Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Bernd Michels übergibt sein Amt als Kölner Verwaltungsleiter (13.06.2017, Köln)

Als Moderator von "Wer wird Millionär?" testete Meinolf Sprink das KatHO-Wissen von Bernd Michels

Für die musikalische Begleitung sorgte der Studierendenchor

Rektor Prof. Dr. Hans Hobelsberger überreichte eins der "Fürsorge"-Präsente an Bernd Michels...

...und der setzte den Helm direkt auf, um gut geschützt seinen Ruhestand zu beginnen...

Als „letzter Mohikaner“, wie Kanzler Bernward Robrecht ihn titulierte, wurde der Kölner Verwaltungsleiter Bernd Michels als „letzter Repräsentant einer ganzen Generation von Verwaltungsleitern“ in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet. Nach 31 Jahren an der Katholischen Hochschule NRW (damals noch KFH NW) übergibt er nun sein Amt an seinen Nachfolger David Topalidis. Bei dem Spiel „Wer wird Millionär?“ während seiner Verabschiedung stellte der 65-Jährige sein Hochschulwissen unter Beweis und räumte als wahrer Sieger das (KatHO-)Feld.

Sichtlich gerührt über den Besuch der zahlreichen Gäste sowie über deren lobende Worte während des Rückblicks auf seine Amtszeit feierte Bernd Michels in Begleitung seiner Ehefrau Inge seinen Abschied von der Katholischen Hochschule NRW. „Die Ära Michels geht nun zu Ende“, sprach Bernward Robrecht, der die Moderation der Abschiedsveranstaltung übernahm, und korrigierte sogleich: „wenn auch nur zur Hälfte, denn Bernds Bruder Werner wird der Hochschule hoffentlich noch lange erhalten bleiben.“ Dass er nicht der „Mann langer Schriftsätze“ sei, betonte der Kanzler: „Bernd Michels stand meist einfach im Büro.“ Als Mann der Kommunikation und Pragmatiker war er sowohl unter seinen KollegInnen als auch unter den Studierenden hoch angesehen. „Du hast viele Studierende vom Anfang bis zum Ende ihrer Hochschulzeit begleitet, warst ihr Ansprechpartner in unterschiedlichen Belangen. Und sie haben Dein unermüdliches Engagement zu schätzen gewusst“, lobte Bernward Robrecht den Mann, der stets mit Handy und Schlüssel in der Hand über den Flur lief.

Ein nachträgliches Geburtstagsständchen gab es für „diesen Jungen aus der Eifel“, der am 4. Juni 65 Jahre alt wurde. Zwar ist der melodische Kanon gut geglückt, jedoch war der Gesang des Studierendenchors von mehr Professionalität geprägt und rundete die harmonische Veranstaltung ab.
Im Mai 1986 wurde der damalige Finanzbeamte auf die Vakanz in der Zentralverwaltung der ehemaligen KFH NW aufmerksam und bewarb sich, wobei er zunächst unter anderem für die EDV-Abteilung zuständig war, bevor er am 1. April 1990 den Posten den Verwaltungsleiters der Abteilung Köln übernahm. „Dann müssen wir aber viel schwarze Garderobe kaufen“, erinnerte sich Bernd Michels schmunzelnd an die Reaktion seiner Frau Inge zurück, nachdem er ihr von seiner neuen Stelle an der Katholischen Fachhochschule  berichtete. Der scheidende Verwaltungsleiter plauderte mit einigen Anekdoten des Hochschulalltags aus dem Nähkästchen. „Der Aufgabenbereich hat sich im Laufe der Zeit verändert, mich aber von Anfang an begeistert“, blickte er zurück und wusste aus Erfahrung zu berichten, wie wichtig es sei, den drei Gruppen der Studierenden, Dozierenden und VerwaltungsmitarbeiterInnen nicht nur mit fachlicher Kompetenz, sondern auch mit „Fingerspitzengefühl“ zu begegnen. Diese Erkenntnis möchte er auch seinem Nachfolger David Topalidis weitergeben, der sich seinerseits genauso viel Entgegenkommen, Toleranz und Verständnis wünsche, wie er es bei seinem Vorgänger erlebt habe.

„Bernd findet nun mehr Zeit für Dinge, die im Berufsalltag zu kurz gekommen sind“, blickte Bernward Robrecht in die Zukunft des scheidenden Verwaltungsleiters und bezog sich dabei primär auf große Fahrradtouren, Urlaube mit seiner Frau in den Bergen Südtirols sowie auf Zeit mit seinen Enkelkindern. Mit drei Präsenten, zu denen ein schützender Helm zählte, brachte Prof. Dr. Guido Heuel, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen, stellvertretend für die Fachbereiche Gesundheits- und Sozialwesen sowie für das Rektorat seine Fürsorge zum Ausdruck. Nicht nur seine „unkonventionelle Art“, sondern auch seine Eigenschaft, Menschen gut einschätzen zu können, lobte Guido Heuel in seiner Ansprache. Neben diesen Geschenken ergatterte die Hauptperson des Tages auch noch Bares: Bei „Wer wird Millionär?“ erspielte sich Bernd Michels einen zusätzlichen Gewinn. Dabei kannte er unter anderem auf die Frage „Welcher Rektor bzw. welche Rektorin hatte die längste Amtszeit?“ die richtige Antwort: Prof. Dr. Joachim Baltes.
Mit dem Dank für 31 Jahre Hochschule und dem Kommentar: „Nun reicht es aber auch“, beendete Bernd Michels seine KatHO-Ära mit dem bekannten Lächeln im Gesicht.

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Stephanie Gorgs: presse(at)katho-nrw.de

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