Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Menschenrechtsbildung (06.11.2018, Aachen)

Fortbildung für Fachkräfte der Jugendhilfe

Die Menschenrechte gelten zwar nach dem Wortlaut offizieller Dokumente universell, doch werden sie häufig als Inbegriff „westlicher“ Wertvorstellungen gesehen.
Von politischer Seite wird gefordert, dass sich Menschen anderer Kulturen diesem Wertkonzept anschließen sollen. Dabei unterstellt man Migrantinnen und Migranten nicht selten pauschal ein gewisses Defizit, das es auszugleichen gilt. Doch geht die Frage nach der Verbindlichkeit der Menschenrechte nicht nur die migrantische Klientel an, denn auch der Neo-Rassismus mit deutschen Wurzeln bringt ein fundamentales Menschenrechts-Defizit zum Ausdruck.

Von Fachkräften der Jugendhilfe wird erwartet, dass sie die nötige „Menschenrechtsbildung“ leisten, damit Integration gelingt. Aber wie kann es gelingen, dass Menschen aus innerer Überzeugung diese ethische Grundhaltung vertreten?

Referentin: Maike Nadar M.A. (Sozialdienst für Flüchtlinge der Stadt Köln)
Maike Nadar hat in Aachen (Bachelor) und Köln (Master) Soziale Arbeit studiert, verfügt über eine Fortbildung in diversitätssensibler interkultureller Prozessbegleitung. Sie ist verantwortlich für mehrere Flüchtlings- und Integrationsprojekte der Stadt Köln und ist Referentin verschiedener Bildungsträger zum Thema „Menschenrechtsbildung“.
Ihr Dissertationsprojekt befasst sich mit „Menschenrechtsbildung in
Deutschland“ (Universität Erlangen).

Zeit: 15.11.18 / 15.00-18.30 Uhr

Ort: KatHO NRW, Abteilung Aachen, Robert-Schuman-Str. 25, Hörsaal (Raum 48)

Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos.
Flyer zur Fortbildung

 

 

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