Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Geglückte Inklusion! – Auf dem Weg zu mehr sexueller Selbstbestimmung (22.11.2018, KatHO NRW)

Das ReWiKs Gesamt-Team: oben v.l.n.r Rahel Schowalter, Prof. Dr. Sven Jennessen, Andreas Nitsche, Prof. Dr. Barbara Ortland, Anneke Arlabosse, Prof. Dr. Kathrin Römisch unten v.l.n.r Jenny Trübe, Dorothea Kusber-Merkens, Carina Bössing (Foto: Anneke Arlabosse)

Das (nicht ganz vollständige) Münsteraner ReWiKs-Team: v.l.n.r Dorothea Kusber-Merkens, Andreas Nitsche, Sandra Knob-lich, Maria Köpsel, Prof. Dr. Barbara Ort-land, Theresa Aßmann (es fehlte: Ann Kathrin Scholten) (Foto: Anneke Arlabosse)

Frau Prof. Dr. Ortland (KatHO Münster) erläutert in ihrem Eröffnungsvortrag den Begriff der sexuellen Selbstbestimmung anhand von Metacom-Symbolen (Nutzung der Symbole für das Projekt ReWiKs mit freundlicher Genehmigung von Annette Kitzinger) (Foto: Michaela Kaiser)

Ein Teilnehmer votet beim „Markt der Möglichkeiten“ mit einem Klebepunkt für das Symbol der Tagung (Foto: Michaela Kaiser)

Impression aus den Workshops, die sowohl nur für Bewohner/innen oder nur für Mitarbeitende oder inklusiv angeboten wurden (Foto: Michaela Kaiser)

Abschlusstagung des Forschungsprojekts ReWiKs

Im Rahmen einer zweitägigen, inklusiv ausgerichteten Abschlusstagung im barrierefreien Saal des Hotel Franz in Essen (7./8.11.2018) wurden vier Jahre Projektarbeit unter dem Motto „Sexualität selbstbestimmt leben in Wohneinrichtungen. Wir wollen. Wir wissen. Wir können“ abgeschlossen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sven Jennessen (Humboldt Universität Berlin), Prof. Dr. Barbara Ortland (Katholische Hochschule Münster) und Prof. Dr. Kathrin Römisch (Evangelische Hochschule Bochum) verfolgte das Forschungsprojekt mit der Abkürzung ReWiKs, das von der BZgA gefördert wird, die Erweiterung sexueller Selbstbestimmung von Erwachsenen Menschen mit Behinderung, die in Wohneinrichtungen leben. In den drei Teilbereichen des Forschungsprojektes (Reflexion, Wissen, Können; kurz: ReWiKs) wurden differenzierte Materialien entwickelt, mit denen Mitarbeitende und/oder Bewohner und Bewohnerinnen zum Thema sexueller Selbstbestimmung arbeiten können.

Informierende Vorträge, die durch verschiedene Übersetzungen in Leichte Sprache für alle Zuhörer/innen verständlich waren, wurden abgewechselt von der aktiven Auseinandersetzung mit den entwickelten Materialien auf dem Markt der Möglichkeiten und reflektierenden Aktivitäten im Plenum. Summend konnte so z.B. das Publikum verschiedenen Sätzen zu sexueller Selbstbestimmung zustimmen.

 

Workshops zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel „sexuelle Vielfalt“ oder „Grenzen – mein Bereich, dein Bereich“ oder „Liebe, Sex und Partnerschaft“, boten ein abwechslungsreiches und informatives Programm für alle Teilnehmer/innen. Workshops wurden sowohl spezifisch für einzelne Zielgruppen oder inklusiv angeboten. Der fachliche hoch qualifizierte und ansprechende Input der Tagung konnte durch weitere Gespräche am Abend und gemeinsames Feiern noch abgerundet werden. Ein Nachfolgeprojekt ist in Planung und somit können die Ergebnisse von ReWiKs bezüglich sexueller Selbstbestimmung in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe fortgeführt und implementiert werden.

Die vorgestellten Materialien sind im Frühjahr 2019 durch die BZgA zu beziehen.

Einen ausführlichen Bericht mit vielen Stimmen der Teilnehmenden lesen sie hier.

 

Die Fachtagung wurde veranstaltet von der BZgA            

In Kooperation mit ReWiKs                                      

 

 

Redaktion:

Theresa Aßmann, t.assmann@katho-nrw.de

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