Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Einweihung „Licht der Religionen“ im Foyer der Abteilung Münster (03.05.2019, Münster)

Installation: Licht der Religionen

Prof. Dr. Andrea Tafferner, Verwaltungsleiterin Claudia Prelle und die zwei Künstlerinnen begrüßen die Gäste (v.l.n.r.: C. Prelle, A. Tafferner, Andrea Klić, Ivna Mavrinac)

Ein großer Dank gilt der Fa. Elektrotechnik Raddant (li) und der Tischlerei Werner Beckmann (2. von li).

Am 29.04.2019 wurde vor dem Eingang zur Teresa von Avila Kapelle in der Abteilung Münster eine aus fünf großen Wandelementen bestehende Installation der Künstlerinnen Ivna Mavrinac und Andrea Klić eingeweiht. Prof. Dr. Andrea Tafferner, Verwaltungsleiterin Claudia Prelle und die beiden Künstlerinnen begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste.

Die Installation trägt den Titel ‚Licht der Religionen‘. In den weißen, vom Boden bis zur Decke reichenden, Wandelementen sind die Symbole der fünf großen Weltreligionen eingefräst: Das Mantra OM für den Hinduismus, das Dharmarad für den Buddhismus, der Davidstern für das Judentum, das Kreuz für das Christentum und die Mondsichel für den Islam. Die Symbole werden von einem in den Fuß der Wandelemente eingelassenen Licht indirekt beleuchtet.

Die neue Installation verfolgt zwei Ziele: Einerseits sollte die Kapelle im Foyer „sichtbarer“ gemacht werden, andererseits war die künstlerische und ausdrucksvolle Präsentation der Symbole aller fünf Weltreligionen im Foyer ein Auftrag des AK Gleichstellung und Diversity an der Hochschule. Beide Anliegen wurden von der Designerin und Künstlerin Ivna Mavrinac und der Kunstpädagogin Andrea Klić nach sorgfältiger Planung umgesetzt. Die durch die Symbole sichtbar gemachte religiöse Vielfalt hat, so Tafferner, eine besondere Bedeutung für eine Hochschule in katholischer Trägerschaft. Deren Identität wird u.a. mit der Teresa von Avila Kapelle im Eingangsbereich sichtbar. Mit der Präsentation der Symbole der Weltreligionen im Foyer solle nun vor allem auch die Offenheit für Andere deutlich gemacht werden. „Identität heißt nicht Homogenität, sondern Diversität“ so Tafferner –  und beschreibt die „Zauberformel“ als: „Einzigartigkeit plus Zugehörigkeit ermöglichen die Bedeutung, die wir füreinander haben, zu erkennen.“

Neben der Bedeutung der Installation wurde vor allem die gute Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und der beteiligten Tischlerei Werner Beckmann aus Altenberge sowie der Firma Elektrotechnik Raddant aus Münster betont. Verwaltungsleiterin Claudia Prelle bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung und betonte, dass die Abteilung Münster die Finanzierung des Projektes zu großen Teilen der Zentralverwaltung der Hochschule verdanke.

Die Veranstaltung wurde musikalisch vom KatHO-Chor begleitet. Im Anschluss an den offiziellen Teil unterhielten sich die anwesenden Gäste noch angeregt über den Hintergrund und einzelne Details der Installation.


Text und Fotos: Alexander Feldhaus

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