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Internationales Online-Symposium "STATE OF CHILDREN’S RIGHTS – An International Comparison" (17.12.2020, KatHO NRW)

Teilnehmende aus ca. 20 unterschiedlichen Ländern nahmen an dem Internationalen Online-Symposium teil.

Prof. Dr. Hobelsberger, Rektor der KatHO NRW, begrüßte die online zugeschalteten Gäste.

Prof'in Dr. Verlinden moderierte die Tagung, an der Referent_innen aus Deutschland, Zimbabwe, Indien, Ghana und Ecuador über den Stand und die Perspektive ihres jeweiligen Landes zum Thema Kinderrechte berichteten und Fragen aus dem Plenum beantworteten.

Knapp 100 Interessierte aus aller Welt besuchten am 12. Dezember 2020 das Internationalen Online-Symposiums zum Thema "STATE OF CHILDREN’S RIGHTS – An International Comparison", um aus der Perspektive verschiedener Länder auf Kinderrechte zu schauen und zu diskutieren, an welchen Stellen die vereinbarten Kinderrechte noch nicht gänzlich umgesetzt werden. Im Fokus standen zudem innovative soziale Projekte, welche das Ziel verfolgen, Kinderrechte im jeweiligen Land zu stärken.

Die teilnehmenden Studierenden, Wissenschaftler_innen, Praxispartner und internationale Partnerhochschulen traten in einen Diskurs ein über Erfahrungen, juristische und kulturelle Herausforderungen der jeweiligen Länderpespektive und sammelten Ideen zu weiterführenden Kooperationen und Projekten.

Organisiert und moderiert wurde die Tagung von Prof’in Dr. Karla Verlinden, Professorin für Erziehungswissenschaften im Fachbereich Sozialwesen an der Abteilung Köln. Trotz unterschiedlicher Erfahrungshintergründe und Nationalitäten der Teilnehmenden stellte sie bereits in ihrer Begrüßung fest: „We all speak different languages, but we have one thing in common: We all care for children‘s rights and we want to empower children’s rights.”

In den Vorträgen aus Deutschland, Zimbabwe, Indien, Ghana und Ecuador zeigte sich die Dringlichkeit, sich international vernetzt für Kinderrechte einzusetzen und von den innovativen Projekten und Hoffnungen der anderen zu profitieren. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass wir trotz vieler Bemühungen um die weltweite Stärkung der Kinderrechte, noch lange nicht dort sind, wo wir hinwollen – und aktuell besonders aufmerksam sein müssen vor Hintergrund der weltweiten Covid-19-Pandemie, deren Einschränkungen aktuell zu vermehrten Kinderrechtsverletzungen führen, so der Aufruf des Rektors Prof. Dr. Hans Hobelsberger in seinen Grußworten. Und darüber hinaus können viel zu viele Kinder nicht ruhig einschlafen, müssen arbeiten und hungern oder werden zwangsverheiratet, ausgebeutet und misshandelt. Umso mehr gilt es, sich in allen Ländern weiterhin für die Umsetzung und Einhaltung für Kinderrechte stark zu machen.

Wir sind dankbar für die gute internationale Vernetzung der KatHO, die sich dank des Online-Symposium hier einmal mehr zeigte und freuen uns, dass der Austausch zwischen den Hochschulen sowie mit den Studierenden auch in Pandemie-Zeiten für derart relevante Themen wie die Kinderrechte weitergeführt werden kann. Und so kann das Symposium als Auftakt für viele weitere Vernetzungsanlässe gesehen werden – die Absicht bei allen Beteiligten hierfür war groß und erste aktive Kooperationsideen sind initiiert.

Redaktion:

Eva Tadday, e.tadday(at)katho-nrw.de

Prof’in Dr. Karla Verlinden, k.verlinden(at)katho-nrw.de

Informationen zu den Vorträgen unter: www.katho-nrw.de/childrensrights

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