegeeinrichtung. Die Arbeit wurde betreut von Professorin Dr. Anke Helmbold. Sie betreute ebenfalls die Masterarbeit von Petra Kowar und die Bachelorarbeit von André Muesse. Diese präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeiten auf wissenschaftlichen Postern. Frau Kowar untersuchte das Erleben professionell Pflegender von herausforderndem Verhalten der zu pflegenden Menschen und erkundete Strategien zur Bewältigung. Herr Muesse untersuchte in seiner Literaturstudie die Situation von Kindern und Jugendlichen als pflegende Angehörige.

Eine pflegepädagogische Perspektive nahmen Hannah Scholl und Patrick Pfeufer ein, als sie die Ergebnisse ihrer empirischen Untersuchung zur Praxisanleitung von Pflegestudierenden in einem Vortrag vorstellten. Sie leiteten ihren Beitrag mit dem Interviewzitat „Die erwarten hochkompetente Anleiter“ ein und erarbeiteten Anforderungen an die Anleitung sowie die Anleiter*innen von Pflegestudierenden im Praxisfeld. Die Arbeit wurde betreut von Professor Dr. Roland Brühe. Er ging zu Beginn auf die große Relevanz des Themas für die zukünftige Ausgestaltung der praktischen Ausbildung im Rahmen von Pflegestudiengängen ein.

Mit ihren Beiträgen machten Absolvent*innen erneut deutlich, dass wissenschaftlich und berufspolitisch bedeutsame Themen auch in Qualifikationsarbeiten untersucht werden. Aus ihnen ergeben sich konstruktive Schlussfolgerungen für die Handlungsfelder des Pflegeberufs. Dies sah auch die Jury des auf der Tagung vergebenen Posterpreises so. André Muesse wurde für sein wissenschaftliches Poster mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Er erreichte den dritten Platz, der mit einer Urkunde und einem Geldpreis verbunden ist. Wir gratulieren herzlich!

Die Beiträge der Absolvent*innen auf dem DGP-Hochschultag verdeutlichten, dass die betreuenden Lehrenden am Fachbereich Gesundheitswesen mit ihrer Unterstützung zur Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Hochschule und Pflegepraxis beitragen.

Kontakt: Prof. Dr. Roland Brühe

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