Gestaltungsmöglichkeiten für die Praxis des Schulalltages: Handlungsrahmen,
Indikatoren, Beispiele
Die Partner dieses Verbundprojektes streben eine Sensibilisierung von Ganztagsschulen für Themen der psychischen Gesundheit an. Schulen sollen Zugriff auf praxisgerechte Hilfen erhalten, die sie darin unterstützen, einen systematischen, ihren Bedürfnissen und Ausgangslagen entsprechenden Prozess der Integration von psychischer Gesundheit in ihre weitere Entwicklung einzuleiten (Flyer).
Das Modell der „Positiven Jugendentwicklung“ (Scales et al. 2006; Lerner et al. 2002) dient dabei als Leitkonzept. Entsprechend der grundsätzlich verhältnisorientierten Ausrichtung des Projektes stehen die dort beschriebenen externalen Kontextmerkmale im Mittelpunkt des Ansatzes (Expertise).
In der weiteren Ausführung ist das Modell mit einem allgemeinen „Qualitätsrahmen für Ganztagsschulen“ (Holtappels, Kamski, Schnetzer 2009) und dem Konzept der „guten gesunden Schule“ (Paulus 2003) kombiniert, nicht zuletzt auch um eine nachhaltige Verbreitung des Ansatzes in Ganztagsschulen zu begünstigen.
Im Einzelnen werden ein Handlungsleitfaden mit Praxisbeispielen zur Entwicklung von Ganztagsschulen mit psychischer Gesundheit erarbeitet und ein Verfahren entwickelt, das Schulen eine entsprechende systematische Selbsteinschätzung ermöglicht (Schwerpunkt KatHO). Die Verbreitung des Projektanliegens und der Arbeitsergebnisse in den Ländern erfolgt durch den Aufbau eines Internetportals und eine abschließende Fachtagung.

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Ansprechpartner KatHO NRW
Katholische Hochschule NRW
Abteilung Paderborn
Leostraße 19
33098 Paderborn