Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

Inklusion & Barrierefreiheit in der Hochschule

Beauftragte für Inklusion und Barrierefreiheit

Susanne Bücken
Telefon:+49 241 60003 56
E-Mail:s.buecken(at)katho-nrw.de
Raum:56
Sprechzeiten:Zeitnah nach Vereinbarung per E-Mail.

 

Für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung bestehen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten bzw. Nachteilsausgleiche im Hochschulstudium an der KatHO NRW. Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im Jahr 2009 haben Studierende und Studieninteressierte mit einer Beeinträchtigung der Gesundheit sowohl im Rahmen der Studienzulassung wie im Studienverlauf ein Anrecht auf Gleichstellung und Schutz vor Diskriminierung.

Hierbei ist es das leitendes Anliegen für Studierende, die aufgrund von körperlichen, psychischen oder chronischen Erkrankungen Behinderungen erfahren, umfassende Barrierefreiheit, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung an der Abteilung Aachen umzusetzen. Angesprochen sind hierbei ebenso individuelle wie auch strukturelle Anliegen der Gleichstellung. Diese inklusive Gleichstellungsarbeit verbindet sich zugleich auch mit einer intersektionalen Perspektive.

Im Verständnis der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) und den Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz "Eine Hochschule für alle" wird davon ausgegangen, dass Behinderungen in Wechselwirkung von gesundheitlicher Beeinträchtigung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren entstehen bzw. verstärkt werden. In der Verwirklichung von Inklusion und Barrierefreiheit geht es darum, Barrieren die eine gleichberechtigte Teilhabe in der Hochschule erschweren, zu erkennen und abzubauen. Diese Querschnittaufgabe betrifft den Zugang zum Studium, die bauliche Situation und technische Ausstattung, ebenso Lehre und Forschung sowie den Nachteilsausgleich im Prüfungskontext und den Übergang in den beruflichen Bereich.

 

AK Barrierefreiheit

Nächste Termine: 22.10.2019, 16.00-17-30 Uhr, Raum 12 und 27.11.2019, 16.00-17.30 Uhr, Raum 9

Die KatHO NRW, Abteilung Aachen, befindet sich auf dem Weg zu einer möglichst barrierefreien Hochschule – dieses ist ein langwieriger Prozess, an dem sich Interessierte aus allen Hochschulgruppen engagiert beteiligen. Die Verwirklichung eines barrierefreien und inklusiven Studiums für Studierende, die aufgrund von körperlichen, psychischen oder chronischen Erkrankungen Behinderung erleben, ist das leitende Anliegen des AK Barrierefreiheit und der Beauftragten für Inklusion. Insofern versteht sich der  Arbeitskreises auch als Interessenvertretung auf institutioneller und diskursiver Hochschulebene.

Der AK Barrierefreiheit ist ein offener Arbeitskreis des Fachbereichsrats, zu dem alle Studierenden und Mitarbeiter*innen der Hochschule herzlich eingeladen sind!

Aktuelle Anliegen der Gleichstellung betreffen u.a. den Nachteilsausgleich in Prüfungssituationen, die Anschaffung von technischen Hilfsmitteln, die Sensibilisierungs- und Antidiskriminierungarbeit als Querschnittthema, den Abbau von baulichen Barrieren und den Härtefallantrag im Bewerbungsverfahren.

Unterstützungsmöglichkeiten und Nachteilsausgleich

Die Katholische Hochschule NRW in Aachen bietet unterschiedliche Unterstützungsangebote für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung. Wenn Sie sich hierzu informieren möchten bzw. einen Nachteilsausgleich beim Prüfungsamt beantragen möchten, können Sie mich jederzeit unter den genannten Kontaktdaten ansprechen.

Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht gegenüber Dritten – auch innerhalb der Hochschule:

  • Beratung für Studierende und Studieninteressierte mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung zum Nachteilsausgleich bei Prüfungen, z.B. verlängerte Prüfungsdauer oder alternative Prüfungsform und zu Fragen der Härtefallregelung.
  • Beratung zu grundsätzlich allen Themen und Anliegen, die im Bewerbungsverfahren für einen Studienplatz und im gesamten Studienverlauf von Bedeutung sind.
  • Vorwahlrecht bei Seminarwahlen aufgrund der Betreuung von Kindern und pflegebedürftiger Angehörigen sowie aufgrund von gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung
  • Beratung bei Diskriminierungserfahrungen oder Erfahrungen rassistischer, sexualisierter, homophober, ableistischer Gewalt

 

Nachteilsausgleich

In der Prüfungsordnung § 19 (2) ist der „Nachteilsausgleich“ als das Instrument zur Umsetzung von Chancengleichheit für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verankert. Mit dem Nachteilsausgleich ist es z.B. möglich, Prüfungen zeitlich zu verlängern, die Prüfungsform zu verändern, technische Hilfsmittel zu nutzen, einen eigenen Prüfungsraum zu erhalten und Abgabefristen zu verlängern. Der Nachteilsausgleich wird immer individuell beantragt und entschieden.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2019