Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Der 11. Januar 2016 - Ein besonderer Tag (13.01.2016, Köln)

Studentinnen der Hebammenkunde

Kartenkampagne

Am 11. Januar 216 freute sich der Fachbereich Gesundheitswesen die neuen Studentinnen der Hebammenkunde begrüßen zu dürfen. Zum vierten Mal startet der Studiengang Hebammenkunde an der Katholischen Hochschule, Abteilung Köln.

Begrüßt wurden die Studentinnen von der Studiengangsleitung Frau Prof Dr. Cornelia  Kahl, die in Ihrer Begrüßung die Verbindung zwischen dem Motto der Kartenkampagne des Studienganges „ Et kütt wie et  kütt- wir sehen uns in Kölle?!!“ und dem Akademisierungsprozess im Hebammenwesen herstellte.

Die anschließende Begrüßung des Prorektors Prof. Dr. Wolfgang M. Heffels hob die Besonderheit des Studiengangs hervor. „Besonders ist nicht nur der Start im Januar, sondern auch das Studienprogramm als solches.“ Der Studiengang Hebammenkunde ist auf die Bedürfnisse und die aktuellen Lebensphasen der Studierenden angepasst. Die Besonderheit des Studiengangs liegt zum einen darin, dass die Ausbildung anerkannt wird und sich damit das Bachelorstudium auf zwei Studienjahre verkürzt. Zum anderen liegt sie aber auch darin, dass die Präsenszeit auf zwei Tage gelegt wird und damit auf die Lebensphasen der Studierenden eingegangen wird.
Der Leitspruch der Katholischen Hochschule Köln „Menschen stärken –Sachverhalte klären“ passt mehr denn je. Die Studierenden sollen während ihres Studiums zu eigenständigem Denken motiviert und befähigt werden. Es liegt an jedem Einzelnen seine eigene ‚Wahrheit‘ durch wissenschaftliche Forschung zu generieren, denn, so Herr Prof. Dr. Wolfgang M. Heffels, „Es gibt nicht nur die eine Wahrheit“.

Auch der Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen, Herr Prof. Dr. Guido Heuel, hielt eine kurze Begrüßungsrede, in der er näher auf die Studienstrukturen, die Studienprogramme und die Mitarbeiter des Fachbereichs einging. Wesentlich während des Studiums ist ein kritisches Hinterfragen. „Ist das so“ sollte dabei eine der Leitfragen sein.

Auch Frau Prof. Dr. Sabine Dörpinghaus richtete einige einführende Worte an die Studienkohorte. Sie hofft, dass die Dozenten die Studierenden irritieren. „Denn Irritation ist der Wichtigste Schritt zur Veränderung“.

Mit dem Studium werden die Studentinnen  aufbrechen in Neues Denken, so Frau Prof. Dr. Cornelia Kahl. Dabei ist Irritation wichtig, um Neues zu entdecken und neue Strukturen zu entwickeln. Das Studium soll die Studenten befähigen eine Sprache zu entwickeln, um ihre Bauchgefühle in Worte fassen und darüber diskutieren zu können, aber auch um Veränderungen mutig zu begegnen.  

Denn wie ein chinesisch Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“
Der Fachbereich Gesundheitswesen wünscht den 32 Studentinnen der Hebammenkunde einen guten Start ins Studium, viel Erfolg, Irritationen und Mut diesen zu begegnen.

Weitere Informationen und Redaktion: J. Rheindorf

 

 

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