Trauma und Pädagogik

Die Weiterbildung ist abgesagt und wird wieder angeboten werden. In Kürze finden Sie Informationen dazu auf dieser Seite. (Stand 01.04.2021)

Grundlagen-Kurs: Trauma und Pädagogik

Basiswissen zu Risiken und Chancen im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Die sechsteilige praxisorientierte Fortbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse über die komplexen Ursachen und Folgen seelischer Traumata in der Kindheit und Adoleszenz und deren Besonderheiten für die Entwicklungs-, Beziehungs- und Bindungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Sie bietet eine mehrdimensionale Sicht auf die unterschiedlichen Merkmale und Erscheinungsformen aus psychologischer, neurologischer und pädagogischer Perspektive. Weitere Schwerpunkte bilden die Einführung in eine traumaspezifische Methodik des pädagogischen Umgangs (beziehungsorientierte Traumapädagogik), die Ursachen und Folgen sexueller Traumatisierung, Bewältigungsstrategien nach Krieg, Flucht und Vertreibung sowie präventive Maßnahmen zum Schutz und Selbstschutz im pädagogischen Arbeitsfeld.

Ziel des Seminars

Die Fortbildung soll in einen qualifizierten pädagogischen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen einführen, der dem aktuellen Stand des fachlichen Wissens über Traumatheorie und Traumapädagogik entspricht. Sie vermittelt Grundlagenwissen in den Bereichen Trauma, Bindung und traumaorientierter Pädagogik, zeigt traumaspezifische Handlungskompetenzen auf und reflektiert berufliche Wahrnehmungen und Haltungen vor diesem Hintergrund.

Methoden

Präsentation/Vortrag (Schwerpunkt)

Moderierte Diskussion & Reflexion von Praxiserfahrungen

Moderierte Falldarstellung und -analyse

Zielgruppen

Pädagogische Fachkräfte aus der Jugend- und Flüchtlingshilfe (Heimerzieher_innen, Pflege- & Erziehungsstellen, Eltern, Betreuer_innen in Erziehungs- oder Projektstellen; Fallführung im Jugendamt, Vormund, Verfahrenspfleger_innen etc.), Sozialpädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Kindheitspädagog-innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen, ggf. fortgeschrittene Student_innen der Sozialpädagogik mit beruflicher Ausrichtung zur Jugendhilfe

Kursverantwortung

Dipl. Sozialpädagogin, Dipl. Heilpädagogin Irmgard Wintgen, Katho NRW, Abteilung Köln

Referent

Wolfgang Kühnen, M.A., Dipl.-Sozialpädagoge, Heilpraktiker (Psychotherapie), Identitätsorienterte Psychotraumatherapie (IoPT)

Termine 

1. Kurswochenende - Kindheit und Trauma

2. Kurswochenende - Bindung, Trauma, Bindungstrauma

3. Kurswochenende - Traumaorientierte Beziehungsgestaltung

4. Kurswochenende - Traumapädagogik: Intervention, Prävention, Selbstfürsorge

5. Kurswochenende - Sexuelle Traumatisierung

6. Kurswochenende - Sequentielle Traumata nach Krieg, Flucht und Vertreibung

Anmeldeschluss 

Die Seminare finden freitags und samstags jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr statt

weiterbildung(at)katho-nrw.de

Seminarort
Katho NRW, Abteilung Köln

Teilnahmegebühr
1.080,00 Euro (bisher)

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2021