Artikel

Neues Bachelormodell: Soziale Arbeit Praxis+ an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen studieren (18.02.2021, KatHO NRW)

Im Wintersemester 2020/21 am Standort Paderborn gestartet +++ Durch Praxiseinsatz ab erstem Semester und Mentoring-Programm besonders praxisorientiert +++ Online-Info-Veranstaltung am 24. Februar von 15-16 Uhr +++ Bewerbungsfrist läuft bis 31. März 2021

Das neue Bachelormodell „Soziale Arbeit Praxis+“ (BASA Praxis+) der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) ist im Wintersemester 2020/21 gestartet. Das Besondere daran: Die Studierenden sind von Beginn an in der Praxis tätig und für das gesamte Studium bei einem Arbeitgeber aus der öffentlichen oder freien Wohlfahrtspflege angestellt. Das Konzept des Studienmodells basiert auf einer engen Kooperation zwischen Lernort Praxis und Lernort Hochschule. Zum Abschluss des ersten Semesters zieht die Hochschule eine vorläufige Bilanz: Studierende und Praxisträger sind mit dem neuen Angebot sehr zufrieden. Aus Sicht der Träger werden die meist noch jungen Studierenden durch den intensiveren Praxiseinsatz und ein enges Mentoring-Programm ideal vorbereitet und können direkt im Anschluss des Studiums mit dreijähriger Theorie-Praxis-Erfahrung in den Job starten. Damit reagiert die Hochschule auf den zunehmenden Fachkräftemangel und bietet Trägern eine Option der Personalbindung und -entwicklung.

Studierende werden besonders praxisintegriert ausgebildet

Das neue Studienmodell setzt auf eine enge Kooperation mit Trägern aus den unterschiedlichsten Feldern: Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Rehabilitation psychisch kranker Menschen bis hin zur Altenhilfe. So können sich Studierende schon zu Studienbeginn ihr Wunscharbeitsfeld aussuchen und den Weg für die berufliche Zukunft ebnen. Durch die enge Begleitung eines Professors/einer Professorin während der gesamten Studienzeit sowie einer konstanten Lerngruppe mit begleitender Supervision ist eine noch persönlichere Betreuung und somit intensivere Ausbildung garantiert. Die Bezahlung erfolgt nach Tarif und eine Anleitung durch eine Fachkraft während der Zeit im Träger ist sichergestellt.  

Praxiseinrichtungen und Hochschule profitieren gegenseitig von enger Vernetzung

„Die Praxispartner sind durch die Kooperationsvereinbarung und Dialogveranstaltungen sehr eng mit uns vernetzt, womit sie – wie auch wir – schneller von neuen Fachtrends und Forschungsprojekten profitieren“, so Prof. Dr. Michael Böwer, Modulbeauftragter des Studienmodells. „Mir persönlich liegt diese Art der Netzwerk- und Erwachsenenbildungsarbeit am Herzen, sie bereichert mich nicht zuletzt auch in meiner Aufgabe als Hochschulprofessor.“ Darüber hinaus ist die Kooperation mit der Hochschule zielführend für die Träger: In den Begleitveranstaltungen erfolgen stetig Praxisforschungselemente und Projektarbeiten, in denen die Studierenden Themen in der Praxis aufgreifen und eigene Ideen für neue Hilfeangebote einbringen und neue Fachkonzepte mitentwickeln können. Mit Abschluss ihres Studiums erlangen sie profunde Feldkenntnisse und können persönlich noch leichter als staatlich anerkannte Sozialarbeiter_in oder Sozialpädagoge_in in den Beruf starten.

Die Sicht der Praxis

„Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen steht für ein Studienprogramm, das die gesamte Breite an Inhalten abdeckt: rechtliche, psychologische, ethische und sozialwissenschaftliche Bezüge des Faches Soziale Arbeit“, so Frau Annika Tack, SPI e.V.. Oliver Boraucke von der Stadt Paderborn ergänzt als weiterer kooperierender Praxispartner: „Die Paderborner Abteilung hat eine für Studierende wichtige familiäre Größe – und langjährige Facherfahrung, die wir schätzen und die uns eine gute wechselseitige Zusammenarbeit ermöglicht.“ Wer Interesse an einer Partnerschaft hat, kann am 24. Februar 2021 von 15 bis 16 Uhr an einer Online-Infoveranstaltung teilnehmen – die Zugangsdaten werden persönlich über die Mailadresse bereitgestellt.

Kleine Kohorte ermöglicht engmaschige Betreuung von Hochschulseite

Das Interesse war von Anfang an, sowohl auf Studierenden- als auch auf Trägerseite, hoch, so dass die katho trotz Pandemiebedingungen direkt im Wintersemester beginnen konnte. Aktuell bietet sie 18 Studienplätze pro Wintersemester an und will die Zahl auch bewusst so niedrig halten, damit eine engmaschige Betreuung der Studierenden stets garantiert ist. „Das Interesse von Bewerbenden ist deutlich höher und weitere lokale, aber auch überregionale Träger überlegen, einzusteigen.“, so Böwer.

Bewerbungsphase für Wintersemester 2021/22 läuft

Das Bachelormodell „Soziale Arbeit Praxis+“ startet jeweils zum Wintersemester und dauert sechs Semester. Die Bewerbungsphase läuft bereits und Interessierte haben noch bis zum 31. März 2021 die Möglichkeit, sich für den Studiengang zu bewerben. Nach erfolgter Zulassung, können sich Studierende dann bei einer der kooperierenden Praxisstellen bewerben. Weitere Infos zum Studiengang finden sich hier.

Weitere Informationen und Beratung

Studiengangskoordination und Beratung für Studieninteressierte:
Lisa Kieselmann, MBA
Tel.: 05251 1225-150
E-Mail: l.kieselmann(at)katho-nrw.de

Trägerkoordination:
Prof. Dr. phil. Michal Böwer
Professor für Soziale Arbeit, Schwerpunkt: Kinder- und Jugendhilfe und erzieherische Hilfen
Tel: 05251 1225-37
E-Mail: m.boewer(at)katho-nrw.de

Pressekontakt
Verena Behr
Tel: 0221 7757-508
E-Mail: v.behr(at)katho-nrw.de

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2021