„Verständigung ist Arbeit“

Die 50 Studierenden der "Spring academy" mit ihren Dozentinnen und Dozenten

Internationale „Spring academy“ in Polen/ Zivilgesellschaften europäischer Länder im Vergleich

08.05.2008  -  50 Studierende aus neun europäischen Ländern, darunter Studierende der Sozialen Arbeit der KFH, nahmen an der zweiten „Spring academy“ an der Universität Lublin teil. Schwerpunkt des zweiwöchigen Treffens war der Vergleich der Zivilgesellschaften im Verhältnis zu den Sozialsystemen in den verschiedenen Ländern. Die Seminare führten jeweils zwei Hochschuldozenten in binationalen Teams durch.

Neben der thematischen Arbeit war die interkulturelle Begegnung wesentlicher Bestandteil des Treffens. „Verständigung ist harte Arbeit“, so das Fazit von Professor Dr. Georg Albers, zusammen mit Professorin Dr. Magdalena Stemmer-Lück Auslandbeauftragter an der KFH. Die „Spring academy“ biete die Möglichkeit, auf der Handlungsebene Erfahrungen über Verständigungsprozesse zu sammeln, die für jeden persönlich, aber auch für die spätere berufliche Praxis zum Beispiel im Umgang mit ausländischen Klienten von großer Bedeutung sein werden. Dabei sei die Unterschiedlichkeit an Mentalitäten und Kulturen in Europa „Reichtum und Herausforderung zugleich“, so Albers.

Nach der ersten Auflage der „Spring academy“ vor zwei Jahren an der KFH in Münster, wurde die junge Tradition nun an der pädagogischen Fakultät der Universität Lublin fortgesetzt. Die 50 Studierenden kamen aus Finnland, Irland, Litauen, Schweden, der Slowakei, Spanien, der Türkei, sowie dem Gastgeberland und Deutschland. Neben den universitären Seminaren, sorgte ein breites Bildungs- und Freizeitprogramm für intensive Begegnungen und Austausch zwischen den Studierenden.

Die nächste „Spring academy“ in zwei Jahren ist an der türkischen Partneruniversität geplant.

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