Soziale Frühwarnsysteme verstärken

Modellprojekt: Integrierte Kinder-, Jugend- und Familienhilfen

Kooperationsformen zwischen offenen, ambulanten und stationären Diensten und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der differenzierten Angebotsformen der Tageseinrichtungen für Kinder und der Tagespflege sind mittlerweile in Ansätzen in den verschiedenen Felder versucht worden.
Eine systematische Implementierung und Evaluation steht bislang aus.

Ausgehend von der Infrastruktur in den Gemeinden und Dekanaten strebt der Caritasverband für die Diözese Münster den Aufbau bzw. die Weiterentwicklung eine flächendeckenden Unterstützungssystems für Familien an. Durch Kooperation und Vernetzung sollen bereits im Vorfeld Hilfen für Familien, Kinder und Jugendliche im Sinne sozialer Frühwarnsysteme und Prävention angeboten werden.

In einem Modellprojekt, das über einen Zeitraum von drei Jahren läuft und von der Stiftung Wohlfahrtspflege finanziert wird, werden exemplarisch an vier Standorten in der Diözese Münster Kooperationsverbünde entwickelt, implementiert und evaluiert.

Ziel des Projekts ist es, umfassende und auf die Besonderheit des Sozialraums abgestimmte Unterstützungsangebote vor allem für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien aus bildungsfernen Schichten sowie für Menschen mit Migrationshintergrund zu schaffen.

Die wissenschaftliche Begleitforschung, die im Sinne der Handlungsforschung sowohl den Aufbau der Netzwerke als auch deren prozessorientierte Evaluation umfasst, wird von Prof. Dr. Albert Lenz geleitet.

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