Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

MACY: Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen

Das Forschungsprojekt "MACY" in der Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter – SILQUA-FH“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung strebte mit der Förderung von Gesundheitsmündigkeit (Health Literacy) bei Menschen ab 60 Jahren und bei Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren sowohl die Förderung von aktivem, selbstbestimmtem Altern als auch die Prävention von Essstörungen an. Im Rahmen des Verbundprojektes der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln und der Hochschule Coburg wurden Mehrgenerationengruppen in der Stadt Köln und dem Raum Coburg zur Förderung von Health Literacy (Gesundheitsmündigkeit) etabliert und evaluiert. Mithilfe der Förderung von Health Literacy im Mehrgenerationenansatz sollte den älteren und jüngeren Menschen zu mehr Wohlbefinden, Selbstfürsorge, Körperzufriedenheit und soziale Teilhabe verholfen und zu einem gesunden Lebensstil (Ess- und Bewegungsverhalten) angeregt werden, um frühzeitig ungünstige Lebensstilentwicklungen zu verhindern und Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen zu senken.

Hintergrund

Der demographische Wandel stellt das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung, denn bereits ab einem Alter von 50 Jahren zeigt sich ein deutlicher Anstieg lebensstilbedingter Erkrankungen, welche das System finanziell stark belasten (Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2008). Besonders eine gesunde Ernährung und Bewegung sind elementare Voraussetzungen für ein gesundes Altern. Allerdings ist das Ernährungs- und Bewegungsverhalten vieler Älterer defizitär. So zeigen sich vor allem bei Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse ungünstige Verzehrgewohnheiten (DGE, 2001). Viele ältere Menschen nutzen ihr Bewegungspotenzial nicht entsprechend ihrer Möglichkeiten und sind deutlich häufiger körperlich inaktiv als jüngere Menschen (Robert Koch Institut et al. 2009). In zahlreichen Studien konnte außerdem gezeigt werden, dass das Ausmaß sozialer Integration einen Effekt auf den Gesundheitszustand und die Lebensdauer älterer Menschen hat (z.B. Schwarzer & Rieckmann, 2002).

Nach dem Active-Aging-Ansatz der WHO (2002) gelten neben der Risikoreduzierung körperlicher Beeinträchtigungen eine lebenslange Optimierung von Möglichkeiten für körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden zu den wichtigen Voraussetzungen für ein gesundes Altern. Um die Optimierung von Möglichkeiten bei älteren Menschen zu fördern, empfehlen sich  niederschwellige Interventionen, wie sie im Konzept zur Förderung von Health Literacy zugrunde gelegt werden. Die WHO (1998) definiert Health Literacy (Gesundheitsmündigkeit) als die Gesamtheit der kognitiven und sozialen Fertigkeiten, welche die Menschen motivieren und befähigen, ihre Lebensweise derart zu gestalten, dass sie für die Gesundheit förderlich ist (Nutbeam, 2000). Für die Förderung von Health Literacy in konkreten Verhaltensbereichen fehlen in Deutschland jedoch weitgehend konkrete Leitfäden und Materialien für die Zusammenarbeit mit Senioren (Health Communication Laboratory, 2005). Aktuelle Forschungsergebnisse unterstreichen dabei die Notwendigkeit, settingbezogene und womöglich intergenerative Projektarbeit zu implementieren. Durch die Entwicklung und Implementierung generationsübergreifender Projekte kann ein gegenseitiger Austausch unterschiedlicher Lebenserfahrungen und -perspektiven in Gang gesetzt werden, die wiederum zu Prozessen intergenerativer Anerkennung führen. Dieser Ansatz kann besonders dann gelingen, wenn die Aktivitäten der Senioren als Unterstützung für z.B. die Präventionsarbeit mit Kindern verstanden und anerkannt werden.

Vor dem Hintergrund, dass Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen gehören und 21,9% der 11 bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland Symptome von Essstörungen (Hölling & Schlack, 2007) zeigen, erscheint besonders die Kombination einer Prävention von lebensstilbedingten Erkrankungen im Alter und einer Prävention von Essstörungen und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen im Mehrgenerationenansatz interessant.

