Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Inklusion & Barrierefreiheit in der Hochschule

Beauftragter für Inklusion

Prof. Dr. Dominik Farrenberg
Telefon:+49 241 60003 32
E-Mail:d.farrenberg(at)katho-nrw.de
Homepage:...zur Lehrenden-Homepage
Raum:32
Sprechzeiten:Offene Telefonsprechstunde: montags 16.00-17.00 Uhr. Weitere Termine sind zeitnah nach Vereinbarung per E-Mail möglich.

 

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland im Jahr 2009 besteht  für Studierende und Studieninteressierte mit einer Beeinträchtigung der Gesundheit sowohl im Rahmen der Studienzulassung wie im Studienverlauf eine grundlegende Rechtsgrundlage für Gleichstellung und zum Schutz gegen Diskriminierung in der Hochschule (Art. 24). Für Studierende mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bzw. Behinderung besteht insofern ein Anrecht auf Unterstützungsmöglichkeiten und Nachteilsausgleiche im Hochschulstudium an der KatHO NRW.

Hierbei ist es das leitendes Anliegen für Studierende mit körperlichen, psychischen bzw. chronischen Erkrankungen bzw. Behinderungen umfassende Barrierefreiheit, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung an der Abteilung Aachen umzusetzen. Angesprochen sind hierbei ebenso individuelle Anliegen wie strukturell-institutionelle Veränderungen an der Hochschule. Dabei verbindet sich die inklusive Gleichstellungsarbeit immer auch mit einer intersektionalen Perspektive.

Im Verständnis der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) und den Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz "Eine Hochschule für alle" wird davon ausgegangen, dass Behinderungen in Wechselwirkung von gesundheitlicher Beeinträchtigung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren entstehen bzw. verstärkt werden. In der Verwirklichung von Inklusion und Barrierefreiheit geht es demnach darum, Barrieren die eine gleichberechtigte Teilhabe in der Hochschule erschweren, zu erkennen und abzubauen. Diese Querschnittaufgabe betrifft den Zugang zum Studium, die bauliche Situation und technische Ausstattung, ebenso Lehre und Forschung sowie den Nachteilsausgleich im Prüfungskontext und den Übergang in den beruflichen Bereich.

 

Unterstützungsmöglichkeiten und Nachteilsausgleich

Die Katholische Hochschule NRW in Aachen bietet unterschiedliche Unterstützungsangebote für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung. Wenn Sie sich hierzu informieren möchten bzw. zu einem Nachteilsausgleich beim Prüfungsamt beraten werden möchten, können Sie mich jederzeit unter den genannten Kontaktdaten ansprechen.

Das Beratungsangebot ist immer vertraulich und unterliegt der Schweigepflicht gegenüber Dritten:

  • Beratung für Studierende und Studieninteressierte mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung zum Nachteilsausgleich bei Prüfungen, z.B. verlängerte Prüfungsdauer.
  • Beratung zu grundsätzlich allen Themen und Anliegen, die im Bewerbungsverfahren für einen Studienplatz und im gesamten Studienverlauf von Bedeutung sind.
  • Vorwahlrecht bei Seminarwahlen aufgrund von chronischer, psychischer, körperlicher  Beeinträchtigung und Behinderung
  • Beratung bei allen Diskriminierungserfahrungen bzw. Erfahrungen von rassistischer, sexualisierter, homophober, ableistischer Gewalt

 

Nachteilsausgleich

In der Prüfungsordnung § 19 (3) ist der „Nachteilsausgleich“ als das Instrument zur Umsetzung von Chancengleichheit für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verankert. Mit dem Nachteilsausgleich ist es z.B. möglich, Prüfungen zeitlich zu verlängern, die Prüfungsform zu verändern, technische Hilfsmittel zu nutzen, einen eigenen Prüfungsraum zu erhalten und Abgabefristen zu verlängern. Der Nachteilsausgleich wird individuell beantragt und entschieden. Der Inklusionsbeaufragte berät hierzu zeitnah und vertraulich und unterstützt auch im Widerspruchsverfahren.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2020