Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Mit Schreibcoach und Yoga durch die Nacht der Hausarbeiten (12.07.2017, Köln)

Die ersten Schritte mit Schreibcoach

Der AK Nachhaltigkeit kocht Suppe aus geretteten Lebensmittel

Yoga zum entspannen

Die Studierenden schreiben an ihren Arbeiten

Fünfzig Studierende und knapp sechzig geschriebene Seiten: das ist die Bilanz der Langen Nacht der ungeschriebenen Hausarbeiten, die in der Nacht von Donnerstag, den 29.06. auf Freitag zum mittlerweile fünften Mal an der Katholischen Hochschule NRW Abt. Köln, Fachbereich Sozialwesen stattfand. Da die Schreibberatung durch Schreibcoaches, die für ihren Job eine intensive, mehrjährige Ausbildung durchlaufen haben und teilweise auf Jahrzehnte professionellen Schreibens zurückblickten, bereits im letzten Jahr sehr positive Resonanz bei den Studierenden fand, war sie auch in diesem Jahr als fester Bestandteil der Langen Nacht der Hausarbeiten eingeplant. Die drei Schreibcoaches standen neben vielen anderen Angeboten bereit, um der Aufschieberitis zu begegnen und innere Hemmnisse abbauen zu helfen. Einzelne Arbeiten waren bereits mehrere Semester aufgeschoben worden, bevor sie nun endlich angefangen werden konnten. „Durch das Angebot komme ich endlich mal zum Beenden meiner schriftlichen Arbeiten“, so eine Studentin.

Über 50 Studenten und Studentinnen hatten sich für das offene Angebot angemeldet. Neben aufgeschobenen Hausarbeiten oder Lerntagebüchern ging es einigen auch darum, rechtzeitig an ihren Praxisberichten, Portfolio-Einträgen oder Bachelor-Thesen zu arbeiten.

Ein Kennenlern-Angebot für Autogenes Training sowie ein Yoga-Angebot konnten als Schreibpausen zum Entspannen und Energietanken genutzt werden. Besonders gut kamen die ‚geretteten Lebensmittel’ des AK Nachhaltigkeit an, der bis in die Nacht Salat zubereitete und Suppe verteilte.

Zu später Stunde griff trotz allem Müdigkeit um sich. Hierzu stellte die Hochschule einen Raum zur Verfügung, in dem sich die Studierenden zurückziehen und schlafen konnten.

Nach einer arbeitsreichen Nacht wurde ein Frühstück zur Stärkung geboten. Anschließend ging es für Dozenten sowie für StudentInnen zurück in den Hörsaal. Trotz des Schlafmangels begrüßten die Studierenden das Angebot – sie meldeten zurück, gut mit Ihren Arbeiten vorangekommen zu sein und waren dankbar für die dargebotene Unterstützung.

Weitere Informationen
Prof. Dr. Michael Ziemons (m.ziemons(at)katho-nrw.de)

Text und Bilder
Anna-Lena Uibel, WHK

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014