Im Projekt MACY sollten vor diesem Hintergrund in den Regionen Coburg und Köln  strukturierte Mehrgenerationen-Gesprächskreise mit älteren Menschen ab 60 Jahren und Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren zur Förderung von Health-Literacy initiiert und etabliert werden. In den von Coachs angeleiteten Gruppen sollte die wechselseitige Expertenfunktion zur Reflexion des eigenen Lebensstils insbesondere des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens, zur Förderung eines gesunden, genussvollen Essverhaltens und zur Selbstakzeptanz der Jugendlichen anregen. Die Körperzufriedenheit sollte durch den intergenerativen Austausch und u.a. durch die Distanzierung von Schönheitsidealen verbessert werden. Gleichzeitig sollte den älteren Menschen ermöglicht werden, ihre Lebenserfahrung einzubringen und dadurch die Selbstwirksamkeit, das Erleben von Kompetenz und die soziale Teilhabe gesteigert werden. Insgesamt sollten dadurch nicht nur ein gesunder Lebensstil gefördert, sondern auch alters- und lebensstilbedingten Erkrankungen vorgebeugt und Risikofaktoren für Essstörungen bei Jugendlichen reduziert werden.

Um das Interventionskonzept interessant und für die beiden Zielgruppen ansprechend zu gestalten, wurde das Gesundheitsprogramm MACY in einer Art Rallye aufgebaut und unter den Titel “Tut GUT! Die Rallye von Jung und Alt.” gestellt. Die Rallye ist in zehn Stationen mit jeweils zwei bis drei Treffen unterteilt und die TeilnehmerInnen können bei verschiedenen Übungen Punkte sammeln.

Methoden

Das Präventionskonzept für die Mehrgenerationengruppen wurde orientiert an dem Verfahren Intervention Mapping  (Bartholomew, Parcel & Kok, 1998) entwickelt. Zuerst wurde eine systematische Literaturrecherche zu Health Literacy (HL) in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Selbstfürsorge, soziale Teilhabe und Körperzufriedenheit mit dem Fokus auf Präventionsstrategien durchgeführt. Die Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche wurden in Form eines Reviews zusammengefasst. Sie weisen auf ein großes Defizit an Forschungstätigkeiten zu HL in den genannten Bereichen hin. Lediglich  zu Ernährung, Bewegung und Körperzufriedenheit  konnten Forschungsarbeiten mit HL-Strategien identifiziert werden, jedoch nicht bei vergleichbaren Zielgruppen.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden zielgruppenorientierte Methoden und Präventionsstrategien in insgesamt 16 Fokusgruppen mit je ca. 7 Senioren, Kindern oder Multiplikatoren eruiert (N= 118). Zur strukturierten Durchführung der Fokusgruppen wurde orientiert an Erkenntniszielen ein Diskussionsleitfaden entwickelt. Die Ergebnisse des systematischen Beobachtungsbogens wurden inhaltlich-thematisch kategorisiert. Den Fokusgruppen konnte entnommen werden, welchen Informationsstand die Zielgruppen haben und wo Unterstützungsbedarf besteht. Aus den Ergebnissen konnten konkrete Erkenntnisse für die Intervention wie zielgruppenspezifische Motivations- und Präventionsstrategien abgeleitet werden. Außerdem konnten Methoden zur intergenerativen Arbeit und Gesprächsführung für die Zielgruppen und die intergenerative Gruppengestaltung gewonnen werden.

Nach der partizipativen Entwicklungsphase wurde das entwickelte Konzept in einer 24-wöchigen Pilotphase in 11 Mehrgenerationengruppen bestehend aus insgesamt 87 Menschen ab 60 Jahren und 92 Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren in Köln und Coburg erprobt. Die Evaluierung erfolgt zum Ende der Intervention (T1) und zum Ende einer Nachbetreuung von 12 Wochen (T2) im Vergleich zum Beginn (T0) der Intervention anhand der Variablen Lebensqualität, Selbstfürsorge, Körperakzeptanz, Gesundheitsverhalten (Ernährung und Bewegung), soziale Teilhabe und Akzeptanz des Konzepts.

