Der Nachweis fachlich ausgewiesener sowie wirtschaftlicher Arbeit ist angesichts des allgemein steigenden Kostendrucks in vielen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, Pflege und Medizin selbstverständlicher Qualitätsstandard geworden.
Das in den USA entwickelte Methodenset Case Management stellt ein derartiges zielsicheres und ressourcenstärkendes Steuerungsinstrument im Sozial- und
Gesundheitswesen dar. Case Management wird in nahezu allen Handlungsfeldern der Sozialarbeit/Sozialpädagogik sowie in Partnerdisziplinen wie Pflege und Medizin angewandt. Zielsetzung ist es, Menschen in vielschichtigen Problemlagen zu begleiten und die verschiedenen im Einzelfall erforderlichen Leistungsanbieter bedarfsgerecht und effektiv zu koordinieren, ohne den Nutzern ihre Eigenverantwortung und ihre Selbstbestimmung zu entziehen.
Case Management bezieht mithin sowohl die Ebene des einzelnen Nutzers als auch die Systemebene, d. h. den Aufbau verlässlicher Anbieternetzwerke, ein. Insbesondere in der ambulanten Versorgung erweist sich Case Management als ein Instrument zur Optimierung der Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit. Eine gezielte Hilfe- und Unterstützungsplanung sorgt für Leistungs- und Kostentransparenz.
Die berufsbegleitende Weiterbildung bietet das fundierte theoretische und praxisorientierte Erlernen dieses Methodensets mit dem Ziel, die Integration der Arbeit mit Case Management in den Berufsalltag der Teilnehmer/-innen zu initiieren und zu begleiten. Sie setzt an den Praxisbezügen der Teilnehmer/-innen an.
Nähere Informationen bietet der Flyer (333 kB).