2. Kongress der Teilhabeforschung: 15. – 16. September 2021 in Münster - Call for Abstracts

Ausrichter: Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Call for Abstracts: Ende der Einreichungsfrist: 05. März 2021

Der Kongress der Teilhabeforschung bringt Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsgemeinschaften zusammen, um Teilhabeforschung als interdisziplinäres Forschungsprogramm zu profilieren. Der Kongress spiegelt den aktuellen Stand der Teilhabeforschung wider und ist der Treffpunkt für den Austausch unter Wissenschaftler_innen und Akteuren im deutschsprachigen Raum.Teilhabe ist vor allem in der Politik für Menschen mit Behinderungen und in der Praxis der Behindertenhilfe und Rehabilitation zu einem zentralen Leitbegriff geworden.

Teilhabe wird aber auch in anderen sozialpolitischen Handlungsfeldern als relevante Leitidee aufgegriffen. Unter einer allgemeinen Ziel- und Handlungsorientierung geht es um das Recht aller Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Merkmalen oder der Herkunft in der Gemeinschaft gleichberechtigt mit anderen zu leben und in der Gesellschaft mitzubestimmen.

Willkommen sind Beiträge aus allen Bereichen der Teilhabeforschung. Der 2. Kongress in Münster thematisiert insbesondere Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Und die Tagung rückt Forschung zur Entwicklung, Implementation und Evaluation von digitalen Techniken und Tools für Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt (Digitalisierung). Ein wichtiges Anliegen der Teilhabeforschung ist der Brückenschlag zur internationalen Forschung und die Weiterentwicklung partizipativer Forschungsmethoden. Bei partizipativer Forschung erwarten wir, dass die Ko-Forscher_innen einen aktiven Anteil sowohl an der Einreichung des Abstracts als auch bei dem Beitrag auf dem Kongress einnehmen. Wir werden dazu zeitnah Hinweise in einfacher Sprache auf der untengenannten Website zur Verfügung stellen.

Erwünscht sind Beiträge, die empirische Forschungsergebnisse, theoretisch-konzeptuelle Erkenntnisse oder forschungsmethodische Entwicklungen vorstellen.

Beiträge können sich auf folgende Themenschwerpunkte beziehen:

A) Forschung zur Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen bzw. Teilhabefeldern, z.B.:

● Digitale Teilhabe

● Teilhabe in der Corona-Pandemie

● Teilhabe an Arbeit

● Teilhabe an Bildung und Wissenschaft

● Wohnen und alltägliche Lebensführung

● Mobilität

● Politische Teilhabe, Bürgerschaftliches Engagement

● Teilhabe an Freizeit, Kultur, Sport

● Soziale Beziehungen und Kommunikation, Partnerschaft und Familie

● Gesundheit, gesundheitliche Versorgung, Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention

 

B) Forschung zur Teilhabe im Hinblick auf spezielle Aspekte, Zielgruppen oder Querschnittsanliegen, z.B.:

● Partizipative Forschung

● Anforderungen an Forschung aus Sicht von Menschen mit Behinderungen

● Innovative Forschungsmethoden

● Theorien der Teilhabeforschung

● Teilhabe von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und komplexen Beeinträchtigungen

● Teilhabe in bestimmten Lebensabschnitten (z. B. Kindheit, Jugend, Alter,Lebensende)

● Diversität und Intersektionalität

● Teilhabe und Barrierefreiheit

● Rechtliche und politische Rahmenbedingungen von Teilhabe

● Evaluation teilhabeorientierter Unterstützung und Förderung

● Ethische Fragestellungen

● Internationale Perspektiven der Teilhabeforschung

 

Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Eigene Schwerpunktsetzungen sind erwünscht,sofern sie einen Bezug zur Teilhabeforschung erkennen lassen. Folgende Formate sind möglich:

● Einzelvortrag (20 min. Präsentationszeit)

● Forschungsposter

● Forschungs- und Ideenwerkstatt (beliebige Gestaltung im Rahmen von 1,5 h)

 

Wir bitten um Beitragsangebote im Umfang von max. 250 Wörtern.

Ihr Beitragsangebot soll folgende Angaben umfassen:

● Titel des Beitrags

● Erst- und Kontaktautor_in, weitere Autor_innen und ihre institutionelle Verankerung

● Zuordnung zu Themenschwerpunkten (A) oder Teilhabeaspekten (B)

● Einzelvortrag / Poster: Fragestellung, Methodik, Ergebnisse und Schlussfolgerungen

● Forschungs- und Ideenwerkstatt: Fragestellung, methodische Gestaltung der Werkstatt, Dokumentation

Beitragsangebote von Nachwuchswissenschaftler_innen sind ausdrücklich erwünscht.

Senden Sie uns Ihr Beitragsangebot bitte bis zum 05. März 2021 per E‐Mail an: teilhabeforschung(at)imew.de.

Die Entscheidung über die Auswahl der Beiträge für das Tagungsprogramm trifft das Programmkomitee im Peer-Review-Verfahren bis 15. April 2021. Sie werden dann zeitnah informiert.

Wenn die Entwicklung der Pandemie es erlaubt, wird der Kongress als Präsenzveranstaltungam 15./16. September 2021 in Münster stattfinden. Falls dies nicht möglich sein wird, wird erals Online-Kongress durchgeführt.

Eine Anmeldung für die Tagung ist voraussichtlich ab April 2021 möglich.

Nähere Hinweise finden Sie zu gegebener Zeit unter www.teilhabeforschung.org.Wir empfehlen, sich möglichst rasch für die Veranstaltung anzumelden. Die Kapazität der Tagung umfasst 250 Personen.Wir rechnen mit einem großen Interesse.

 

Kongressleitung:

Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Prof. Dr. Mathilde Niehaus

 

Mitglieder des Programmkomitees:

Prof. Dr. Jürgen Armbruster, Andreas Bethke, Prof. Dr. Henning Daßler, Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Dr. Susanne Dibbelt, Prof. Dr. Gudrun Dobslaw, Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker,Dr. Katrin Grüber, Prof. Dr. Lotte Habermann- Horstmeier, Prof. Dr. Swantje Köbsell, Ute Maria Krämer, Prof. Dr. Christophe Kunze, Prof. Dr. Vera Munde, Prof. Dr. Katja Nebe, Prof. Dr.Mathilde Niehaus, Prof. Dr. Matthias Otten, Prof. Dr. Markus Schäfers, Prof. Dr. Sabine Schäper, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Dr. Vera Tillmann, Barbara Vieweg, Prof. Dr. Anne Waldschmidt, Prof. Dr. Gudrun Wansing, Prof. Dr. Felix Welti, Prof. Dr. Peter Zentel

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2021