Ergebnisse

Die TeilnehmerInnen gaben eine hohe Zufriedenheit mit dem Projekt an: Die Atmosphäre in den Gruppen, Übungen, Arbeitsblätter und Gruppenleitung wurden von beiden Generationen durchschnittlich mit der Schulnote zwei bewertet; 86 % der TeilnehmerInnen gaben an, dass sich die Teilnahme gelohnt hat. 93 % der SeniorInnen und 82 % der Jugendlichen würden MACY anderen Jugendlichen bzw. SeniorInnen weiterempfehlen. Beide Zielgruppen verbesserten ihr Ernährungsverhalten: mehr Obst und signifikant weniger Süßigkeiten. Der Gemüseverzehr blieb allerdings unverändert. Darüber hinaus erhöhten die SeniorInnen die Anzahl an täglichen Getränken und steigerten außerdem ihre tägliche körperliche Aktivität im Hinblick auf ein überwiegend niedrig wahrgenommenes Anstrengungsniveau. In Fragebögen zur Erfassung der Selbstfürsorge, der Lebensqualität im psychischen und umweltbezogenen Bereich und zur Erfassung der sozialen Integration wiesen die älteren Menschen nach MACY signifikant höhere Werte auf (die für ein positives Ergebnis stehen). Zu keiner Veränderung kam es in der generalisierten Kompetenzerwartung. Bei den Jugendlichen fanden sich in Fragebögen zur subjektiven Einschätzung der Körperunzufriedenheit und des Schlankheitsstreben signifikant geringere Werte, die für eine Reduktion der Belastung in diesen Bereichen stehen. Das Selbstwertgefühl stieg an.

Als zusammenfassende Schlussfolgerungen kann insgesamt festgehalten werden: Es ist schwierig, besonders Jugendliche für das Gesundheitsprogramm zu gewinnen. Wenn SeniorInnen und Jugendliche teilnehmen, profitieren sie von MACY. Daher empfiehlt sich der Einsatz in Schulen, damit die Treffen bei starker zeitlicher Einbindung der Jugendlichen keine zusätzliche zeitliche Belastung bedeuten. Außerdem werden in der Überarbeitung die Treffen gekürzt und das Manual modular gestaltet.

MACY erweist sich als wirksame Intervention zur Förderung eines gesunden Lebensstils, des Gesundheitsverhaltens, des Wohlbefindens und der sozialen Teilhabe von SeniorInnen und Jugendlichen. Insgesamt verbesserten sich die Einschätzungen der Teilnehmer im Laufe der Intervention in allen Bereichen. Dies spricht für die Anwendbarkeit und den Nutzen von Health Literacy im Mehrgenerationenansatz sowie die Umsetzung im Projekt MACY. Durch den Transfer des Programms in weitere Gemeinden bzw. Stadtteile und die Qualifizierung weiterer GruppenleiterInnen auch nach Beendigung des Projektes wird die Nachhaltigkeit unterstützt.

Das MACY-Konzeptmanual mit Methodenkoffer steht online zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.miteinander-gesund-bleiben.de (unter Menüpunkt "Arbeitsmaterialien").

