Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

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Forschung zur selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderung und Menschen im höheren Alter – Innovative Unterstützungsstrukturen unter Bedingungen des demografischen Wandels

Das Institut für Teilhabeforschung befasst sich mit der Frage, wie die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und von Menschen im Alter an gesellschaftlichen Gütern verbessert werden kann. Sein innovatives Potenzial liegt in der inter- und transdisziplinären Zusammenführung von Forschungsinhalten und -methoden in den Themenbereichen Alter(n) und Behinderung. Entsprechend setzt sich das Forschungsteam aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Disziplinen Heilpädagogik, Soziale Arbeit/ Sozialpädagogik, Psychologie, Soziologie, Rechtswissenschaft, Gesundheitswissenschaft, Gerontologie und Theologie zusammen. 

Teilhabeforschung
Teilhabeforschung nimmt in den Blick, wie Personen in die verschiedenen gesellschaftlichen Lebensbereiche einbezogen werden (individuelle Handlungsräume), welche Mechanismen des Ein- und Ausschlusses wirken (Barrieren und förderliche Faktoren) und durch welche Maßnahmen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und von Menschen im Alter verbessert werden kann.

 Ziele des Instituts

Entwicklung sozialer Innovationen, d. h.

  • Planung und Gestaltung alter(n)sgerechter, inklusiver Quartiere und Sozialräume in der Stadt und auf dem Land
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen informellen und formellen Unterstützungsstrukturen sowie der Kooperation von Hilfesystemen (Altenhilfe, Behindertenhilfe, Gesundheitswesen)
  • Schaffung lebenslanger Bildungschancen und Entwicklungsräume für die individuelle Lebensgestaltung
  •   Entwicklung teilhabeorientierter Nutzungswege neuer Technologien (z. B Ambient Assisted Living)
  • Sensibilisierung für gesellschaftliche Diversität in Bezug auf Migrationsgeschichte und Gender

(Weiter-) Entwicklung der Forschung, d. h.

  • Verbesserung der Qualität der anwendungsbezogenen Forschung, der Verbreitung von Forschungsergebnissen und des „Impacts“ der Forschung in Wissenschaft und Praxis (Transfer)
  • Rezeption und Beteiligung an internationalen Forschungsdiskursen und -aktivitäten
  • Entwicklung neuer Methoden und Formate für Forschung und Praxis, z. B. bei Kommunikationsbarrieren, in Beteiligungsverfahren im Zuge einer partizipativen Forschung, zur Erfassung räumlicher Dimensionen
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen kooperierender Promotionen

Struktur
In den nächsten fünf Jahren (2016 bis 2021) werden soziale Innovationen in fünf Themenschwerpunkten entwickelt, um damit zur Lösung der genannten gesellschaftlichen Herausforderungen beizutragen:

„Sicherheit, Teilhabe und sozialer Zusammenhalt im gesellschaftlichen Wandel“ und „Gesundheit und Wohlergehen im demografischen Wandel“

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Das Institut für Teilhabeforschung wird im Rahmen des Programms FH Kompetenz durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln der Katholischen Hochschule NRW gefördert.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2018