Hörsaal statt Schulbank (07.07.10, Köln)

Die Praktikantinnen und Praktikanten der Katharina-Henoth-Gesamtschule

Wie fühlt es sich an, zu studieren? Wie läuft eine Vorlesung ab? Welche Themenfelder werden im Studium der Sozialen Arbeit behandelt?
Diese und viele weitere Fragen stellten sich die dreizehn Schülerinnen und Schüler der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Höhenberg, die ein einwöchiges Praktikum an der KatHO absolvierten.

Vom 28.6. bis 2.7. konnten die Oberstufenschüler den Alltag der Studierenden miterleben und zahlreiche Seminare und Vorlesungen besuchen. Das duale Orientierungspraktikum, das den jungen Erwachsenen Einblicke in Beruf und Studium ermöglicht, wurde zum ersten Mal in Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen der Kölner Abteilung durchgeführt.

„Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern neben den Einblicken in betriebliche Abläufe auch die Möglichkeit des Studiums aufzeigen.“, erklärt Oberstudienrätin Silvia Krug, die das Praktikum als verantwortliche Lehrerin betreut.
Der mehrwöchige Praktikumszeitraum wird zu diesem Zweck aufgeteilt, sodass die Elft- und Zwölftklässler nach dem Besuch der Hochschule in unterschiedlichen Betrieben hospitieren.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich freiwillig für das Schnupperstudium entschieden. Ihre Motivationen sind sehr unterschiedlich. Einige haben bereits konkrete Studienwünsche, die von Medizin bis hin zu Pädagogik reichen. Andere hingegen wissen noch gar nicht genau, was sie nach dem Schulabschluss machen möchten. Sie alle aber sehen ein Studium als mögliche Option für die Zukunft.

Unterstützt wird das Modell des dualen Orientierungspraktikums von der Stiftung Partner für Schule NRW. Der Förderbetrag der Regionaldirektion NRW, der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW, beläuft sich auf 1.500 Euro.

Im Vorfeld haben sich alle Praktikantinnen und Praktikanten anhand des Vorlesungsverzeichnisses individuelle Stundenpläne zusammengestellt und kümmerten sich nach einer Einführung seitens des Dekanats Sozialwesen eigenständig um den Ablauf der Woche.
Individuell sind auch die Resümees der Schülerinnen und Schüler, die am Freitag bei der Nachbesprechung ihre „Studienzeit“ revuepassieren lassen. Zahlreiche neue und einprägsame Eindrücke hat jeder von ihnen gesammelt. „Auf jeden Fall ist das Studium anders, als ich es mir vorgestellt habe.“, äußert sich ein Elftklässler. Auf Nachfrage fügt er hinzu: „Es ist viel lockerer als Schule und gar nicht so streng, wie ich es mir vorgestellt habe.“
Eine Weiterführung dieses Praktikumsmodells würden alle Beteiligten befürworten.

Zur Homepage der Katharina-Henoth-Gesamtschule gelangen sie hier.
Unter diesem Link erhalten Sie weitere Informationen zur Stiftung Partner für Schule NRW.


Redaktion und weitere Informationen: Anne Plhak, Dekanatsreferat FB Sozialwesen


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