Publikationen

  • Bütterich, A., Beyen, A., Kollmann, M., Klein, J., Metzner, K., Klein, M., Hassel, H. (2015). Selbstfürsorge und soziale Teilhabe von älteren Menschen. Partizipative Entwicklung einer intergenerativen Health-Literacy-Intervention. Prävention. 38, 1:16-19.
  • Kollmann, M. & Beyen, A. (2015). Intergenerative Gesundheitsförderung für Jung und Alt. Chancen und Barrieren der Kompetenzvermittlung zwischen den Generationen. ProAlter. 47,1:42-44.
  • Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M., Klein, M., Hassel, H. (2014). MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Kann die Ernährungskompetenz von SeniorInnen und Jugendlichen durch Mehrgenerationenarbeit gefördert werden? Adipositas, 2014: A43-A44.
  • Bütterich, A., Klein, M., Hassel, H. (2014). Mind the gap: MACY, the Health Literacy intervention for elderly and young people in Germany - First results. European Journal of Public Health, 24, 2. DOI: 10.1093/eurpub/cku165.114.
  • Klein, J., Beyen, A., Kollmann, M., Bütterich, A., Metzner, K., Klein, M., Hassel, H. (2014). Intergenerativ gesund und aktiv älter werden - MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Palliativmedizin, 15 - PD354. DOI: 10.1055/s-0034-1374524.
  • Metzner, K., Bütterich, A., Beyen, A., Kollmann, M., Klein, M., Hassel, H. (2014). Nachhaltiges Gesundheitsverhalten durch Health Literacy? Erste Ergebnisse aus MACY - eine Mehrgenerationen-Intervention. Das Gesundheitswesen, 76 - A114. DOI: 10.1055/s-0034-1386964.
  • Metzner, K., Bütterich, A., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M., Klein, M., Hassel, H. (2014). MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Förderung der Ernährungskompetenz von Senioren und Jugendlichen. Aktuelle Ernährungsmedizin, 39, 3:189.
  • Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M., Klein, M., Hassel, H. (2013). MACY - Join in and stay healthy - The Health Literacy intervention for elderly and young people - Participatory development of intervention. European Journal of Public Health, 23, 1. DOI: 10.1093/eurpub/ckt123.067.
  • Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M., Klein, M. & Hassel, H. (2013). MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Strategien zur Vermeidung von Fehlernährung und Essstörungen mit Senioren und Jugendlichen entwickeln. Adipositas: Ursachen, Folgeerkrankungen, Therapie, 3, A31-A32.
  • Hassel, H., Czyply, N., Thumann, B., Klein, J., Thombansen, S., Klein, M. (2012). MACY – Miteinander gesund bleiben – Health Literacy für Mehrgenerationen. Strategien zur Vermeidung von Fehlernährung und Essstörungen mit Senioren und Kindern entwickeln. Aktuelle Ernährungsmedizin, 3, 171.

