Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Kontaktkonferenz am 16. Mai 2017 im Fachbereich Theologie: „Praxisorientierung im Studiengang Religionspädagogik“ (19.05.2017, Paderborn)

Begrüßung zur Kontaktkonferenz 2017 durch den Dekan Prof. Dr. Kai G. Sander

Die Moderation liegt bei Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf

Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld resümiert das Praktikumskonzept 2016/17

Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf, Prof. Dr. Kai G. Sander; Prof. Dr. Werner Wertgen

Der Dekan Prof. Dr. Kai G. Sander des Fachbereichs Theologie betont in seiner Begrüßung die außerordentlichen Chancen - insbesondere im Hinblick auf die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Studiengangs Religionspädagogik (B.A.) - dieser jährlich stattfindenden freiwilligen Konferenz, die sich zusammensetzt aus den Ausbildungsverantwortlichen der 13 mit dem Fachbereich Theologie verbundenen Erz-Bistümern Deutschlands, der Leitung des Pauluskollegs, den Vertreter*innen der Studierenden der Diözesangruppen sowie den Professor*innen und Mitarbeiter*innen des Fachbereichs.

In diesem Zusammenhang erinnert der Dekan an die zentrale Forderung der so genannten „Bologna-Reform“: Eine passgenaue Ausrichtung der Studiengänge im Blick auf die aktuellen und künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes für die Studiengangsabsolvent*innen. Und genau diesem Anliegen fühlt sich die Kontaktkonferenz verpflichtet, so Dekan Sander, indem sie die Theorie-Praxis-Perspektive, die die alltägliche Arbeit in Lehre, Forschung und Third mission bestimmt, gemeinsam bespricht und so die Berufsperspektive der Religionspädagog*innen weiterentwickelt, um sie aktiv einbringen zu können in einer sich wandelnden Kirche und Gesellschaft.

Den diesjährigen thematischen Hauptteil der Kontaktkonferenz bilden Überlegungen zu den Praxiselementen und zur Praxisorientierung im Studiengang Religionspädagogik. Hierzu informierte Prof. Dr. Ulrich Feeser-Lichterfeld über die Grundzüge des neuen Praktikumskonzeptes 2016/2017, sowie dessen aktuelle Struktur. Zugleich formulierte er erste Erfahrungen hinsichtlich der neuen Praktikumsregelung in dessen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Mit ersten konkreten Ideen zur Weiterentwicklung des Praktikumskonzeptes beendete Prof. Feeser-Lichterfeld seinen äußerst profunden und lebendigen Vortrag.

In der sich anschließenden engagierten Diskussion wurden insbesondere die hohen kommunikativen Anforderungen zwischen allen Beteiligten – 13 Ausbildungsbistümer mit 140 Mentor*innen – betont. Die gelungene Moderation dieses lebhaften Gesprächs lag bei Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf. Zudem verwies er in einem abschließenden Beitrag auf weitere Praxiselemente im Studiengang.

Die besondere Relevanz und Herausforderung des Praxislernens betonte Prof. Dr. Werner Wertgen hinsichtlich des neuen Fernstudiengangs Religionspädagogik B.A.. Sein Beitrag zu den Chancen Möglichkeiten dieses Fernstudiengangs rundeten das diesjährige Arbeitsthema der Kontaktkonferenz kompetent ab.

Redaktion: Prof´in Dr. Bergit Peters

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