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Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Catholic University of Applied Sciences

dip

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW mit Sitz in Köln und einem weiteren Standort in Vallendar. Gegründet wurde das Institut im November 1999 als gemeinnütziges Pflegeforschungsinstitut der katholischen Hochschulen in Deutschland sowie katholischer Verbände. Seit der Gründung wurden nahezu achtzig Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 7 Mio. Euro aus allen Bereichen des Pflege- und Gesundheitswesens entwickelt und bearbeitet. Das dip finanziert sich dabei nahezu ausschließlich aus Projektmitteln.
Mittlerweile ist das dip eines der erfolgreichsten Pflegeforschungsinstitute in Deutschland. Gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheitswesen der KatHO NRW belegt das Institut in wichtigen Rankings bundesweit wiederholt den ersten Platz bei der Einwerbung von Forschungsmitteln (CHE-Ranking 2012).

Zum Angebot des dip gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Zu den Auftraggebern und Kooperationspartnern gehören Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen, Kranken- und Pflegekassen, Verbände, Kommunen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute, Oberlandes- und Landesgerichte sowie weitere Einrichtungen und Organisationen.

Es existieren vier Abteilungen im dip. Die Abteilung I, Pflegebildungsforschung, unter der Leitung von Prof. Gertrud Hundenborn, entwickelt, erprobt und evaluiert Bildungskonzepte und erstellt darüber hinaus Gutachten im gesamten Bereich der Gesundheits- und Pflegebildung. Die Abteilung II, Pflegeprävention und -beratung, unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Weidner, bündelt die Kompetenzen des Instituts in Sachen Gesundheitsförderung, Prävention und Beratung und bearbeitet dabei u.a. Projekte für ältere Menschen und pflegende Angehörige sowie innovative kommunale Konzepte der Pflegestrukturentwicklung. Die Abteilung III wird von Prof. Dr. Isfort geleitet. Dort werden die vielfältigen Fragen von Pflegearbeit und -beruf bearbeitet. Dazu gehört auch die Durchführung repräsentativer Studien wie das bundesweit sehr bekannte Pflege-Thermometer, das etwa zweijährlich erscheint. Ebenso wurden in dieser Abteilung in den letzten Jahren die Landesberichterstattungen für Gesundheitsberufe in NRW erstellt. In der Abteilung IV werden Grundlagen und Entwicklungsprojekte bearbeitet.

Heute sind die Katholischen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, in Freiburg, Mainz, München und Vallendar sowie der Deutsche Caritasverband, der Katholische Krankenhausverband Deutschlands und der Katholische Pflegeverband satzungsgemäße Mitglieder des Instituts, die den Verwaltungsrat bilden.

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen 2014