Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

pro8 – Studierende der KatHO Aachen coachen Studierende des Fachbereichs 8 der FH Aachen (11.05.2017, KatHO NRW)

Prodekanin Prof. Dr. Petra Ganß bei ihrer Ansprache

Die ZuhörerInnen, die zugleich auch Jury waren

Die Projektpartner

Die Team- und Fachcoaches

Das Gewinner-Team

Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen der KatHO Aachen und dem Fachbereich Maschinenbau/Mechatronik der FH Aachen feierte in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum: zum zehnten Mal coachten Studierende des Bachelorstudiengangs "Soziale Arbeit" der KatHO Aachen Studierende der FH Aachen im Rahmen des Projektes pro8.

Worum geht es bei pro8?

Studierende der Bachelorstudiengänge Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen des Fachbereichs 8 der FH Aachen müssen im Rahmen einer Projektwoche eine praktikable Lösung für ein komplexes Problem aus der Berufspraxis finden. Auftraggeber ist ein Wirtschaftsunternehmen, in diesem Jahr die Firma Trumpf aus Ditzingen bei Stuttgart.

Die Studierenden bilden Gruppen und treten im Wettbewerb um die beste Lösung gegeneinander an. Begleitet wird jedes Team von einem Fachcoach und einem Teamcoach. Die Teamcoaches sind Studierende der KatHO Aachen (Teamcoaching im Modul 10) im vierten Semester.

Bei der Präsentation und Prämierung der Wettbewerbsergebnisse, die in einer öffentlichen Veranstaltung stattfanden, betonte  Prof. Dr. Petra Ganß, Prodekanin der KatHO Aachen, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit für die Studierenden beider Hochschulen sein kann:

"Durch die interdisziplinäre Ausrichtung dieses Projekts können Einblicke in die jeweils andere Disziplin eröffnet und Brücken gebaut werden. Es bietet den Studierenden beider Fachbereiche die Chance, vom Können der jeweils anderen zu profitieren und hierdurch zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen beizutragen. Es ist toll, dass unsere Studierenden im pro8-Projekt die Möglichkeit haben, interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem eher nicht alltäglichen Arbeitsfeld zu erleben und ich hoffe sehr, dass viele Studierende diese Möglichkeit auch zukünftig weiterhin nutzen werden." 

Prof. Dr. Petra Ganß zitierte in ihrer Rede einige "Wegbegleiter*innen" dieser besonderen Kooperation:

Prof. Dr. Marianne Genenger (KatHO NRW/Abteilung Aachen) hat vor zehn Jahren gemeinsam mit Prof. Dr. Martina Klocke von der FH Aachen die Kooperation auf den Weg gebracht:

"Die Kollegin Martina Klocke hat mich überzeugt! Es gibt Anschlussstellen zwischen so verschiedenen Fachbereichen wie Maschinenbau und Soziale Arbeit und eine Kooperation trägt entscheidend dazu bei, Projektergebnisse zu optimieren. Ich freue mich sehr, dass diese Kooperation bis heute Bestand hat.“

Miriam Floren (Sozialarbeiterin M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin der KatHO NRW/Abteilung Aachen) war als Studentin Teamcoach in den ersten zwei pro8 Projekten:

"Meine Aufgabe als Teamcoach war es, die Studierenden in Softskills zu trainieren und die Teamarbeit professionell zu begleiten. Aus meiner Sicht war die Kopplung der Fach- und Teamchoaches für alle Beteiligten ein sehr großer Gewinn. Die kreativen Ergebnisse und Abschlusspräsentationen zeigen in hohem Maße die Bedeutsamkeit einer multiprofessionellen Zusammenarbeit und bilden eine große Ressource für moderne Wirtschaftsunternehmen."

Sean Stevens (derzeit Student im Master-Studiengang Soziale Arbeit der KatHO Aachen) war 2016 als Teamcoach im pro8 Projekt tätig:

„Das meiner Meinung nach Faszinierendste am Pro8 Projekt ist, zu erleben, wie zwei  - auf den ersten Blick sehr unterschiedliche - Fachbereiche voneinander profitieren können. Wie – auf der einen Seite - eine Gruppe mit sehr unterschiedlichen Mitgliedern durch den Einfluss sozialer Gruppenarbeit, lösungsorientierter Kommunikation und Selbstreflexion innerhalb kurzer Zeit in der Lage ist, ihre eigene Dynamik optimal zu nutzen. Es ist genau diese Kombination von Fach- und Teamkompetenz, die m.E. Problemlösungen ermöglicht, an denen sich schon viel erfahrenere Fachkräfte in der Industrie die Zähne ausgebissen haben. Auf der anderen Seite habe ich festgestellt, wie sehr es meiner eigenen Profession, der Sozialen Arbeit, gut tut, sich etwas von dem Selbstbewusstsein der Maschinenbaustudenten abzuschneiden und sich hier und da von der Stringenz und Zielstrebigkeit inspirieren zu lassen. Zu guter Letzt ist es vor allem das sehr direkte Feedback und die Möglichkeit, sich ausprobieren zu können, die dieses Projekt so einzigartig machen. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Erfahrungen und diese Kombination herumsprechen - am besten bis in die Arbeitswelt.“

Kontakt:

Carmen Nos (Dekanatsreferentin): c.nos(at)katho-nrw.de

Prof. Dr. Petra Ganß (Prodekanin): p.ganss(at)katho-nrw.de

 

 

 

 

 

 

 

 

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