Schild in Gebäude: Evaluation)

Hochschulentwicklung & Evaluation

Hochschulpolitischer Hintergrund
Das Hochschulgesetz des Landes NRW hat die regelmäßige Evaluation von Studium, Lehre und Forschung als eine grundlegende Aufgabe der Hochschulen bestimmt. Damit sollen sie sich über den Stand der Umsetzung selbstgesetzter Zielvorstellungen und über den Stand der Qualitätsentwicklung vergewissern sowie über ihre Profilbildung bewusst werden. Ferner dient die Evaluation der Rechenschaftslegung und ist eine wesentliche Grundlage für die (Re-)Akkreditierung von Studiengängen.

Das Evaluations- und Qualitätsberichtlegungssystem an der KatHO NRW
An der KatHO NRW wird Evaluation in erheblichem Umfang und in unterschiedlichen Aktivitäten in den sechs Fachbereichen bearbeitet. Standen bis 2002 vor allem die Evaluationsaktivitäten auf der Fachbereichsebene im Vordergrund, werden diese heute durch Evaluationen mit fachbereichsübergreifender Perspektive ergänzt und in Planung, Durchführung und Ergebnisverwertung zentral koordiniert.

Ziel ist es, ein gemeinsames und zukunftssicheres Evaluations- und Qualitätsberichtslegungssystem zu etablieren, das hochschulinternen Maßstäben (beispielsweise bei Entscheidungsprozessen der Hochschulplanung) und externen Anforderungen (durch Akkreditierungsverfahren oder Anforderungen aus dem Wissenschaftsministerium) gleichermaßen gerecht wird.

Der Fachbereich Gesundheitswesen verfügt bereits seit 1995 über ein eigenes etabliertes System zur Evaluation und Qualitätssicherung. Auch der Fachbereich Theologie, für den spezifische Rahmenbedingungen gelten, wird seine bisherigen Evaluationsaktivitäten fortsetzen.

Die Arbeitsgruppe
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Rektor, dem Beauftragten des Rektors für Evaluationsfragen, den Evaluationsbeauftragten der Dekane sowie dem Evaluationskoordinator (Referent für Hochschulentwicklung und Evaluation) sowie einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin, trägt diesen Prozess konzeptionell und operativ.

Ihre erste Aufgabe war es, eine interne Evaluation in den vier Fachbereichen Sozialwesen zu konzipieren und durchzuführen und anschließend eine externe Evaluation durch Experten aus Wissenschaft und Berufspraxis zu koordinieren. Dieses Projekt war der Ausgangspunkt für die Entwicklung der neuen, modularisierten Bachelor- und Masterstudienprogramme, die alle bis 2006 durch externe Gutachtergruppen erfolgreich akkreditiert wurden, wobei auch die Qualität der Qualitätssicherungssysteme der Hochschule positiv hervorgehoben wurde.

Die Evaluation der Implementierungsphase der neuen Bachelorstudiengänge ist nun weitgehend abgeschlossen. Aktuell bereitet die Arbeitsgruppe unter anderem die Berichtlegung der Ergebnisse von Anfängerbefragung, Lehr-/Modulevaluation, Absolventenbefragung u.a. für das Jahr 2011 vor. Darüber hinaus wird das Evaluationsportfolio um Verbleibsstudien ergänzt und der Fokus stärker auf die Nutzung der Ergebnisse für Entscheidungsprozesse gerichtet. Neue Aufgaben sind beispielsweise die Evaluation der Implementierungsphase der Masterstudiengänge des Sozialwesens sowie die Evaluation und Qualitätssicherung in der Verwaltung.

Evaluationsberichte und -ergebnisse
Die Ergebnisse der internen Evaluation wurden in Form eines „Selbstberichtes Sozialwesen der KatHO NRW 2002-2004“ dokumentiert und veröffentlicht. Die Ergebnisse der externen Evaluation, die im Dezember 2004 stattfand und auf dem Selbstbericht aufbaut, stehen in Berichtsform am Ende dieser Seite zur Verfügung
Auch die Ergebnisse der im Evaluationskonzept 2006-2010 gebündelten Maßnahmen werden an dieser Stelle im Herbst 2011 veröffentlicht.

Hochschulangehörige finden weitere Ergebnisse im Downloadbereich des Intranets.

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