Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Transferreferent*innen "Versorgungsbrücken" an den Standorten Aachen und Paderborn

Die beiden staatlich refinanzierten kirchlichen Hochschulen des Landes NRW – Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW) und Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH RWL) – werden im Rahmen des Bund-Länder-Programmes „Innovative Hochschule“ gefördert und bauen das Transfernetzwerk Soziale Innovation (s_inn) auf. Damit soll der forschungsbasierte Ideen- und Wissenstransfer im Sozial- und Gesundheitswesen gefördert und die Third Mission an beiden Hochschulen gestärkt werden. Gründe gesellschaftlicher Benachteiligung und Ausgrenzung werden in den Blick genommen und Konzepte für deren Abbau entwickelt und vermittelt.

Als Teilvorhaben in der Struktur des Transfernetzwerkes Soziale Innovation (s_inn) eingebettet wird das Transferprojekt „Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken – Potentiale und Limitierungen einer ambulante und stationäre Sektoren verbindenden Begleitung und Seelsorge“ starten.

Hierfür sind an der KatHO NRW an den beiden Standorten Aachen und Paderborn zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei 75% Stellen, befristet bis zum 31.12.2022 zu besetzen:

                                         Transferreferent*innen

Das Entgelt wird nach den Tarifbestimmungen des öffentlichen Dienstes (TV-L) gezahlt. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 TV-L.

Projekttitel: „Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken –
Potentiale und Limitierungen einer ambulante und stationäre Sektoren verbindenden Begleitung und Seelsorge“

Die Begleitung alter, kranker, sterbender und/oder trauernder Menschen ist Auftrag und Aufgabe verschiedener Professionen und Organisationen. Ihre Vernetzung und die damit verbundene Kooperation stellen eine große Herausforderung dar, zumal diese nicht selten u.a. an strukturell-systemischen Eigenlogiken und Barrieren, besonders zwischen ambulanten (Privathaushalt, Sozialraum, Quartier, Pfarrei etc.) und (teil-)stationären (Krankenhaus, Tagesklinik, Pflegeheim, Hospiz etc.) Sektoren scheitern.

Das Transferprojekt exploriert und eruiert theoretische wie praktische Ansätze und Vorhaben, die eine sektorenübergreifende Begleitung und Seelsorge betroffener Menschen intensivieren und optimieren. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Transferinitiativen in den Städten und Regionen Aachen und Paderborn, die beispielsweise Netzwerke von regionalen Pflegeakteuren und -organisationen aufbauen, Konzepte einer professionsübergreifenden spirituellen Begleitung im Alten- und Pflegeheimen entwickeln oder in ausgewählten Sozialräumen Chancen einer die ambulanten und stationären Sektoren verbindenden Begleitung und Seelsorge ausloten und erproben.

Das Projekt ist im Schnittfeld von Sozialer Arbeit, Pflege und Theologie angesiedelt. Zur Mitarbeit braucht es eine einschlägige Qualifizierung in mindestens einer der drei Fachrichtungen. Die Bereitschaft zu interdisziplinären Kooperation wird vorausgesetzt.

Aufgabenbereich:

  • Mitarbeit bei der Konkretisierung und Realisierung der Projektphasen und Projektbausteine
  • Begleitung von Projektinitiativen der Kooperationspartner
  • Aufbau bzw. Weiterentwicklung des bestehenden internen und externen Kooperationsnetzwerkes
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Hilfskräfte im Projekt
  • Mitarbeit in der Kommunikation der projektbezogenen Anliegen und Erkenntnisse (inklusive wissenschaftlicher Publikationen)


Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Studium der Sozialen Arbeit, der Pflege- oder Sozialwissenschaften, der Theologie oder Religionspädagogik (Diplom, Bachelor und/oder Master)
  • Fachkenntnisse in den Themenfeldern Gesundheits- und Altenhilfe, Hospizarbeit, Netzwerkarbeit, Projektmanagement, Spiritual Care oder Seelsorge bzw. die Bereitschaft, sich diese eigenständig anzueignen
  • Kooperations-, Kommunikations- und Beratungskompetenz
  • Erfahrungen in der Projektkoordination
  • selbständige, teamorientierte Arbeitsweise
  • gute Kenntnisse in MS-Office-Programmen

 
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Die Bewerber*innen sollten sich mit den Zielen der Katholischen Kirche und der KatHO NRW identifizieren.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen, gerne per Mail (alle Dokumente in einer pdf-Gesamtdatei) an bewerbung(at)katho-nrw.de bis zum 06.01.2019 an:

KatHO NRW
-vertrauliche Personalsache-
Personalreferat
Wörthstr. 10
50668 Köln


Bei Rückfragen stehen Ihnen die Projektleiter

  • Prof. Dr. Rainer Krockauer (Standort Aachen)  r.krockauer(at)katho-nrw.de und
  • Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld (Standort Paderborn) u.feeser-lichterfeld(at)katho-nrw.de


gerne zur Verfügung.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2018