Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Transferforum zur Sportsozialarbeit: Forschung, Theorie und Praxis auf Augenhöhe (13.05.2020, KatHO NRW)

Das Transferforum zur Sportsozialarbeit fand am 6. Mai statt. Die Aufzeichnung ist auf www.transferforum.net zu sehen.

In einer Live-Präsentation erläutern Prof. Dr. Heiko Löwenstein (KatHO NRW) und Julie Kunsmann (Evang. Hochschule Berlin) die Bezüge zwischen den Theorien der Sozialen Arbeit und der Praxis der Sportsozialarbeit.

Das digitale Transferformat des Innovation-Labs Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heiko Löwenstein (KatHO NRW) und Frau Julie Kunsmann (Evangelische Hochschule Berlin) lockte zahlreiche Teilnehmer_innen aus Hochschulen und Praxisfeldern ganz Deutschlands am 6. Mai 2020 um 19.00 Uhr in das Blizz-Meeting.

Mit insgesamt ca. 45 Teilnehmenden war die Veranstaltung gut besucht und nach einer kurzen Begrüßung und Formaterklärung durch den Moderator Tristan Steinberger starteten Frau Kunsmann und Herr Prof. Dr. Löwenstein ihre Präsentation zur aktuellen Veröffentlichung zum Thema Sportsozialarbeit.

In einer Live-Präsentation erläuterten die beiden Expert_innen den Zuschauenden was Sportsozialarbeit ist und in welchen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit sie Anwendung findet. Dabei stellten sie einen klaren Bezug zwischen Theorien der Sozialen Arbeit und der Praxis in der Sportsozialarbeit her.

Anhand des Beispiels von „Football3“, einer Methode bei der Jugendliche selbst Regeln zum Fußballspielen aufstellen und das Spiel im Anschluss systematisch reflektieren, startete der Austausch zwischen Forschung, Theorie und Praxis. Unter anderem erläuterte Dennis Diedrich, Referent der Geschäftsführung bei der RheinFlanke gGmbH, wo genau sie die Methode nutzen und welche Vorteile sie für die Arbeit mit Jugendlichen hat.

Im Anschluss ergänzten Frau Kunsmann und Prof. Dr. Löwenstein den Bericht erneut mit einer kurzen Präsentation über die verschiedenen anderen Methoden und Konzepte in der Sportsozialarbeit. Die Teilnehmenden beteiligten sich sehr rege am angebotenen Austausch und stellen Fragen, berichteten über Erfolge und Misserfolge aus der Praxis und forderten unsere Expert_innen immer wieder dazu auf, ihre Theorien und Konzepte zu den Berichten in Bezug zu setzen.

So kam es, dass der ursprünglich deutlich kürzer geplante Austausch bis in den späten Abend ging. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Tristan Steinberger bei allen Teilnehmenden: Sicher wird das nicht das letzte Online-Transferforum gewesen sein! Die Teilnehmenden bedankten sich mit einem Onlineapplaus der einem kurz den Eindruck vermittelte, dass sich doch alle im selben „Raum“ befanden.

Alle Informationen zur Veranstaltung und das Veranstaltungsvideo finden Sie unter www.transferforum.net.

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