Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

 

Soziale Arbeit im Kontext von Gewalt und Flucht (02.05.2017, Aachen)

Selbsthilfekräfte aktivieren und Empowerment stärken mit CAPACITAR

Der jahrzehntelange Bürgerkrieg in der DR Kongo hat Millionen Menschen getötet. Diejenigen, die Überfälle, Massaker und Flucht überlebt haben, sind oft schwer traumatisiert. Die Sozialarbeiterin Ingrid Janisch, vom Säkularinstitut St. Bonifatius vermittelt Gewaltopfern in der Region Goma mit der Capacitar-Methode einfache Körper- und Entspannungstechniken, die helfen, seelische Blockaden zu lösen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und dadurch die Überwindung von traumatischen Erlebnissen ermöglichen. Über die Ausbildung von Laien, die ihr Wissen in einem Schneeballsystem weitergeben, werden hunderte Gewaltopfer erreicht.

Capacitar wird weltweit eingesetzt, um die Selbsthilfekräfte von Menschen in extrem schwierigen Lebenslagen zu  aktivieren. Der in Deutschland noch wenig  bekannte Ansatz soll am 16.6.17 vorgestellt und am 17.6.17 durch einen Intensiv–Workshop erlebbar werden.

Ablauf:

16. Juni:
11.45 bis 13.15 Uhr:  Vortrag über die Situation im Kongo und Capacitar
14.00 bis 16.00 Uhr:  Vertiefungsseminar zum Capacitar-Ansatz
17. Juni
10.30 bis 16.00 Uhr: Capacitar Intensiv Workshop
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden mit ersten Capacitar-Übungen vertraut zu machen und sie zu befähigen diese anzuwenden. Als  erfahrende Referentinnen  stehen zur Verfügung:

Referentin:
Ingrid Janisch (Sozialarbeiterin im Kongo)

Co-Referentin:
Gabriele Schütz-Lembach (Lehrerin und Entspannungspädagogin)

Zielgruppe:
Interessierte, die beruflich oder ehrenamtlich mit Gewaltopfern und traumatisierten Menschen arbeiten

Ort: 
KatHO – Robert-Schuhmannstr. 25 -  Aachen

Anmeldung: (wegen Raumplanung):
carina.delheit(at)bistum-aachen.de



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