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Dank den Sorgenden (17.12.2020, Aachen)

Das Projekt „Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken“ am Standort Aachen blickt zurück.

 

„Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.“ (Hildegard von Bingen)

 

In unserem Transfer-Pilotprojekt standen wir in diesem zu Ende gehenden Jahr mit unzählig vielen Verantwortlichen in der Care-Arbeit in Verbindung, insbesondere in der stationären Altenhilfe. Dabei sind wir vielen großartigen Menschen begegnet und erleben immer wieder, gerade in Corona-Zeiten, thematisch wie persönlich „Spiritualität in der Palliativversorgung“.

 

Da sind beispielsweise Einrichtungsleiter_innen, die sich mit unglaublichem Einsatz um eine menschengerechte Umsetzung der vielen Corona-Verordnungen bemühen. Da sind Pflegekräfte, die inmitten der Pandemie Ruhe bewahren und Zuversicht und Hoffnung ausstrahlen. Da sind Seelsorger_innen, die sich durch nichts davon abhalten lassen, Menschen in ihren letzten Tagen und Stunden zu begleiten und ihnen nahe zu sein. Da sind Sozialarbeiter_innen, die sich mit wachem Kopf und Herz sowie tatkräftigen Händen um passende Arrangements zwischen Person und Organisation sorgen. Da sind beispielsweise auch Studierende, die ihren Praxiseinsatz trotz schwierigster Umstände in den Einrichtungen absolvieren und durch ihre Studienprojekte inspirierende Impulse setzen.

 

Ihnen allen danken wir von Herzen. Die Begegnung, der Austausch und der Transfer von Wissen und Erfahrungen haben uns bereichert und tief bewegt und lassen uns erwartungsvoll-gespannt auf das Projektjahr 2021 schauen. Nicht wenig davon und aus den Handlungsfeldern anderer Sorge-Bereiche, spiegelt sich auf unserem Blog www.care-lichtblicke.de wider.

Das Aachener Team des Transfer-Pilotprojektes Versorgungsbrücken wünscht allen: Frohe Weihnachten und Glück, Gesundheit und Zuversicht im neuen Jahr!

 

Rainer Krockauer (Projektleiter) und Johannes Mertens (Transferreferent) mit den studentischen bzw. wissenschaftlichen Hilfskräften Laura Bräutigam, Caroline Kuch und Florian Großmann.

 

 

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2021