Modellprojekt für Pflegepädagogen
Absolventen und Absolventinnen des Pflegepädagogik-Studiums haben anders als andere Lehramts-Absolventen nicht die Möglichkeit, in einem Referendariat unter seminaristischer Begleitung ihr Handeln zu reflektieren und ihr Handwerkszeug als Lehrende zu erweitern. Für Lehrkräfte der Altenpflege- sowie der Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpflege gibt es gar kein Referendariat.
Das Projekt „Begleitete Berufseinmündung für Absolventinnen und Absolventen einphasiger pflegepädagogischer Studiengänge an Fachhochschulen“ unterstützt nun systematisch diese Phase des Berufeinstiegs als Lehrende in den Pflegeausbildungen. Zehn Teilnehmer-innen haben nun im Rahmen von Seminartagen, Kleingruppenarbeit (sog. KOPING-Gruppen) und Lehrer-Tandems begonnen, sich Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Lehrerkompetenz zu erarbeiten.
Eine umfassende Evaluation wird Information darüber hervorbringen, welche Wirkungen auf die Entwicklung einer Identität als Lehrende und auf die Entwicklung von Unterrichtsroutine die Maßnahme erzeugt haben wird. Geplant ist, dass die „Begleitete Berufseinmündung“ als Regelangebot vom „Zentrum für Pflegelehrerinnenbildung und Schulentwicklung im Gesundheitswesen“ an der KFH NW angeboten wird.
Konzipiert wurde das Projekt vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), An-Institut der KFH NW. Geleitet wird „Begleitete Berufseinmündung“ von Professorin Gertrud Hundenborn, Leiterin des Arbeitsschwerpunktes Pflegebildungsforschung am dip und Professorin für Pflegepädagogik und –fachdidaktik an der KFH NW. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Kontakt: Prof. Gertrud Hundenborn