Kongressbeiträge

  • Fleuren, T., Bütterich, A., Klein, M. & Hassel, H.: "MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Kann die Ernährungskompetenz von SeniorInnen und Jugendlichen durch Mehrgenerationenarbeit gefördert werden?". Vortrag auf der 30. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V. (Leipzig, 21.11.2014)
  • Hassel, H., Bütterich, A. & Klein, M.: "Mind the gap: MACY, the Health Literacy intervention for elderly and young people in Germany - First results". Vortrag auf der 6th European Public Health Conference (Glasgow, 19.11.2014)
  • Hassel, H., Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Kollmann, M. & Klein, M.: "MACY – Die Health-Literacy-Intervention für SeniorInnen und Jugendliche – Erste Ergebnisse: Ernährung, Bewegung und Körpererfahrung". Vortrag auf der 50. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention: Permanente Verfügbarkeit in der Arbeits- und Lebenswelt – Risiken und Chancen (Erlangen, 25.09.2014)
  • Klein, J., Beyen, A., Kollmann, M., Bütterich, A., Metzner, K., Klein, M. & Hassel, H.: "Intergenerativ gesund und aktiv älter werden - MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen". Posterpräsentation auf dem 13. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung und 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, ausgerichtet durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (Düsseldorf, 25.06.2014)
  • Hassel, H., Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M. & Klein, M.: "MACY - Mit Senioren und Jugendlichen ein Gesundheitsprogramm entwickeln". Vortrag auf der Netzwerk-Tagung  Gesundheit partizipativ gestalten, fördern und erforschen (Graz, 18.06.2014)
  • Klein, J., Beyen, A., Kollmann, M., Bütterich, A., Metzner, K., Klein, M. & Hassel, H.: "MACY - Join in and stay healthy - An intergenerational health promotion program for elderly and young people". Posterpräsentation auf dem 22nd Nordic Congress of Gerontology (Gothenburg, 16.06.2014)
  • Hassel, H., Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M. & Klein, M.: "MACY - The Health Literacy intervention for elderly and young people - First results: Nutrition and physical activity". Vortrag auf dem Annual Meeting of the International Society for Behavioral Nutrition and Physical Activity (San Diego, 21.05.2014)
  • Treutlein, A., Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J.,  Kollmann, M., Klein, M. & Hassel, H.: "MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Ernährungsbildung für Senioren und Jugendliche - Erste Ergebnisse". Vortrag auf dem 18. Kongress Armut und Gesundheit (Berlin, 14.03.2014)
  • Klein, J., Beyen, A., Kollmann, M., Klein, M. & Hassel, H.: "Primärprävention lebensstilbedingter Erkrankungen im höheren Lebensalter durch die Förderung von Health Literacy im Mehrgenerationenansatz". Vortrag auf dem DGPPN-Kongress (Berlin, 29.11.2013)
  • Hassel, H.,  Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M. & Klein, M.: "MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Strategien zur Vermeidung von Fehlernährung und Essstörungen mit Senioren und Jugendlichen entwickeln". Vortrag auf der 29. Jahrestagung der DAG (Hannover, 05.10.2013)
  • Hassel, H.,  Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M. & Klein, M.: "MACY - Miteinander gesund bleiben - Health Literacy für Mehrgenerationen. Partizipative Entwicklung der Intervention". Vortrag auf dem 11. Kongress der Fachgruppe Gesundheitspsychologie (Luxemburg, 05.09.2013)
  • Hassel, H.,  Bütterich, A., Metzner, K., Beyen, A., Klein, J., Kollmann, M. & Klein, M.: "MACY - Join in and stay healthy. The health literacy intervention for elderly and young people". Vortrag auf dem 2013 Annual Meeting of the International Society for Behavioral Nutrition and Physical Activity (Gent, 24.05.2013)
  • Klein, J., Klein, M. & Hassel, H.: "MACY – Miteinander gesund bleiben. Health Literacy für Mehrgenerationen." Posterpräsentation auf dem DGPPN-Kongress (Berlin, 21.11.2012)
  • Metzner, K., Bütterich, A., Klein, J., Thombansen, S., Klein, M. & Hassel, H.: "MACY – Miteinander gesund bleiben – Health Literacy für Mehrgenerationen - Intergenerativ die Gesundheit für 2030 stärken". Vortrag auf dem 11. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung und 4. Nationalen Präventionskongress (Dresden, 28.09.2012)
  • Hassel, H., Czyply, N., Thumann, B., Klein, J., Thombansen, S. & Klein, M.: "MACY – Miteinander gesund bleiben – Health Literacy für Mehrgenerationen. Universelle und selektive Präventionsstrategien als Beitrag zur Kostensenkung?" Vortrag und Posterpräsentation auf der  Jahrestagung der DGSMP (Essen, 13.09.2012)
  • Bütterich, A., Czyply, N., Klein, J., Thombansen, S., Klein, M. & Hassel, H.: "MACY - join in and stay healthy – Health literacy for elderly and young people." Vortrag auf dem Gemeinsamen Kongress der ESHMS und DGMS (Hannover, 30.08.2012)
  • Hassel, H., Czyply, N., Thumann, B., Klein, J., Thombansen, S. & Klein, M.: "MACY – Miteinander gesund bleiben – Health Literacy für Mehrgenerationen. Strategien zur Vermeidung von Fehlernährung und Essstörungen mit Senioren und Kindern entwickeln". Vortrag auf der 29. Jahrestagung der DAG (Nürnberg, 14.06.2012)
  • Hassel, H., Czyply, N., Thumann, B., Klein, J., Thombansen, S. & Klein, M.: "MACY – Miteinander gesund bleiben – Health Literacy für Mehrgenerationen: Strategien zur Vermeidung von Fehlernährung und Essstörungen mit Senioren und Kindern entwickeln". Vortrag auf dem Kongress Ernährung / Gemeinsame Tagung von DGEM, AKE, GESKES, VDOE (Nürnberg, 14.06.2012)
  • Klein, J., Czyply, N., Hassel, H. & Klein, M.: "MACY – Miteinander gesund bleiben – Health Literacy für Mehrgenerationen". Posterpräsentation auf dem 17. Kongress für Armut und Gesundheit (Berlin, 09.03.2012)
  • Hassel, H., Czyply, N., Klein, J. & Klein, M.: "Partizipative Entwicklung von intergenerativer Gesundheitsförderung / Health Literacy for elderly and young people". Vortrag auf der Fachtagung Gesundheit für alle – Eine Herausforderung für Kommunen und Regionen. Health for All - A Challenge for Municipalities and Regional Authorities (Leipzig, 07.10.2011)
  • Hassel, H., Czyply, N. & Klein, M.: "MACY – Miteinander gesund bleiben. Partizipative Entwicklung von Health Literacy für Mehrgenerationen". Posterpräsentation auf der Fachtagung Gesundheit für alle – Eine Herausforderung für Kommunen und Regionen. Health for All - A Challenge for Municipalities and Regional Authorities (Leipzig, 07.10.2011).

