Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Nachteilsausgleich für Prüfungen

In der Prüfungsordnung § 19 (3) ist der „Nachteilsausgleich“ als das Instrument zur Umsetzung von Chancengleichheit für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verankert. Mit dem Nachteilsausgleich ist es z.B. möglich, Prüfungen zeitlich zu verlängern, die Prüfungsform zu verändern, technische Hilfsmittel zu nutzen, einen eigenen Prüfungsraum zu erhalten und Abgabefristen zu verlängern. Der Nachteilsausgleich wird immer individuell beantragt und entschieden.

Für einen Antrag auf Nachteilsausgleich ist folgendes notwendig bzw. zu beachten:

1. das Vorliegen einer ärztlichen Bescheinigung aus der hervorgeht, wie sich die gesundheitliche Beeinträchtigung bzw. die Behinderung konkret im Studium und in Prüfungssituationen auswirkt und insbesondere in welcher Weise die Durchführung der Prüfungen im Vergleich zu anderen Studierenden erschwert ist und Benachteiligungen entstehen.

2. Der Inklusionsbeauftragte der KatHO NRW, Abteilung Aachen berät und unterstützt in allen Fragen des Nachteilsausgleiches und begleitet Studierende in dem Verfahren der Antragsstellung beim Prüfungsamt. Die Beratung ist vertraulich und unterliegt der Schweigepflicht.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2020