Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Aufbruch in den Master - Erstsemestertagung des konsekutiven Masterstudiengangs „Forschung und Innovation in der Sozialen Arbeit“ in Haus Altenberg (28.11.2017, Köln)

Eindrücke der Erstsemestertagung

Studierende des Master-Studiengangs "Forschung und Innovation in der Sozialen Arbeit" mit Studiengangsleiterin Prof.´in Dr. K. Motzke

Die Erstsemestertagung in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg war ein Zugewinn für alle Teilnehmer*innen. In zwei Tagen wurde den Masterstudierenden eine Mischung aus Fachvorträgen und eigenen Arbeitseinheiten geboten, in denen sie ins innovative Denken einsteigen konnten und die Verbindung von Forschung und Innovation in der Sozialen Arbeit im Fokus stand. Gleichzeitig wurde das Miteinander der neuen Kohorte gestärkt und in der schönen Atmosphäre des frisch sanierten Hauses Altenberg die Gelegenheit genutzt, sich besser kennenzulernen.

Die Professor*innen Motzke, Müller und Wildfeuer gaben im Rahmen von Vorträgen, die theoretischen Inputs zum Thema „Innovation und Forschung in der Sozialen Arbeit“. Zwischen den Vorträgen kamen die Studierenden in der sogenannten „Startup-Zentrale“ zusammen, in der sie über die beiden Tage hinweg, eine für die Studierenden zunächst schwierige Aufgabe durch innovatives Denken gelöst haben: „Stellen Sie sich vor die Soziale Arbeit, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Schaffen Sie die Soziale Arbeit neu.“

Nachdem die ersten Unsicherheiten überwunden waren, wurde unter Begleitung von Frau Prof. Dr. Motzke (Studiengangsleitung) und Frau Sellner (Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereichs Sozialwesen) in drei Arbeitsgruppen intensiv gearbeitet, diskutiert und innovatives Denken freigesetzt. Da die Soziale Arbeit und daher der Begriff der „Sozialen Arbeit“ nicht mehr existent war, haben die Studierenden einen neuen Begriff für ihr Startup entwickelt: „Empowerment Profession“.

Das Startup „Empowerment Profession“ arbeitete zu drei Kernthemen, die aus sich heraus entwickelt und ausgewählt wurden: Rahmenbedingungen, Angebote und Zielgruppe / „Community“. Auch wenn nicht mehr von der „Sozialen Arbeit“ gesprochen wurde, ist den Teilnehmer*innen in den Arbeitsgruppen immer wieder die Grenze der eigenen Ausdrucksfähigkeit bewusstgeworden, wenn sie versuchten, ihre neuen Gedanken für das Startup zu formulieren. Es wurde probiert mit bereits inhaltlich besetzten Begriffen Neues zu erklären, was immer wieder zu anregenden Diskussionen führte.

Eines wurde ganz deutlich: innovatives Denken und das Auseinandersetzen mit möglichen sozialen Innovationen ist eine große Herausforderung, die durch die offene Kommunikation und Haltung der teilnehmenden Akteur*innen angeregt und gestaltet wird.

Am Ende der zwei Tage und nach Durchlauf von verschiedenen Phasen, die zur Gründung eines Startups gehören, stand die Präsentation der Gesamtergebnisse in einem „Pitch“. Auffällig war, dass trotz der neu geschaffenen „Empowerment Profession“ in der Präsentation der Ergebnisse und der daran anschließenden Diskussion immer wieder Kernelemente und -fragen der bestehenden Sozialen Arbeit offenbart wurden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für die anregenden, kreativen und innovativen Tage im Haus Altenberg!


Text und Informationen

Prof.´in Dr. Katharina Motzke (Studiengangsleitung)
Nora Sellner (Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereichs Sozialwesens)

Bilder
Holger Walz (Bild 1)
Nora Sellner (Bild 2)

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014