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderlinie SILQUA-FH

Förderzeitraum: 01.07.2011 bis 30.06.2014

Förderkennzeichen: 17S14 B11

Projektleitung Verbundpartner KatHO NRW, Köln

Prof. Dr. Michael Klein

E-Mail: mikle(at)katho-nrw.de

Tel.: +49 (0)221-7757-156

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Dipl.-Psych. Janina Klein

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Anne Beyen, Sozialarbeiterin /-pädagogik B.A.

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Marina Kollmann, Sozialarbeiterin/-pädagogin M.A.

Email: m.kollmann(at)katho-nrw.de

Tel.: +49 (0)221-7757-168

 

Zitierte Literatur

Bartholomew K., Parcel G. & Kok G. (1998). Intervention mapping: a process for developing theory and evidence-based education programs. Health Education & Behavior, 25, 545–563.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. (Hrsg.; 2001). DGE: Ernährung rüstiger Senioren insgesamt gut aber teilweise zu einseitig. Ergebnisse des Ernährungsberichts 2000 der DGE. DGE-Aktuell 12. Frankfurt a.M.: DGE.

Health Communication Laboratory (Hrsg.; 2005). Denkanstösse für ein Rahmenkonzept zu Health Literacy. Universita della Svizzera italiana.Lugano: Health Care Communication Laboratory. Verfügbar unter www.gesundheitsfoerderung.ch/pdf_doc_xls/f/gesundheitsfoerderung_promotion_staerken/Grundlagen_Wissen/HealthLiteracy.pdf [06.11.2013]

Hölling H. & Schlack R. (2007). Essstörungen im Kindes- und Jugendalter. Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz, 50, 794-799

Nutbeam D. (2000). Health literacy as a public health goal: a challenge for contemporary health education and communication strategies into the 21st century. Health Promotion International, 15, 259-267

Robert Koch Institut, Statistisches Bundesamt, Deutsches Zentrum für Altersfragen (Hrsg.;  2009). Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gesundheit und Krankheit im Alter. Berlin: Robert-Koch-Institut

Schwarzer, R. & Rieckmann, N. (2002). Social support, cardiovascular disease, and mortality. In G. Weidner, M. S. Kopp & M. Kristenson (Eds.), Heart disease: Environment, stress and gender (pp. 185-197). Amsterdam: IOS Press

Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2008). Demographischer Wandel in Deutschland. Heft 2. Auswirkungen auf Krankenhausaufenthalte und Pflegebedürftige im Bund und den Ländern. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt

World Health Organization (1998). Health Promotion Glossary. Geneva: World Health Organization. Verfügbar unter www.who.int/healthpromotion/about/HPR%20Glossary%201998.pdf [06.11.2013]

Weltgesundheitsorganisation (WHO; 2002). Aktiv Altern. Rahmenbedingungen und Vorschläge für politisches Handeln. whqlibdoc.who.int/hq/2002/WHO_NMH_NPH_02.8_ger.pdf [06.11.2013]

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2019