Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Für ein Leben von morgen (28.05.2019, Aachen)

Eine internationale Fachtagung im Nell-Breuning-Haus beschäftigte sich mit der Frage, wie traumatisierte Menschen angemessen gestärkt, begleitet, unterstützt werden können

 

Viele der Menschen, die zu uns flüchten, tragen tiefe Traumata in sich. Nicht nur die Erlebnisse im Heimatland und auf der Flucht haben sie im Innersten erschüttert. Sondern auch hier bei uns warten oftmals demütigende, entwertende, gewaltreiche Erfahrungen auf sie. Der Alptraum hört so nicht auf und erschwert einen gelingenden Neustart am Zufluchtsort.

Diesen Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern den Weg zu einem erfüllten, würdigen Leben zu ebnen, fordert Fachleute und Ehrenamtliche heraus. Die Wucht von Traumata birgt viele Klippen im Umgang mit den Geflüchteten. Um der Verantwortung gerecht zu werden, gilt es hier, die eigenen Haltungen, Erfahrungen und Methoden zu prüfen und meist auch zu erweitern.

 

Zu einer solchen selbstkritischen, interdisziplinär geöffneten Auseinandersetzung lud am 13. und 14. Mai 2019 eine internationale Fachtagung im Nell-Breuning-Haus Herzogenrath unter Leitung von Prof. Dr. Norbert Frieters-Reermann ein. Geballter fachlicher Input lenkte die Aufmerksamkeit der 150 Gäste auf zentrale Aspekte, in Workshops erprobten die Fachleute und Ehrenamtlichen bewährte Methoden der Traumaarbeit.

 

An dieser Stelle veröffentlichen wir Auszüge des Tagungsberichtes des Nell-Breuning-Hauses. Der vollständige Artikel ist auf der Website des Nell-Breuning-Hauses zu finden.

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