Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Von Anfang an selbstständig und kreativ sein (10.10.2019, Münster)

Prof. Dr. Klaus Bendel, KatHO NRW, Abt. Paderborn

In dieser Woche starteten wieder die Studieneingangsprojekte (kurz: StEP) der KatHO NRW, Abteilung Münster. Die Studierenden haben zu Beginn ihres Studiums die Möglichkeit, eine Fragestellung der Sozialen Arbeit bzw. Heilpädagogik in Gruppenarbeit zu bearbeiten. „Die besondere Lernform des StEP verfolgt das Ziel, die Studierenden zu forschendem Lernen anzuregen und neugierig zu machen auf ein Handlungsfeld. Von Anfang an können sie dabei selbstständig und kreativ sein.“ so die StEP-Modulbeauftragte im Studiengang Soziale Arbeit, Prof. Dr. Christiane Rohleder.
Im Studiengang Heilpädagogik stellen am sogenannten „Markttag“ soziale Einrichtungen aus der Umgebung verschiedene Projektideen vor. So konnte exemplarisch gewählt werden zwischen der Erstellung eines Methoden- und Spielekoffers für eine Einrichtung, Lernmaterialienentwicklung für Bildungsangebote für Beschäftigte einer Werkstatt, einer Befragung von Mitarbeitenden zur Zufriedenheit mit den Angeboten oder der Entwicklung eines heilpädagogischen Pfades. „Wir kooperieren mit vielen Einrichtungen in und um Münster. Es gibt viele, die jedes Jahr dabei sind, aber auch neue Einrichtungen sind immer herzlich willkommen. Ich denke, von StEP profitieren sowohl die Einrichtungen, also auch die Studierenden“, erklärt die StEP-Modulbeauftragte im Studiengang Heilpädagogik, Prof. Dr. Barbara Ortland.
In der Sozialen Arbeit gibt es immer ein Leitthema, welches in diesem Jahr „Soziale Arbeit und Soziale Ungleichheit“ ist. Einen Einstieg in das Thema gab Herr Prof. Dr. Klaus Bendel, der KatHO NRW, Abteilung Paderborn. Er erläuterte den Studierenden, was unter „Sozialer Ungleichheit“ zu verstehen ist und warum es ein bedeutsames Thema für die Soziale Arbeit ist. Im Anschluss daran konnten sich die Studierenden einem von 11 Themenschwerpunkten z.B. Soziale Ungleichheit und Migration oder Soziale Ungleichheit und Geschlecht zuordnen. In den nächsten 17 Wochen haben sie nun die Gelegenheit, eine Forschungsfrage aus dem Themenschwerpunkt in Gruppenarbeit zu bearbeiten.
Das forschende Lernen steht während der gesamten StEP-Phase im Vordergrund und die Studierenden werden von der Hochschule durch Begleitseminare und Einführungsveranstaltungen in den Themen „wissenschaftliches Arbeiten“ und „empirische Sozialforschung“ unterstützt.
Ein gemeinsamer Präsentationstag findet dann am 15.01.2020 statt. Hier sind die Hochschulöffentlichkeit sowie Interessierte aus den Fachschulen und Praxiseinrichtungen der StEP-Projekte eingeladen.

Text und Fotos: Tina Rogozinski

 

 

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